Mit High-Tech zu einfacher Bedienbarkeit

Mit HD-Kameras, speziellem Equipment für mobile Geräte und einer flexiblen Inneneinrichtung entspricht das Labor dem neusten Stand der Technik.

Interaktive Kommunikationsmedien wie Websites, Software oder Firmenintranets bieten häufig umfassende Funktionen. Ob ein System von den Nutzern akzeptiert und erfolgreich genutzt wird, hängt jedoch ganz wesentlich von einem Faktor ab: der Bedienbarkeit. Um die „Usability“, also die Nutzbarkeit eines Produkts oder einer Anwendung bedienerfreundlich zu gestalten, bedarf es der „User Experience“, d.h. die Erwartungen und Wünsche der Nutzer müssen in Erfahrung gebracht und im Produkt umgesetzt werden.

Im Usability-Labor des Fraunhofer IAO führen die Wissenschaftler User Experience-Studien durch, konzipieren Informationsarchitekturen und gestalten die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschinen. Um dem neuesten Stand der Technik zu entsprechen, wurde das Labor zum Jahreswechsel grundlegend erneuert. Die Modernisierung umfasst folgende Neuerungen:

o Fest installierte und mobile HD-Kameras liefern brillante, hochauflösende Videos. So können Interaktionsabläufe exakt nachverfolgt werden, sogar bei kleinen Displays.

o Ein hochfrequenter moderner Eyetracker zeichnet die Blickbewegungen des Nutzers auf.

o Spezielle Labor-Software nimmt synchron den Bildschirm des Nutzers und mehrere zusätzliche Kamerabilder auf.

o Tests für Smartphones und mobile Geräte werden durch spezielles Equipment unterstützt.

o Für hochwertige Audioaufzeichnungen stehen verschiedene Mikrofone und ein Mischpult zur Verfügung. Der Moderator kann live Regieanweisungen erhalten.

o Eine moderne und flexible Inneneinrichtung sorgt für eine angenehme Atmosphäre und bietet die Möglichkeit, verschiedene Nutzungssituationen wie z.B. im Büro, zuhause oder unterwegs zu simulieren.

Um interaktive Systeme von Beginn an auf die Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer auszurichten, führen die Usability-Experten des Fraunhofer IAO begleitend zum Entwicklungsprozess empirische Studien durch. In realistischen Anwendungsszenarien probieren „echte“ Nutzer dabei das Produkt oder einen frühen Prototypen im Labor aus. Die gesamte Interaktion wird auf Video aufgezeichnet und kann vom separaten Regieraum live beobachtet werden. So können Usability Experten und Entwickler unmittelbar das Geschehen miterleben, ohne den Nutzer zu stören.

Ihre Ansprechpartnerin:
Fraunhofer IAO
Cornelia Hipp
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2314
Fax +49 711 970-2300
cornelia.hipp@iao.fraunhofer.de

Media Contact

Claudia Garád idw

Weitere Informationen:

http://www.hci.iao.fraunhofer.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien

Technische und kommunikationswissenschaftliche Neuerungen, aber auch wirtschaftliche Entwicklungen auf dem Gebiet der medienübergreifenden Kommunikation.

Der innovations-report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Interaktive Medien, Medienwirtschaft, Digitales Fernsehen, E-Business, Online-Werbung, Informations- und Kommunikationstechnik.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Heiße Elektronen

Eine außergewöhnliche Form des Wärmetransports in Metallen Auf Nanoskalen kann beim Aufheizen einer Platinschicht Wärme mithilfe heißer Elektronen durch eine Kupferschicht an eine Nickelschicht weitergegeben werden, ohne den dazwischenliegenden Kupferfilm…

Intelligente Software zum besseren Verständnis der Entwicklung von Pflanzengewebe

Unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben Forscherinnen und Forscher ein neuartiges computergestütztes Verfahren der Bildverarbeitung für die Pflanzenwissenschaften entwickelt. In bisher nicht gekannter Präzision ermöglicht es die detailgetreue 3D-Darstellung aller…

RadarGlass – Vom Autoscheinwerfer zum Radarsensor

Für moderne Fahrassistenzsysteme ist die Verwendung der Radartechnologie ein unverzichtbarer Technologiebestandteil. Durch den Einbau einer stetig wachsenden Zahl von Sensoren in Kombination mit der begrenzten Verfügbarkeit exponierter Messstellen ist kaum…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close