Emissionsfreie Forschungsstation in der Antarktis mit Solarmodulen von Kyocera ausgerüstet

Die Forschungsstation „Princess Elisabeth“ wird in der Antarktis extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt sein: Es können Temperaturen von bis zu minus 60 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h vorkommen.

Unter diesen Bedingungen ist eine zuverlässige und nachhaltige Energieversorgung eine wichtige Voraussetzung. Um dabei die angestrebte Emissionsfreiheit zu erreichen, werden 120 Solarmodule des Typs KC130GHT-2 von Kyocera am Gebäude verbaut. 288 weitere Module folgen freistehend im Umkreis der Station. Zusammen mit acht Windrädern erzeugt die Photovoltaikanlage von Kyocera insgesamt 98,6 Kilowattstunden. Der Strom wird unter anderem für die Kommunikation, die Heizung und für die Elektronik verwendet.

„Wir streben stets danach mit unseren Solarsystemen innovative und ökologisch wertvolle Projekte, wie die Antarktisstation 'Princess Elisabeth' zu beliefern „, sagt Mitsuru Imanaka, Europa-Präsident der Kyocera Fineceramics GmbH. „Das Ziel von Kyocera ist es, als Umweltpionier eine harmonische Balance zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Umweltschutz in die Praxis umzusetzen. In Kyoto, der Gründungsstadt von Kyocera, wurde mit dem Kyoto-Protokoll ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz gemacht. 2007 jährt sich das internationale Abkommen zum zehnten Mal, und wir hoffen, dass die Industrienationen durch dieses Jubiläum dazu angetrieben werden, noch mehr Engagement für den Umweltschutz aufzubringen.“

Die Kyocera Corporation ist Pionier im Solarenergiemarkt und begann bereits im Jahr 1975 mit der Entwicklung von Solarzellen. Der Gründer des Unternehmens, Dr. Kazuo Inamori, leistete damit einen fundamentalen Beitrag zur Solarindustrie. Unter anderem trieb er die Serienfertigung von multikristallinem Silizium an. Seitdem weist das Unternehmen eine langjährige Erfahrung und enge Bindung an das Solargeschäft auf. Heute ist Kyocera einer der international führenden Hersteller von Solarzellen und -modulen und beherrscht hoch kontrolliert alle Produktionsschritte, von der Waferund Zellfertigung bis hin zur Modulmontage.

Über Kyocera

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 180 Tochtergesellschaften bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informationsund Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologie-Konzern ist weltweit einer der größten Produzenten von Solarenergie-Systemen. Mit ca. 63.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Netto- Jahresumsatz von rund 8,1 Mrd. Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u.a. Laserdrucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile, Feinkeramik-Produkte sowie Solarkomplettsysteme. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Mita Deutschland GmbH in Meerbusch und der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen. Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über eine Stiftung finanziert der Gesamtkonzern alljährlich den imageträchtigen Kyoto-Preis – mit umgerechnet rund 300.000 Euro (50 Millionen Yen) pro Preiskategorie eine der höchst dotierten Auszeichnungen des Lebenswerks hochrangiger Wissenschaftler und Künstler.

Ansprechpartner für Medien

Daniela Faust Kyocera

Weitere Informationen:

http://www.antarcticstation.org

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