Junge Nachwuchsinformatiker tüfteln im HPI-Camp an eigenen Robotern

Die Jugendlichen von Schulen, die zum Verein MINT-EC zählen, werden in kleinen Gruppen Arbeitsabläufe für LEGO-Mindstorms-Roboter entwickeln und implementieren.

„Bei dem Camp werden die Teilnehmer versuchen, ihre eigenen Vorstellungen zu realisieren und dann prüfen, ob ihre Programme in der Realität bestehen. Dazu müssen sie im Umgang mit einem Roboter Geschick und Kreativität unter Beweis stellen“, sagt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel, Vorstandsmitglied im Verein MINT-EC. Programmiert wird mit der Visual Programming Laguage (VPL), die grafisch orientiert ist. Der Code wird dabei nicht geschrieben, sondern am Bildschirm „zusammengeklickt“. Letztlich soll der programmierte Roboter helfen, eine Alltagssituation zu verbessern.

Die ausgewählten 38 Nachwuchsinformatiker, darunter sieben Mädchen, stammen aus den Jahrgangsstufen 10 bis 13 von Schulen mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt und besitzen Grundkenntnisse im Programmieren. Es ist die dritte Veranstaltung dieser Art am HPI. Auch zwei Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer einer MINT-Schule aus Istanbul sind diesmal mit dabei.

Beim Camp in der neuen HPI School of Design Thinking werden die Schülerinnen und Schüler vom Studentenclub des Hasso-Plattner-Instituts betreut. Den Gewinnern winkt am Ende neben einem kleinen Preis die Einladung, ein Studium am HPI aufzunehmen.

Derzeit gehören dem Netzwerk der MINT-EC-Schulen bundesweit fast 100 besonders qualifizierte Einrichtungen in 15 Bundesländern an. Das Kürzel MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, EC für Exzellenz-Center. Bei den HPI-Camps sollen die Schüler der MINT-EC-Schulen nicht bloß das Programmieren lernen, sondern an einem Projektbeispiel aus dem Alltag mit den verschiedenen Phasen der Software-Entwicklung bekannt gemacht werden. Ferner geht es um die Vermittlung von Fähigkeiten zur Zusammenarbeit in Gruppen.

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Frieder Bechtel idw

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