Moderne Wissenschaft unterstützt Trüffelproduktion

Forscher der University of Western Australia setzen modernste wissenschaftliche Methoden ein, um mehr über die wechselseitige Verbindung zwischen den wertvollen Speisepilzen, die auch als schwarze Diamanten bezeichnet werden, und deren Wirtsbäumen in Australien – Eiche und Haselnuss – zu erfahren.

Für ihre Untersuchungen haben die Wissenschaftler der Ecosystems Research Group an der in Perth gelegenen Universität einen mit Haselnusssträuchern bestückten Trüffelhain in Manjimup im Südwesten Australiens ausgewählt, der den Trüffelregionen in Frankreich klimatisch sehr ähnlich ist.

Um die Verbindung zwischen Wirtsbaum und Trüffel besser zu verstehen, spritzen die Forscher eine Mischung aus Glukose und einem natürlich vorkommenden Kohlenstoffisotop in die Wurzeln der Haselnusssträucher. Das Isotop wird als Tracking-Device fungieren und es dem Forscherteam ermöglichen, die Entwicklung der Trüffel und deren Verbindung zum Wirtsbaum detailliert zu verfolgen.

Ziel der Untersuchungen wird sein zu überprüfen, ob es einen Zeitabschnitt gibt, während dem Trüffel unabhängig vom Wirtsbaum werden. Dies ließe Rückschlüsse darauf zu, wann Trüffel von einer externen Verabreichung von Nährstoffen profitieren könnten. Hierzu werden die Isotope über einige Monate mehrmals in die Strauchwurzeln gespritzt, um dann deren Präsenz in Trüffelsplittern mittels Massenspektrometer zu messen.

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