Mitoba bietet ein nicht alltägliches Engagement

Der Frauenanteil hat bei Metoba eine Ouote von über 30%. Das ist für die verfahrenstechnische Industrie ungewöhnlich hoch, kommt aber nicht von ungefähr: Die Inhabertochter Ute Thrams, heute selbst in der Geschäftsführung, war mit 22 Jahren Deutschlands jüngste Galvanisierungsmeisterin.

Seitdem sind Zahl und Quote weiblicher Fachkräfte im technischen Bereich kontinuierlich gestiegen. „Bereits 1989 wurden wir von der NRW-Landesregierung als erster frauenfreundlicher Betrieb ausgezeichnet“, sagt Geschäftsführer Dr. Sven Hering.

Die Metoba Metalloberflächenbearbeitung GmbH in Lüdenscheid wurde 1955 vom Galvaniseur- und Metallschleifermeister Heinrich Hering gegründet und hat sich aus handwerklichen Anfängen zum modernen Industriebetrieb der Veredelungstechnik entwickelt. Die Kunden kommen aus der Elektro- und Automobilzulieferindustrie. Der in der dritten Generation geführte Familienbetrieb beschäftigt 85 Mitarbeiter, davon 15 Auszubildende.

Ein Großteil der Fach- und Führungskräfte wird im Unternehmen selbst ausgebildet. Metoba unterhält enge Kooperationen mit Schulen; während ihrer Ausbildung können die jungen Leute für zwei bis drei Wochen auch mal bei befreundeten Unternehmen „reinschnuppern“.

Mädchen und junge Frauen für technische Berufe begeistern

„Unser Engagement gilt für junge Männer und Frauen gleichermaßen“, so Geschäftsführer Hering. Gezielt werde aber versucht, mehr Mädchen und junge Frauen für die noch immer männerdominierten technischen Berufe zu interessieren und zu begeistern.

Dazu gehört nicht nur die Beteiligung am Girls‘ Day. „Für die drei Ausbildungsplätze zum Oberflächenbeschichter – früher Galvaniseur –, die wir jährlich regelmäßig anbieten, sind weibliche Kandidaten ausdrücklich erwünscht“, sagt Sven Hering.

Darüber hinaus fördert Metoba betriebliche Umschulungen, die auch noch den späteren Wechsel in einen technischen Bereich erlauben, zum Beispiel von der Bankkauffrau zur Oberflächenbeschichterin.

Familienfreundlichen Arbeitszeiten für junge Mütter und Väter

Nach der Aus- und Weiterbildung bieten familienfreudliche Arbeitszeit-Modelle jungen Müttern und Vätern Chancen für innerbetriebliche Fach- und Führungskarrieren. Flexible Arbeitszeitgestaltung ist auch in der Schichtarbeit möglich, ebenso individuelle Arbeitszeiten in der Familienphase oder tage- und wochenweise Freistellung bei persönlichen Problemen.

Wo es die betrieblichen Abläufe zulassen, wie in der Angebotsvorbereitung, Analytik oder Wareneingangsprüfung, ist eine persönlich abgestimmte Teilzeit möglich. Insgesamt 14% der Beschäftigten machen derzeit von der flexiblen Teilzeitregelung Gebrauch, darunter drei Männer.

„Dass diese Personalpolitik sich auszahlt, zeigen uns das gute Arbeitsklima, die hohe Motivation, geringe Fluktuation, der niedrige Krankenstand und letztlich das Betriebsergebnis“, resümiert Geschäftsführer Hering. Und eine Auszubildende fasst ihre Begeisterung am Berufsalltag bei Metoba so zusammen: „Ich will hier nie wieder weg.“

Media Contact

Ulrike Gloger MM MaschinenMarkt

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