UMTS gelingt 2005 endgültig der Durchbruch

Pünktlich zum fünften Jahrestag (am 17. August) stehen die Vorzeichen gut, dass dem Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) noch 2005 der Durchbruch gelingen wird. Das prognostiziert jedenfalls Joachim Permien, Geschäftsführer bei Zesium mobile. Das Unternehmen steht für Beratungsleistungen und Entwicklungen für anspruchsvolle mobile Anwendungen und hat unter anderem nach europäischem Standard den UMTS-Protocolstack entwickelt. „Grund für den nun folgenden Siegeszug ist, dass die Applikationen gefunden wurde, mit der Handykunden im großen Umfang zum raschen Umstieg auf das UMTS-Netz bewegt werden können“, erklärt Permien.

Die Rede ist von Musik-Downloads aus dem Internet, mit der in Zukunft das große Geschäft gemacht werden soll. „Der Verbraucher verlangt nach mobilen Multimedia-Diensten. Es hat lange gedauert, bis die Dienste auf die persönlichen Anforderungen des Nutzers zugeschnitten worden sind“, kommentiert Handy-Experte Permien. Weltweit steige auch die Nachfrage nach dem Download von Spielen, Video- und Filmclips. Könne der technische Aufwand, die Qualität und der Nutzen der Inhalte verbessert werden, seien Verbraucher auch bereit, mehr Geld in Multimedia-Anwendungen zu investieren. „Mittlerweile sind die Berührungsängste gegenüber mobiler Telekommunikation zurück gegangen“, analysiert Permien. „Das liegt in erster Linie daran, dass die Benutzerfreundlichkeit der Geräte und Menus stark gestiegen ist. „Außerdem seien die Verbraucher mittlerweile generell aufgeschlossener gegenüber neuen mobilen Anwendungen. Im Weihnachtsgeschäft rechnet Permien mit einem Boom für UMTS-fähige Handys. Mobile Internet- und Multimedia-Anwendungen sind dann Standard.

Bis vor kurzem schien der Durchbruch für UMTS-fähige Mobilfunkgeräte noch in weiter Ferne. Blickt man zurück auf die vergangenen fünf Jahre, wog der Frust über die sehr stockende Entwicklung schwerer als die Vorfreude auf die neue „Wundertechnologie“. Nachdem am 17. August 2000 sechs Unternehmen und Konsortien in Mainz jeweils zwei deutsche UMTS-Lizenzen für insgesamt 98,807 Milliarden Mark (umgerechnet 50,519 Mrd. Euro) ersteigert hatten, wich die Euphorie im Hinblick auf die Möglichkeiten der dritten Mobilfunkgeneration bald Skepsis. Die Entwicklung geriet aus der Sicht des Verbrauchers ins Stocken. Diese mussten feststellen, dass die Versprechungen der Anbieter verfrüht waren.

Laut Permien lag dies daran, dass sich die Marktteilnehmer in starker Zurückhaltung geübt hätten. Gerätehersteller beklagten, dass die Content-Provider zu langsam Kundenanwendungen entwickelt hätten. Die Diensteanbieter schoben den schwarzen Peter zurück und beriefen sich auf die zögerliche Kooperationsbereitschaft, die es schwer mache, solche Anwendungen zu entwickeln. „In allen Bereichen fehlte es an klugen Geschäftsmodellen“, so Permien weiter. „Sowohl Gerätehersteller als auch Content-Provider haben es versäumt, die Wünsche der Verbraucher im Blick zu haben – und die Operator müssen mit ihren Tarifmodellen noch attraktiver werden. Nach den enttäuschten Erwartungen verloren die Verbraucher das Vertrauen in die neue „Wundertechnik“.

Ist UMTS erst einmal als Distributionskanal etabliert, wird die Möglichkeit, eine große Anzahl an Benutzern zu erreichen, auch als Werbemedium interessant. Diese Entwicklung ist ähnlich wie diejenige im Internet, wo sich Gratisdienstleistungen ebenfalls über Werbung finanzieren lassen. „Auch im Bereich UMTS ist daher ein Geschäftsmodell denkbar, mit dem Content-Provider einen Netzbetreiber dafür bezahlen, Zugang zu einer vorher definierten Gruppe von Verbrauchern zu erhalten“, erläutert Permien.

ZESIUM mobile ist ein internationales Entwicklung- und Beratungsteam für anspruchsvolle mobile Anwendungen, das die technischen Grenzen von Handys, Smartphones, Funkorganizern und PDAs auslotet. Gerätehersteller, Netzbetreiber, Handyportale und Systemhäuser wie bspw. Siemens nutzen die Expertise und die Ressourcen von ZESIUM mobile, um in kurzer Zeit Software höchster Qualität zu erhalten. Viele Programme von ZESIUM mobile bringen neue Funktionen in die mobile Welt, die zuvor als undenkbar galten.

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Andreas Dripke presseportal

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http://www.zesium.com

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