Siemens stattet Clinton Center mit Sicherheitstechnik aus

Clinton Center

Siemens hat für das William J. Clinton Presidential Center ein komplettes Sicherheitskonzept entwickelt und installiert.

Das Clinton Center in Little Rock im US-Staat Arkansas soll am Donnerstag, dem 18. November, mit einer Feier eröffnet werden. Der Komplex besteht aus zwei futuristischen Gebäuden und großzügigen Gartenanlagen. Die Kosten für die gesamte Anlage betragen rund 160 Millionen Dollar.

Brandschutz und Gebäudesicherheit sind in diesem symbolträchtigen öffentlichen Gebäude neuralgische Punkte. Daher entwickelte Siemens ein spezielles Sicherheitskonzept, das aus einem Brandalarm- und Evakuierungssystem und einem Überwachungssystem besteht.

Das Alarm- und Evakuierungssystem hat eine direkte Kommunikationsverbindung zur örtlichen Feuerwehrzentrale sowie eine fest definierte Fluchtzone zur Notrettung körperbehinderter Menschen. Laserscanner überwachen die Luft kontinuierlich und erkennen sofort, wenn es zu einem Brand kommt. Die Scanner untersuchen dazu einen Luftstrom, den sie aus dem Raum abziehen und zu einem störungsfrei untergebrachten Detektor leiten. Das System kann daher so fein kalibriert werden, dass es zuverlässig echte Brände von normalen Rauchquellen wie Zigaretten unterscheiden kann.

Das gesamte Clinton Center und der Parkplatz werden mit einem in sich geschlossenen und damit störungs- und manipulationssicheren Kamerasystem überwacht. Das System ist mit dem Alarmsystem vernetzt. Damit wird es möglich, das Gebäude im Notfall oder bei Verdacht auf einen Anschlag sehr schnell zu räumen.

Das Center beherbergt unter anderem die größte Archivsammlung zur amerikanischen Präsidentschaftsgeschichte, ein Museum und zahlreichen Einrichtungen für gesellschaftswissenschaftliche Studien. Es ist außerdem das Zentrum der Stiftung des früheren US-Präsidenten Bill Clinton.

Media Contact

Dr. Norbert Aschenbrenner Siemens InnovationNews

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