Benutzerfreundliche mobile Gesundheits- und Fitnesskontrolle

Zudem könnte durch einen vorbeugenden Einsatz im Freizeit- und Breitensport das Gesundheitswesen entlastet werden. Die Fraunhofer-Institute FIT, IAO, IBMT, IIS und IPMS zeigen auf der CeBIT das mobile Telemonitoring-System senSAVE®. Besuchen Sie uns in Halle 9, Stand B36.

Innovative Telemedizin verspricht erhebliche Einsparungen im Gesundheitswesen. Telemedizinische Systeme verhelfen zu mehr Sicherheit und Lebensqualität, ebenso werden Diagnose und Behandlung optimiert. Durch regelmäßige Erfassung verlässlicher Daten könnten Medikation und Behandlungserfolge gemessen und verbessert werden. Telemedizin erfordert aber neue übergreifende Strukturen, um eine integrierte Gesundheitsversorgung zu gewährleisten oder etwa im Freizeitbereich einsetzbar zu sein. Anwendung und Qualitätskontrolle müssen vor allem zuverlässig funktionieren.

Gleichzeitig haben die einzelnen Zielgruppen eigene Ansprüche an Benutzerschnittstellen und Interaktionsformen. Die Anwendbarkeit der Telesysteme muss daher durch an die jeweiligen Benutzergruppen angepasste Schnittstellen sichergestellt werden. Die Fraunhofer-Institute FIT, IAO, IBMT, IIS und IPMS präsentieren auf der CeBIT das mobile Telemonitoring-System senSAVE®. Als Demonstrationsgebiet wurde die Überwachung von Bluthochdruckpatienten gewählt. senSAVE® erhebt die erforderlichen Vitalparameter und stellt diese zielgruppenspezifisch aufbereitet über benutzerfreundlich gestaltete Schnittstellen bereit.

Die Datenerfassung erfolgt mobil und ist nicht auf einen bestimmten Ort oder Zeitraum beschränkt. Die zum Teil in die Kleidung des Patienten integrierte Sensorik (Sensorhemd) ist über ein kleines mobiles Bediengerät kabellos mit dem Gesamtsystem verbunden. Das Gerät ist auch das Bedienelement für den Patienten und informiert ihn über seine aktuellen Gesundheitswerte.

Speziell für diese Zwecke wurde am Fraunhofer FIT eine Software entwickelt, die auf einem handelsüblichen MDA (Mobiler Digitaler Assistent) zum Einsatz kommt. Bei den senSAVE®-Entwicklungsarbeiten stand insbesondere eine für die Patienten verständliche Informationsdarstellung und Benutzerführung im Mittelpunkt.

„In mehreren Versuchsreihen haben wir mit einer breiten Spanne möglicher Anwender wertvolle Information über die Anforderungen erhoben, Designentwürfe überprüft und Benutzerführung sowie Systemverhalten getestet“, beschreibt Andreas Lorenz vom Fraunhofer FIT die Vorgehensweise. Die Ergebnisse seien auch auf den Fitnessbereich übertragbar. „Das System ist offen gestaltet und erlaubt daher die Integration nahezu beliebiger Sensorik“, so Lorenz weiter. Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Anwendungsbereiche sei ein zentraler Punkt bei der senSAVE®-Entwicklung gewesen.

Kontakt:
Alex Deeg
pr@fit.fraunhofer.de
+49 (0) 22 41/14-22 08

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Alex Deeg idw

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