Vier Unternehmen bringen gemeinsam Bilder und Töne in die SMS

Alcatel, Ericsson, Motorola und Siemens werden in Zukunft den offenen Standard EMS (Enhanced Messaging Service) gemeinsam weiterentwickeln und die Interoperabilität zwischen ihren Produkten sicherstellen.

EMS ergänzt textbasierte SMS (Short Message Services) um neue Funktionalitäten. Der Handy-Nutzer kann Textnachrichten durch Bilder, Töne und Animationen aufpeppen. Bilder, Ruftöne und Melodien können gesammelt und zwischen Handys verschickt werden. Sind die Handys EMS-kompatibel, spielt die Marke des Handys dabei keine Rolle.

Netzbetreiber und Anbieter neuer Dienste können besondere Services, wie z.B. Bildschirmschoner, Klingeltöne, etc. im Internet zum Download zur Verfügung zu stellen. Der Nutzer kann Bilder selbst programmieren, im Handy abspeichern und versenden.

Seit Januar 2001 wurden weltweit mehr als 20 Milliarden SMS-Textnachrichten pro Monat versendet. EMS nutzt die gleiche Infrastruktur wie SMS. Schon geringe Investitionen ermöglichen daher den schnellen Ausbau des EMS-Standards. EMS stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung von SMS zu MMS (Multimedia Messaging Service) dar.

Der EMS-Standard wurde von 3GPP (3rd Generation Partnership Project) definiert, ebenso wie der GSM- und der SMS-Standard. EMS ist ein komplett offener Standard und kann von jedem Hersteller unterstützt werden. EMS-fähige Handys werden ab Ende des 2. Quartals 2001 auf den Markt kommen.

HINTERGRUND Ericsson definiert und gestaltet die Zukunft des mobilen Internet und der multimedialen Breitbandkommunikation und stattet seine Kunden mit den führenden Technologien aus. Ericsson bietet seine innovativen Produkte in mehr als 140 Ländern an. In Deutschland wurde im Jahr 2000 ein Umsatz von mehr als 900 Millionen Euro mit 3000 Mitarbeitern erzielt, von denen über 1600 in Forschung und Entwicklung tätig sind.

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