Null-Emmissions-Gebäude rechnen sich

Alle reden von der guten Energiebilanz eines Hauses – doch was bedeutet das eigentlich konkret? Idealerweise mit dem neuen Objekt mehr Energie zu produzieren, als verbraucht wird. So geschehen im Null-Emissions-Firmengebäude des Unternehmens „Zirkelbach Bad.Heizung.Solar GmbH“.

Angrenzend an eine bestehende Lagerhalle entstand ein Ausstellungs-Gebäude, das keine Energie verbraucht, sondern liefert. Möglich ist das durch den Einsatz von regenerativen Energien: Die Kombination aus Erdkollektoren und Wärmepumpe wird ergänzt durch Sonnenkollektoren und einer Photovoltaikanlage. Die Erdkollektoren wurden drei Meter tief in den Boden eingebracht und erwärmen das Gebäude nach Bedarf. Mit den Sonnenkollektoren wird die Heizung unterstützt und zusätzliche Wärme gewonnen; mit der Photovoltaikanlage wird Strom erzeugt. Dieser wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und zu einem über Jahrzehnte festgelegten Preis vergütet. Zudem werden Anschaffungen zur Nutzung von erneuerbaren Energien vom Staat aktuell noch bezuschusst, weshalb es nicht Wenige als Wertanlage betrachten. Es rechnet sich – nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den Gebäude-Betreiber!

Bei der Wahl des Bau-Unternehmens fiel die Entscheidung auf den ökologischen Holzhaushersteller Baufritz. „Als langjähriger Partner der Firma Baufritz war uns die Bauweise bestens bekannt und damit fiel uns die Entscheidung extrem leicht“, so der Geschäftsführer Thomas Zirkelbach.

Denn eine äußerst wichtige Rolle für die Energiebilanz eines Gebäudes spielt neben dem Heizsystem die Hülle. Viele Wärmeverluste könnend durch Dichtheit und die richtige Dämmung verhindert werden. Durch einen niedrigen U-Wert wird der Wärmeverlust im Winter gering gehalten und im Sommer verhindert die Dämmung eine Überhitzung der Räume. Ergänzt durch einen ausgewählten, nachhaltigen Materialeinsatz, ausgeklügelte Konstruktionsideen und dem standardisierten Einsatz von 3fach verglasten Fenstern ist heute schon die Zukunft für klimaschützenden Neubau geschaffen.

Das Gebäude wurde auch von übergeordneter Stelle beachtet: Experten vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz nutzten dieses Projekt für Forschungszwecke und drehten dazu sogar einen Dokumentationsfilm.

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