Digitale Modellierung, Siumulation und Visualisierung

Digitale Modellierung, Simulation und Visualisierung von Prozessen ermöglichen immer genauere Vorhersagen zukünftigen Geschehens. Die enorme Steigerung der Rechengeschwindigkeit und der Speicherfähigkeit moderner Computersysteme sowie neue Methoden der Informatik und Mathematik zur algorithmischen Beschreibung komplexer Prozesse führen laufend zu höherer Präzision und Zuverlässigkeit der Simulationsergebnisse.

Digitale Modellierung, Simulation und Visualisierung von Prozessen ermöglichen immer genauere Vorhersagen zukünftigen Geschehens. Dabei beziehen sich die Vorhersagen auf ein breites Spektrum von Zeitskalen – von kurzfristigen Fragen wie „Wie wird das Wetter morgen?“ oder „Wird das Medikament bei diesem Patienten wirken?“ über mittelfristige Vorhersagen „Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat die Erhöhung der Mehrwertsteuer?“ bis zu langfristigen Zukunftsszenarien „Wie lange wird die Erde noch belebt sein?“. Die enorme Steigerung der Rechengeschwindigkeit und der Speicherfähigkeit moderner Computersysteme sowie neue Methoden der Informatik und Mathematik zur algorithmischen Beschreibung komplexer Prozesse führen laufend zu höherer Präzision und Zuverlässigkeit der Simulationsergebnisse.

Der Entwurf moderner Flugzeuge und Autos ist ohne digitale Modellierung und Simulation nicht mehr möglich. Nicht nur die Technik- und Naturwissenschaften, sondern auch die Lebens-, die Sozial- und Kognitionswissenschaften sind immer stärker durch eine Informatisierung gekennzeichnet, welche als eine wesentliche Komponente die digitale Simulation hat. In der Hightech-Strategie der Bundesregierung soll daher die Förderung dieses Themas einen der Schwerpunkte bilden. Das interdisziplinäre und interakademische Symposion gibt einen aktuellen Überblick zu den Methoden und Anwendungen der digitalen Simulation in zahlreichen ausgewählten Wissenschaftsfeldern.

Für Entscheider stellen sich als grundsätzliche Fragen „Wie zuverlässig sind die Simulationsresultate?“, „Kann die Simulation das Experiment ersetzen?“ und „Wie kann ich die Simulationsergebnisse verständlich machen?“. Das Symposion soll einen Beitrag leisten, diese Fragen anhand konkreter Anwendungsfälle und grundlegender Einsichten in die Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Simulation zu klären.

Interakademisches Symposion in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz. Freitag, 9. März 2007, 10:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr

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Dr. Carlo Servatius idw

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