Dezentrales E/A-System PSS-Universal kommuniziert über Profinet

Dipl.-Ing. Armin Glaser, Leiter Produkt-Management der Pilz GmbH & Co. KG: „Die Anwender profitieren besonders von der einfachen Handhabung des E/A-Systems bei Inbetriebnahme und Engineering.“ Auch ein Austausch der Module im laufenden Betrieb sei möglich, ohne dass das System gestoppt oder auseinander gebaut werden muss.

Steckbare Elektronikmodule reduzieren den Aufwand und sollen Fehler und Stillstandszeiten verhindern. Glaser: „Die gesamten Konfigurationsdaten eines Moduls lassen sich auf einer Speichersteckkarte ablegen und im neuen Gerät nutzen.“

Pilz hat mit dem auf der Hannover-Messe gezeigten PSS-Universal die Belange der Sicherheitstechnik von Anfang an berücksichtigt. Damit müssen Anwender nach Herstellerangaben keinerlei zusätzliche, applikative Maßnahmen wie Trennbaugruppen, geschirmte Spezialkabel oder die Verwendung spezieller EMV-Filter für die verschiedensten Schnittstellen berücksichtigen.

Das reduziere die Kosten und erleichtere dem Anwender Handhabung und Betrieb des Systems. Getrennte Rückwandbusse für Sicherheit und Standard ermöglichen laut Glaser hohe Geschwindigkeiten und die parallele Verarbeitung der Signale.

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu bestehenden Lösungen stelle das integrierte Sicherheitsprinzip von PSS-Universal dar. Weil ausschließlich das Kopfmodul den sicherheitsgerichteten Teilnehmer repräsentiert, werden die Sicherheitseinstellungen für jedes Gerät nur noch an einer zentralen Stelle vorgenommen.

Die Handhabung umständlicher Sub-Adressen entfällt. Damit verbunden ist auch die optimierte Ausnutzung aller Failsafe-Adressen am Profinet. Glaser betont darüber hinaus: „Das System ist voll kompatibel zu Profinet.“

Die dezentrale E/A-Plattform ist für Sicherheitsaufgaben komplett nach Kategorie 4 gemäß EN 954-1 und nach SIL 3 gemäß IEC 61508 ausgelegt.

Pilz GmbH & Co. KG auf der Hannover-Messe 2008: Halle 11, Stand A10

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