Biowissenschaften Chemie

Der innovations-report bietet im Bereich der "Life Sciences" Berichte und Artikel über Anwendungen und wissenschaftliche Erkenntnisse der modernen Biologie, der Chemie und der Humanmedizin.

Unter anderem finden Sie Wissenswertes aus den Teilbereichen: Bakteriologie, Biochemie, Bionik, Bioinformatik, Biophysik, Biotechnologie, Genetik, Geobotanik, Humanbiologie, Meeresbiologie, Mikrobiologie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Zoologie, Bioanorganische Chemie, Mikrochemie und Umweltchemie.

INACTINE-Technologie zur Deaktivierung von Krankheitserregern öffnet

INACTINE(TM) ist eine bahnbrechende Technologie, die die DNS und die RNS der im Blut befindlichen, pathogenen Keime deaktiviert und somit das Blut vor bakteriellen und viralen Krankheitserregern schützt. Im Rahmen der Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für Bluttransfusion (ISBT) wurden heute in Paris erste Daten vorgestellt. Ergebnisse der Phase I-Studie belegen, dass mit INACTINE behandelte Erythrozyten mindestens 28 Tage lang konserviert werden können. Die Daten zeigen auch, dass e

Öklogische Bedeutung von Wirk- und Signalstoffen bei Insekten

Um die ökologische Bedeutung von Wirk- und Signalstoffen bei Insekten, die Ermittlung von deren Struktur bis hin zur Funktion geht es bei dem neuen Bayreuther Graduiertenkollege 678, das am kommenden Samstag (14. Juli 2001) eröffnet wird. Eröffnung des Graduiertenkollegs 678 am 14. Juli Untersuchung der öklogische Bedeutung von Wirk- und Signalstoffen bei Insekten durch Doktoranden 1,5 Millionen DM für erste Förderperiode – Drei Gastredner zur Eröffnung Bayreuth (UBT). Um die ö

Forschung zum programmierten Zelltod geht in die Anwendung

Tübinger Biochemiker an Firmenprojekt zur Entwicklung von Krebsmedikamenten beteiligt Bei der Entwicklung von neuen Wirkstoffen gegen Krebs arbeiten Dr. Frank Madeo und Prof. Kai-Uwe Fröhlich vom Physiologisch-Chemischen Institut der Universität Tübingen seit Anfang Juli für drei Jahre in einem neuen Projekt mit der Firma Xantos Biomedicine in Martinsried zusammen. Die Firma hat für das Forschungsprojekt „Entwicklung neuer Wirkstoffe für die Induktion von Zelltod bei der Therapie von Tum

Chemikalienpolitik der EU

EU-Chemikalienpolitik: Risikoanalysen stärken Gesundheits- und Umweltschutz Ergebnisse eines Vergleichs: EU, Japan, USA In den USA werden jährlich etwa dreimal soviel neue chemische Stoffe angemeldet wie in der EU. Das europäische System der Chemikalienkontrolle ist zu bürokratisch und zu starr, denn die Testanforderungen für Chemikalien hängen hier in erster Linie vom Produktionsvolumen bzw. der Einfuhrmenge und nicht vom Risiko ab. Diese geringe Flexibilität führt auch z

Erster Nachweis von transport-korrelierten Protein-Wechselwirkungen in lebenden Zellen

Ein Merkmal lebender Zellen ist der Transport von Eiweißen (Proteinen) und anderen Zellbestandteilen zwischen verschiedenen Bereichen der Zelle. Dazu werden die Proteine in Bläschen oder röhrenähnliche Strukturen sortiert, die das Ziel des Transportes bestimmen. Arbeitsgruppen in der ganzen Welt untersuchen derzeit diesen zellinternen Sortierungsprozess. Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen und der Universität Cambridge (England) ist es jetzt erstmals

Dermatologen der Uniklinik Essen entwickeln Creme, die Erbinformationen in den Körper transportiert

Dr. Ulrich Hengge, Privatdozent an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums Essen, entwickelt derzeit eine Creme, die Erbinformationen in den Körper transportiert. Durch diese Gencreme wird es möglich, verschiedene Eiweiße (Proteine) im Körper herzustellen, wobei die dafür notwendigen Erbinformationen in spezielle Fettkügelchen – sogenannte Liposomen – verpackt werden. Diese transportieren die Erbinformationen und verschmelzen mit der Haut

Reproduktives Klonieren von Menschen

Stellungnahme der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Frage des reproduktiven Klonierens von Menschen Die öffentliche Diskussion zum Thema Klonierung von Menschen verläuft gegenwärtig sehr plakativ und unstrukturiert. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist der Ansicht, dass eine Differenzierung der Argumente unverzichtbar ist. Vor diesem Hintergrund gibt die Akademie folgende Erklärung zum reproduktiven Klonieren von Menschen ab. In dem hier d

SCIENCE: Barthaare weisen Seehunden den Weg

Mit ihren Barthaaren (Vibrissen) können Robben sich in trüben Gewässern orientieren: Sie sind in der Lage, winzige Wasserbewegungen, die von bewegten Körpern unter Wasser ausgehen, über Distanzen bis zu 40 Metern zu verfolgen. Diese erstaunliche Fähigkeit der marinen Säugetiere wiesen Biologen der Ruhr-Universität (PD Dr. Guido Dehnhardt, Allgemeine Zoologie und Neurobiologie) in Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Bonn (Prof. Dr. Horst Bleckmann, Abteilung für Vergleichende Neurobiolog

Internationales Forscherteam in Vechta entdeckt neue Milbenarten

Vogelfedermilben stehen im Mittelpunkt der Arbeit eines internationalen Wissenschaftlerteams in Vechta. Mit ihrer Hilfe lassen sich Verwandschaftsbeziehungen der von den Milben besiedelten Vögel klären. Im Verlauf der Arbeit konnten bereits über 40 bislang unbekannte Arten der Spinnentiere wissenschaftlich beschrieben werden. VECHTA. Vogelfedermilben sind nur knapp 0,5 mm klein und leben im Gefieder der Vögel – dies macht die kleinen Spinnentiere, von denen bislang etwa 2.000 Arten bekan

Erleuchtetes Gehirn

Wissenschaftlern am Heidelberger Max-Planck-Institut für medizinische Forschung gelingt direkte Beobachtung und Regulierung neuronaler Verschaltungen zwischen Gehirnzellen Eine Wissenschaftlergruppe um Rolf Sprengel und Volker Mack am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg ist es gelungen, die synaptische Plastizität von Gehirnzellen im Hippocampus von Mäusen sichtbar zu machen und durch die Gabe von Antibiotika zu regulieren (Science, 29. Juni 2001). Di

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