Studenten konstruieren schnellstes E-Auto

Mit 3D-Software entwickelter E-Racer schafft 500 km/h

Studenten der Ohio State University haben mit der 3D-CAD-Software „SolidWorks“ das schnellste Elektroauto der Welt konstruiert. Bei einem Rennen in der Salzwüste von Benneville Salt Flats in Utah schaffte „Buckeye Bullet“ einen Top Speed von über 500 km/h. Das bedeutet absoluten Geschwindigkeitsrekord für Autos mit Elektroantrieb.

Der E-Racer musste dabei nicht nur den extremen Bedingungen der Wüste standhalten, sondern auch dem Druck der internationalen Konkurrenz. Für die Konstruktion setzte das Studententeam die SolidWorks-Lehrversion des französischen 3D-Spezialisten Dassault ein. Mit der Lösung konnten Änderungen sofort automatisch im Konstruktionsprozess umgesetzt werden, so dass die Zeit für den Neuaufbau von Volumenmodellen eingespart wurde. Weiter verwendeten die Studenten das in SolidWorks integrierte Konstruktionsanalyse-Werkzeug „COSMOSXpress“. Mit dem Tool wurde die Konstruktion analysiert und Fehler noch vor der Konstruktion behoben.

„Bei der Konstruktion so schneller Elektrofahrzuge spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle“, erklärte Isaac Harper, Leiter des Buckeye Bullet-Teams. „Die schwierigste Aufgabe war, einen Motor mit einem Durchmesser von 43 Zentimeter in ein nur 60 Zentimeter großes Gehäuse einzupassen“, so Harper. Bereits vor vier Jahren begannen die Studenten „Buckeye Bullet“ zu konstruieren. Ziel war es, sämtliche Geschwindigkeitsrekorde zu Land zu brechen.

Media Contact

Wilhelm Bauer pressetext.austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie

Neuerungen und Entwicklungen auf den Gebieten der Informations- und Datenverarbeitung sowie der dafür benötigten Hardware finden Sie hier zusammengefasst.

Unter anderem erhalten Sie Informationen aus den Teilbereichen: IT-Dienstleistungen, IT-Architektur, IT-Management und Telekommunikation.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Die ungewisse Zukunft der Ozeane

Studie analysiert die Reaktion von Planktongemeinschaften auf erhöhtes Kohlendioxid Marine Nahrungsnetze und biogeochemische Kreisläufe reagieren sehr empfindlich auf die Zunahme von Kohlendioxid (CO2) – jedoch sind die Auswirkungen weitaus komplexer…

Neues Standardwerkzeug für die Mikrobiologie

Land Thüringen fördert neues System zur Raman-Spektroskopie an der Universität Jena Zu erfahren, was passiert, wenn Mikroorganismen untereinander oder mit höher entwickelten Lebewesen interagieren, kann für Menschen sehr wertvoll sein….

Hoher Schutzstatus zweier neu entdeckter Salamanderarten in Ecuador wünschenswert

Zwei neue Salamanderarten gehören seit Anfang Oktober 2020 zur Fauna Ecuadors welche aufgrund der dort fortschreitenden Lebensraumzerstörung bereits bedroht sind. Der Fund ist einem internationalen Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close