Biowissenschaften Chemie

Der innovations-report bietet im Bereich der "Life Sciences" Berichte und Artikel über Anwendungen und wissenschaftliche Erkenntnisse der modernen Biologie, der Chemie und der Humanmedizin.

Unter anderem finden Sie Wissenswertes aus den Teilbereichen: Bakteriologie, Biochemie, Bionik, Bioinformatik, Biophysik, Biotechnologie, Genetik, Geobotanik, Humanbiologie, Meeresbiologie, Mikrobiologie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Zoologie, Bioanorganische Chemie, Mikrochemie und Umweltchemie.

Medikamente ernten

Über ein Viertel aller auf dem Markt befindlichen Arzneimittel vor
allem Diagnostika wie etwa Antikörper, Therapeutika, Impfstoffe und
Blutersatzstoffe werden heute schon mit Hilfe der Bio- und
Gentechnologie hergestellt, beispielsweise Humaninsulin, Interferone oder
Hepatitis-B-Impfstoffe. Das Fraunhofer-Institut für Umweltchemie und
Ökotoxikologie IUCT, Arbeitsbereich für Molekulare Biotechnologie in
Aachen geht einen neuen Weg das Molekulare Farming. D

Nature – Artikel: Abbau von Methan ohne Sauerstoff

Entdeckung einer Symbiose von marinen Bakterien und Archaea –
Schlüssel zum Rätsel um den Abbau von Methan ohne Sauerstoff

Seit mehr als 30 Jahren versuchen
Wissenschaftler weltweit einen Mikroorganismus zu finden, der Methan ohne
Sauerstoff veratmen kann. Methan (chemische Summenformel: CH4) ist ein
wichtiges Treibhausgas und entsteht in großen Mengen an Land (vor allem in
Reisfeldern und Kuhmägen) sowie im Meer (tief unter dem Meeresboden). An
Land wird

Lack Schicht für Schicht bestimmt

Mit dem »TRIBO-TESTER« werden Verschleißeigenschaften von
Hartstoffschichten beurteilt. Wissenschaftler des Fraunhofer IPA haben ihn
weiterentwickelt und können nun an organischen Beschichtungen
Lackhaftungseigenschaften detailliert untersuchen und Aussagen über die
Härte der einzelnen Lackschichten treffen.

Die Anforderungen an lackierte Werkstückoberflächen sind in den letzten
Jahren erheblich gestiegen. Sowohl an optische als auch an funktionelle
Eigens

MM-FISH: Neue Methode zur dreidimensionalen Gendetektion

Eine neue Methode für die Gentechnologie haben
Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelt. Damit
ist es erstmals möglich, mehrere Abschnitte aus der Erbsubstanz
gleichzeitig und dreidimensional gezielt zu markieren und abzubilden,
somit also auch ihre räumliche Lage innerhalb der DNA darzustellen.
Zunächst wird die Multiphoton-Multicolor-Fluorescence In Situ
Hybridization (MM-FISH) vor allem in der Forschung Anwendung finden, um
die genaue räumliche P

Botaniker häuten Blätter: Analyse der Pflanzenwachse

Die Kohlfliege legt ihre Eier bevorzugt auf ganz bestimmten Pflanzen
ab, zum Beispiel auf Brokkoli oder Blumenkohl. Wie aber kann sie ihre
Liebingspflanzen von den anderen Arten im Gemüsebeet unterscheiden? Diese
Frage wollen Botaniker von der Universität Würzburg klären. Sie haben
hierzu ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich die Oberfläche von
Pflanzen viel gezielter als bisher analysieren lässt.

Wann immer
Insekten auf einer Pflanze einreffen, m

Als harmlos eingestufte Bakterien sind Ursache schwerer Herzerkrankungen

Konsequenzen für Gesundheits-Kampagnen gegen
Streptokokken-Infektionen

Als weltweit häufigste Ursache tödlicher Herzerkrankungen bei Kindern
galten bisher Infektionen mit Streptokokken-Bakterien der Gruppe A.
Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF)
haben jetzt herausgefunden, dass auch Infektionen der bisher als harmlos
geltenden Streptokokken der Gruppen C und G als Spätfolge
lebensbedrohliche rheumatische Herzerkrankungen auslös

Ketten und Pyramiden aus Zellen

Mit „optischen Pinzetten“ lassen sich einzelne Zellen zu
dreidimensionalen Strukturen zusammenbauen

Genau definierte Mikro-Aggregate aus lebenden Zellen sind für
verschiedene Bereiche interessant, beispielsweise für analytische Systeme,
in denen die Zellen als Sensoren genutzt werden. In der biochemischen
Grundlagenforschung können sie der Untersuchung von Vorgängen wie
Signalübertragung, Adhäsion und Wachstum von Zellen dienen. Besonders
dreidimensionale Mikrostr

Aspirin stimuliert pflanzliche Immunabwehr

Dass Salizylsäure, der Grundbaustein des Aspirins, Pflanzen
resistenter gegen verschiedene Krankheitserreger machen kann, ist nicht
neu. Auch Aspirin selbst hat eine ähnliche Wirkung. Die Arbeitsgruppe des
Kaiserslauterer Botanikers Dr. Uwe Conrath hat nun einen bislang
unbekannten Weg entdeckt, wie es zu dieser verbesserten Immunabwehr kommt.
Die Versuchsergebnisse lassen auf eine neue Generation wirksamer
Pflanzenschutzmittel hoffen.

Pflanzen

Filigraner Arbeiter

In der Arbeitsgruppe des Kaiserslauterer Biologen und Physikers
Prof. Dr. Uwe Koch dagegen soll ein Roboterarm in Kürze hochpräzise
Gewichtsmessungen durchführen. Das nötige Fingerspitzengefühl hat er sich
dabei dem Menschen abgeschaut.

Sie hantieren mit
zentnerschweren Metallteilen, als wären sie aus Papier. Jemandem eine
Tasse Kaffee anzubieten, ohne etwas zu verschütten oder gar das Porzellan
zu zerdeppern, fällt ihnen dagegen schwer: Roboter gelt

Unterschätzter Nervenkitt

Lange hielt man sie lediglich für eine Art Leim, der die
Nervenzellen zum Gehirn „verklebt“. Doch neueren Untersuchungsergebnissen
zu Folge könnten die Gliazellen (im Griechischen heißt Glia Kitt oder
Leim) auch eine wichtige Rolle bei der Informationsverarbeitung spielen.
Zu diesem Schluss kommt unter anderem die Arbeitsgruppe von Prof. Dr.
Joachim W. Deitmer an der Universität Kaiserslautern.

Beim Menschen sind die
Gliazellen gegenüber den Neurone

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