Der optimale Urlaub – ganz einfach gebucht

Zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter der TU Berlin entwickeln ein Tourismus-Portal für Meck-lenburg-Vorpommern und gewinnen Businessplan-Wettbewerb


Die Planung und Buchung von Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern wird ab November 2006 kinderleicht, denn das zukünftige Tourismus-Portal www.itourist.net ermöglicht erstmals die touristische Onlineberatung im Internet. Die Idee zu diesem Portal haben Sebastian Weiß und Florian Diesing, beide Wissenschaftliche Mitarbeiter an der TU Berlin, gemeinsam mit Ulrike Paschke (27), Studentin an der Hochschule Wismar, entwickelt. Den ersten Erfolg für ihre Geschäftsidee konnten die drei nun schon verbuchen. Sie sind die Sieger des Businessplan-Wettbewerbs Mecklenburg Vorpommerns. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde ihnen am 20. Februar durch den Landesarbeitsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Helmut Holter, überreicht.

Die Geschäftsidee von „iTourist“ besteht aus einem lernfähigen Urlaubsbuchungssystem, das nach den individuellen Vorgaben des Nutzers Vorschläge unterbreitet. So erhält der Kunde neben Angeboten zum Urlaubsort auch eine Übersicht an Freizeitaktivitäten, die zu einem persönlichen Urlaubsplan kombiniert werden können. „iTourist“ soll noch in diesem Jahr mit 13 Mitarbeitern an den Start gehen. In drei Jahren soll sich die Zahl der Beschäftigten verdoppelt haben.

Der 29-jährige Sebastian Weiß studierte bis 2004 und der 28-jährige Florian Diesing bis 2005 Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin. Beide arbeiten heute als Wissenschaftliche Mitarbeiter am Fachgebiet für Systemanalyse von Prof. Dr. Hermann Krallmann an der TU Berlin. Schon während ihres Studiums haben sie als Herausgeber des Tourismusmagazins Seenland (www.magazin-seenland.de) vielfältige Erfahrungen in der Reisebranche gesammelt.

Bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee wurden Sebastian Weiß und Florian Diesing in mehrfacher Weise durch die TU Berlin gefördert.

Zum einen konnten sie die Angebote der TU-Gründerinitiative nutzen, durch die Studierende und Mitarbeiter der TU Berlin frühzeitig auf eine mögliche Existenzgründung vorbereitet werden. Im Rahmen von Seminaren und Trainings konnten sie sich hier fit machen in den Themen Zeit- und Selbstmanagement, im Bereich Verhandlungsführung und in Akquisetechniken.

Betreut durch den Servicebereich „Kooperationen Patente Lizenzen“ (KPL) der TU Berlin und dem Netzwerk B!GRÜNDET, einem Zusammenschluss der Berliner Universitäten, einiger Fachhochschulen und gründungsbezogener Einrichtungen, konnten sie darüber hinaus am ExistSeed-Programm teilnehmen. Dabei handelt es sich um ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur finanziellen, fachlichen und persönliche Unterstützung von Unterneh-mensgründungen aus Hochschulen. Die Vorbereitungsphase technologiebasierte, innovativer Unternehmensgründungen wird hier bis zu 12 Monate mit Personal- und Sachmitteln gefördert.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Florian Diesing und Sebastian Weiß, Institut für Wirtschaftsinformatik und Quantitative Methoden der TU Berlin und Ulrike Paschke, Tel.: 030/314-23287, Mobil: 0179/2910800, E-Mail: [email protected]

Ansprechpartner für Medien

Ramona Ehret idw

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie

Neuerungen und Entwicklungen auf den Gebieten der Informations- und Datenverarbeitung sowie der dafür benötigten Hardware finden Sie hier zusammengefasst.

Unter anderem erhalten Sie Informationen aus den Teilbereichen: IT-Dienstleistungen, IT-Architektur, IT-Management und Telekommunikation.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Besser kleben im Leichtbau

Projekt GOHybrid optimiert Hybridverbindungen Leichtbau ist in der Mobilitätsbranche essentiell. Im Zuge der Mischbauweise mit Leichtmetallen und Faser-Kunststoff-Verbunden rücken hybride Klebverbindungen in den Fokus. Aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnungen der Materialien…

Benchmark für Einzelelektronenschaltkreise

Neues Analyseverfahren für eine abstrakte und universelle Beschreibung der Genauigkeit von Quantenschaltkreisen (Gemeinsame Presseinformation mit der Universität Lettland) Die Manipulation einzelner Elektronen mit dem Ziel, Quanteneffekte nutzbar zu machen, verspricht…

Solarer Wasserstoff: Photoanoden aus α-SnWO4 versprechen hohe Wirkungsgrade

Photoanoden aus Metalloxiden gelten als praktikable Lösung für die Erzeugung von Wasserstoff mit Sonnenlicht. So besitzt α-SnWO4 optimale elektronische Eigenschaften für die photoelektrochemische Wasserspaltung, korrodiert jedoch rasch. Schutzschichten aus Nickeloxid…

Partner & Förderer