Drei Erfolge im bundesweiten Wettbewerb

Drei Projekte der FH Gießen-Friedberg werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Ministerium unterstützt diese Vorhaben im Rahmen des Programms zur Förderung anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen. Von 500 Projektanträgen aus dem gesamten Bundesgebiet stammten 35 aus Hessen. Davon erhielten im aktuellen Vergabeverfahren bislang sechs eine Förderzusage. Mit diesem Programm will das BMBF einen Beitrag dazu leisten, dass Fachhochschulen ihr Engagement in der anwendungsorientierten Forschung verstärken und Unternehmen als Partner und Drittmittelgeber gewinnen können.

Erfolgreich behaupteten sich im bundesweiten Wettbewerb Anträge aus den Fachbereichen Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt- und Biotechnologie (KMUB) sowie Wirtschaftsingenieurwesen und Produktionstechnik (WP) der FH Gießen-Friedberg.

Mit 107.000 Euro gefördert werden Forschungsarbeiten von Prof. Dr. Peter Czermak, der an der FH in Gießen das Labor für Bioverfahrenstechnik und Membrantechnologie leitet. Unter dem Titel „Tissue Engineering“ zielt das Projekt, das eine Laufzeit von November 2002 bis April 2004 hat, darauf ab, reimplantierbares Knorpelgewebe mit besonders körperverträglichen Eigenschaften herzustellen.

Um die Optimierung eines Filtrationsverfahrens zur Trinkwasseraufbereitung geht es beim Projekt von Prof. Dr. Markus Röhricht, der ebenfalls am Fachbereich KMUB in Lehre und Forschung tätig ist. Es heißt „Biomasserückhaltung mit einem getauchten Plattenmembranmodul“ und wird ab sofort vom BMBF bis Ende März 2004 mit 94.000 Euro unterstützt.

Am Fachbereich WP in Friedberg leitet Prof. Dr. Georg Benes ein Projekt mit dem Titel „Mensch und Qualität“. Es will empirisch gesicherte Antworten u.a. auf die Fragen geben, welchen Einfluss die Motivation der Mitarbeiter und der Informationsfluss in Unternehmen auf die Qualität der Leistungen und Produkte haben. Seit dem 1. September 2002 werden die Arbeiten bis Ende Februar 2004 mit insgesamt 103.000 Euro gefördert.

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Erhard Jakobs Pressemitteilung

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