Erweitertes Produktspektrum für die IO-Link-Kommunikation

Der kompakte Farbsensor Simatic PXO mit IO-Link leistet mehr als einfache Farbsensoren: Er erkennt Objekte unterschiedlicher Farbe, beispielsweise bei variabel bedruckten Verpackungen. Für den Anwender stehen fünf frei einstellbare Referenzfarben bereit, die er entweder per Teach-In am Sensor vorgibt oder als Rezepturparameter via IO-Link-Schnittstelle zu diesem überträgt.

Mit der IO-Link- Schnittstelle kann man zu detektierende Farben im laufenden Betrieb dynamisch ändern. Dazu werden Farben an einem definierten Punkt gemessen, deren RGB-Wert an die Steuerung übertragen und dort ausgewertet.

Der Laser-Abstandssensor Simatic PXO mit IO-Link misst Abstände hochgenau. Der einstellbare Messbereich liegt bei 80 bis 300 Millimetern. Über zwei Tasten am Gerät oder das in Step 7 integrierte IO-Link-Konfigurationstool wird der Distanzsensor einfach parametriert. Parametrieren lässt sich beispielsweise ein externes Triggersignal, eine Mittelwertbildung über mehrere Messzyklen oder eine Hold-Funktion.

Ein weiteres IO-Link-Produkt ist der Ultraschallsensor Simatic PXS. Das Gerät mit zylindrischem Gehäuse verfügt bei kleiner Blindzone über einen Erfassungsbereich bis zu einem Meter. Per IO-Link-Schnittstelle lassen sich Funktionen wie Mittelwertbildung, Dämpfung oder zeitabhängige Messung parametrieren und deren Ergebnisse zwecks Auswertung zur zentralen Steuerung übertragen.

Die IO-Link Feldverteiler-Module in hoher Schutzart IP67 und kompakter Bauform sind für den Einsatz im Feld ausgelegt und eignen sich zum Anschluss kleiner Sensorgruppen direkt in der Anlage. Bis zu acht binäre Sensoren oder Endschalter werden an das mit IO-Link-Schnittstelle ausgestattete Modul angeschlossen. Dieses wird mit einem IO-Link-Mastermodul des dezentralen Peripheriesystems ET200S angebunden und erspart somit die aufwändige Einzelsignalverdrahtung in den Schaltschrank. Standardisierte M8- und M12-Anschlusstechnik vereinfacht die Konfektionierung vor Ort.

Ein abgestimmtes System für die Sensor- und Aktoranbindung IO-Link bietet die Siemens-Division Automation and Drives an. Dieses umfasst Komponenten und die Integration in Totally Integrated Automation. Das Portfolio der IO-Link-Devices reicht von Farbsensor, Laser-Abstandssensor und Ultraschallsensor bis zu zwei Feldverteilermodulen. Die Anschaltung an die dezentrale Peripherie erfolgt über ein Modul der ET200S.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Schweiz AG
Automation and Drives
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. 0848 822 844
Fax 0848 822 855
E-Mail: automation.ch@siemens.com

Media Contact

Nadine Rymann Siemens Schweiz AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau

Der Maschinenbau ist einer der führenden Industriezweige Deutschlands. Im Maschinenbau haben sich inzwischen eigenständige Studiengänge wie Produktion und Logistik, Verfahrenstechnik, Fahrzeugtechnik, Fertigungstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik und andere etabliert.

Der innovations-report bietet Ihnen interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Automatisierungstechnik, Bewegungstechnik, Antriebstechnik, Energietechnik, Fördertechnik, Kunststofftechnik, Leichtbau, Lagertechnik, Messtechnik, Werkzeugmaschinen, Regelungs- und Steuertechnik.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Was die Körnchen im Kern zusammenhält

Gerüst von Proteinflecken im Zellkern nach 100 Jahren identifiziert. Nuclear Speckles sind winzige Zusammenballungen von Proteinen im Kern der Zelle, die an der Verarbeitung genetischer Information beteiligt sind. Berliner Forschende…

Immunologie – Damit Viren nicht unter die Haut gehen

Ein Team um den LMU-Forscher Veit Hornung hat einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem Hautzellen Viren erkennen und Entzündungen in Gang setzen. Entscheidend für die Erkennung ist eine typische Struktur der…

Kleine Moleküle steuern bakterielle Resistenz gegen Antibiotika

Sie haben die Medizin revolutioniert: Antibiotika. Durch ihren Einsatz können Infektionskrankheiten, wie Cholera, besser behandelt werden. Doch entwickeln die krankmachenden Erreger zunehmend Resistenzen gegen die angewandten Mittel. Nun sind Wissenschaftlerinnen…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close