Transfernetzwerk »Automotive goes Subsea« geht an den Start

AUV des Fraunhofer IOSB-AST
Manfred Zentsch / Fraunhofer IOSB

Das am Fraunhofer IOSB-AST angesiedelte und vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft mit rd. 440.000 EUR geförderte Transfernetzwerk »Automotive goes Subsea« beginnt seine Tätigkeit. Durch die Vernetzung zu maritimen Anwendungsfeldern werden Thüringer Unternehmen gestärkt.

Die Thüringer Fahrzeug- und Fahrzeugzulieferindustrie steht einem grundlegenden Strukturwandel gegenüber. Ein neues gesellschaftliches Verständnis von Umwelt- und Klimaschutz, demographischer Wandel und Urbanisierung in Verbindung mit technischen Entwicklungen, wie Elektrifizierung der Antriebe, Digitalisierung sowie Automatisierung von Fahrzeugen und Verkehr, schafft ein Klima der Veränderung. Diese Veränderung kann und muss kein Unternehmen allein bewältigen.

Das Transfernetzwerk »Automotive goes Subsea« ist bestrebt, mit Thüringer Unternehmen aus den Bereichen Optik/Photonik, Mikro-/Nanosystemtechnik, Kunststofftechnik sowie Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau sowie weiteren interessierten Industriezweigen gemein-sam den Weg in Richtung innovativer Produkte und Dienstleistungen, mithin neuer Geschäftsfelder, zu gehen. In diesem Sinne rufen wir Sie auf, sich aktiv in einem zukunftsorientierten Netzwerk zu engagieren. Durch das Netzwerk wird auch die Initiierung von neuen, innovativen Forschungsvorhaben beabsichtigt.

Den Unternehmen soll es ermöglicht werden, neue Technologien zu entwickeln, welche sie für die Markterschließung benötigen. Daraus sollen auch Möglichkeiten für neue gemeinsame Forschungsprojekte geschaffen werden. Durch die Identifikation von neuen Forschungsschwerpunkten und die Vorbereitung neuer Vorhaben wird eine langfristige Transferstrategie verfolgt und realisiert.

„Das Transfernetzwerk unterstützt beim Knüpfen neuer strategische Partnerschaften. Es hilft bei der Integration neuer Technologien in den Arbeitsablauf der Partnerunternehmen. Gemeinsam werden innovative Produkte und Dienstleistungen entwickelt, damit die Marktreichweite Thüringer Unternehmen nachhaltig wächst. Das sichert heute und in Zukunft Arbeitsplätze in der Region und darüber hinaus.“, erklärt Prof. Dr.-Ing. habil. Thomas Rauschenbach, Direktor des Fraunhofer IOSB-AST und Abteilungsleiter Unterwasserrobotik.

Dr. Marcel Reusch (41) ist seit dem 1. November 2021 als Leiter des Transfernetzwerks »Automotive goes Subsea« tätig und wird die neue Geschäftsstelle des Transfernetzwerks weiterentwickeln. Die Verbindung von nationalen und internationalen Stakeholdern der Bereiche Automotive und Meerestechnik steht hierbei im Zentrum. Flankiert wird dieses mit Akteuren aus der Anwendungsforschung. Das Netzwerk soll dabei unterstützen, den maritimen Markt für Thüringer Unternehmen zu erschließen. Dr. Reusch studierte Öffentliches Recht sowie Sprachliche Kommunikation und Kommunikationsstörungen in Rostock. Er promovierte im Fach Politikwissenschaft. Langjährige praktische Erfahrungen erwarb Dr. Reusch als Projektmanager in der Windenergiebranche.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Fraunhofer IOSB-AST
Transfernetzwerk »Automotive goes Subsea«
Dr. Marcel Reusch
Am Vogelherd 90
98693 Ilmenau
Telefon: +49 03677 461 184
E-Mail: marcel.reusch@iosb-ast.fraunhofer.de

https://www.iosb.fraunhofer.de/

Media Contact

Martin Käßler Presse und Kommunikation
Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive

Die wissenschaftliche Automobilforschung untersucht Bereiche des Automobilbaues inklusive Kfz-Teile und -Zubehör als auch die Umweltrelevanz und Sicherheit der Produkte und Produktionsanlagen sowie Produktionsprozesse.

Der innovations-report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Automobil-Brennstoffzellen, Hybridtechnik, energiesparende Automobile, Russpartikelfilter, Motortechnik, Bremstechnik, Fahrsicherheit und Assistenzsysteme.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Hightech-Bildgebung für kleine und mittlere Unternehmen

TU Ilmenau an Bundesprojekt beteiligt: Die Technische Universität Ilmenau startet das 9,1-Millionen-Euro-Verbundprojekt Advanced Multimodal Imaging (AMI), das Industrieunternehmen durch Entwicklung und Anwendung multimodaler Bildgebung fit für die digitale Zukunft macht….

Fischgesundheit – Raffinierte Jagd auf wandelbare Nesseltiere

Wo andere sich abwenden, blieb sie hängen: Astrid Holzer, neue Professorin für Fischgesundheit, liebt Herausforderungen. Vom renommierten Institut für Parasitologie in Budweis kehrt sie zurück an die Vetmeduni, wo sie…

Hydrogel hält Impfstoffe am Leben

Viele Impfstoffe müssen während des Transports ständig gekühlt werden, damit sie wirksam bleiben. Ein internationales Forschungsteam unter Federführung der ETH Zürich hat nun ein spezielles Hydrogel entwickelt, das die Haltbarkeit…

Partner & Förderer