Von Musikern, Delfinen und Filmemacherinnen

Animierte Wasser- und Musikwelten: Szene aus dem Spot zu "Ein Meer voller Klang" Foto: FH-Nürnberg

Auf der Leinwand schwimmt grazil ein blauer Delfin durch eine Welt von Noten und Instrumenten: Besuchern des Nürnberger Multiplex-Kinos Cinecitta wird in diesen Tagen ein ganz besonderer Trailer auffallen oder bereits aufgefallen sein, der von vier Studentinnen des Fachbereichs Gestaltung der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule stammt. Karin Stöhr, Daniela Reuß, Chris Alt und Jeanette Heller haben im Wintersemester einen Kurzfilm verwirklicht, der für ein Projekt der Nürnberger Hochschule für Musik wirbt: „Ein Meer voller Klang“ lautet der Titel dieses Benefizkonzerts, das am 19. Februar im Delfinarium des Tiergartens Nürnberg stattfinden wird.


Die Musikhochschule Nürnberg-Augsburg hat für Sonntag, 19. Februar, ein Benefizkonzert im Nürnberger Delfinarium initiiert. Das Musikerlebenis, das unter dem Titel „Ein Meer voller Klang“ ab 18 Uhr stattfinden wird, wurde von Studierenden des Seminars für Musik- und Projektmanagement – kurz „Das Projekt“ – geplant und umgesetzt. Für diese Veranstaltung wurden auch ein Werbefilm-Trailer und diverse weitere filmische Sequenzen benötigt, für deren Produktion vier Studentinnen der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule gewonnen werden konnten.

Trailer und Live-Performance mit Emotionen

Daniela Reuß, Karin Stöhr und Christine Alt – die mit „Where is my Space?“ schon den zweiten Platz beim WDR-Film-Festival „kurzundschön 2005“ errungen hatten (siehe auch Ohm-Pressemitteilung 94/2005) – machten sich zusammen mit Kommilitonin Jeanette Heller im Wintersemester ans Werk und schufen von Oktober bis Januar die filmische Umsetzung für das Konzertprojekt. Alle Vier studieren an der FH Nürnberg bei Prof. Jürgen Schopper das Fach „Film und Animation“. Für das Projekt schufen sie einen 40-sekündigen Werbetrailer, der auf das Benefizkonzert aufmerksam machen soll. Aktuell ist der Spot noch bis 19. Februar in allen Kinosälen des Nürnberger Cinecitta im Vorprogramm zu sehen. Aber auch auf den Webseiten www.hfm-das-projekt.de, www.froggyphotos.de und www.chrisalt.de kann man den Film anschauen.

„Das Ganze ist sehr grafisch geworden und auf Emotionalität ausgelegt“, erzählen Daniela Reuß und Karin Stöhr stellvertretend für das Quartett. Für die Produktion haben sie nahezu alle Szenen Frame für Frame per Hand gezeichnet und kreierten auf diese Weise die animierten Wasser- und Musikerwelten. „Nur das Musiker-Ensemble wurde real eingespielt“, so die beiden angehenden Diplom-Designerinnen weiter. Dabei war es Voraussetzung, dass das gesamte Film-Material im 16:9-Kino-Format für digitale Projektion angeliefert werden musste, was von den Ohm-Designerinnen auch umgesetzt wurde.

Überzeugend – nicht nur im Wasser

Zusätzlich haben die Studentinnen aus dem Material auch einige so genannte Loops geschaffen, die beim Konzert als Live-Performance von VJ Stefan Windischmann an die Wände des Delfinariums projeziert werden. Im Konzert sind also nicht nur Klassik- und Jazz-Musiker zu sehen, auch Robben und Delfine werden ihre Kunststücke zeigen – alles umrahmt von der filmischen Umsetzung der Ohm-Designerinnen.

Der Werbespot zeigt damit einen Vorgeschmack auf das, was Besucher am 19. Februar im Delfinarium erwartet. Nicht nur die Musik wird die Gäste begeistern, auch für das Auge ist jede Menge geboten. Kein Wunder also, dass die Auftraggeber der Musikhochschule Augusburg-Nürnberg sich äußerst zufrieden und begeistert von der Arbeit von Daniela Reuß, Karin Stöhr, Chris Alt und Jeanette Heller zeigten. Die Vier wollen die hohe Qualität ihrer Arbeit auch wieder bei einigen Wettbewerben unter Beweis stellen. „Wir haben den Trailer bereits eingereicht, mal sehen was daraus wird“, berichtet Daniela Reuß. Nicht ganz chancenlos, schließlich war der Erfolg bei „kurzundschön“ im Herbst kein Zufallsprodukt?

Mehr über das Konzert und das Projekt findet sich auf der eigens geschaffenen Website www.hfm-das-projekt.de. Hier gibt es auch Infos über Programm, Tickets und Eintrittspreise.

Ansprechpartner für Medien

Marc Briele idw

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