Zirkularfräsen dringt tiefer vor

Wie Ingersoll berichtet, nutzt das Unternehmen Berghoff in Wenden diese Werkzeuge und die Fräserverlängerung Innovit zur Fertigung von Biegeblöcken aus Edelstahl.

In die 800x600x300mm großen Rohteile sind zwei in einer Achse liegende Bohrungen mit einem Durchmesser von 180mm sowie einer Tiefe von 317mm und 208mm jeweils von der Stirnseite her einzubringen. Da beide Durchmesser als Lagersitze dienen, muss die gefräste Innenkontur das anschließende Rollieren in der Toleranz 180H8 ermöglichen. Durch Zirkularfräsen mit dem Aufsteck-Kopierfräser könne die Lagerbohrung an beiden Seiten äußerst wirtschaftlich hergestellt werden.

Die Aufsteck-Kopierfräser 5V6H werden mit Durchmessern von 52,66,80 und 100mm geliefert. Ausgelegt für Schnitttiefen bis 1,5mm seien alle Fräser aufgrund ihrer Steifigkeit und Plattengeometrie auch zum Zerspanen von Chrom-Nickel-Stählen geeignet.

Die drei Spannschrauben der modularen Innofit-Fräseraufnahme gewährleisten hohe axiale Einzugskräfte sowie eine zentrische Spannung des Werkzeugs. Dabei stützt die große Plananlage das Werkzeug optimal gegen radiale Schnittkräfte ab. Da mehrere Fräsdurchmesser mit einer Aufnahme gespannt werden können und Verlängerungen einfach realisierbar sind, ist diese Aufnahme besonders wirtschaftlich.

Durch die steife Anbindung lassen sich meist deutlich höhere Schnitttiefen und Vorschübe verwirklichen. Trotzdem werde durch die hervorragende Schwingungsdämpfung hohe Standzeiten erzielt und damit die Kosten für ein wirtschaftliches Fräsen reduziert.

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