Hightech für die Baubranche

Innovationen sind auch für die Baubranche überlebenswichtig. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat deshalb Forschungsarbeiten in diesem Bereich in den vergangenen Jahren mit 26 Millionen Euro gefördert. Die Wirtschaft brachte weitere 12 Millionen Euro auf. Das Besondere an dem Förderungskonzept: Wissenschaftler entwickeln gemeinsam mit bundesweit 80 Unternehmen aus der Baubranche innovative Technologien. Die Ergebnisse der Arbeiten präsentieren sie heute auf dem Innovationsforum Bau bei der Internationalen Fachmesse für Bau und Ausbau (DEUBAU) in Essen.

Die Anwendungen der neuen Technik sind vielfältig: Forscherteams und Praktiker vom Bau entwerfen Fassaden, die dank intelligenter Technik Lärm bekämpfen. Wissenschaftler optimieren den Einsatz von innovativen Folien für verschiedene Bauwerke. Wiederum andere Forscher zeigen, wie sich Erdwärme nutzen lässt, um an frostigen Tagen zum Beispiel Bahnsteige umweltschonend schnee- und eisfrei zu halten.

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von der Förderung des BMBF. In der Baubranche ist dadurch das Interesse an Forschung gestiegen. Das konnten die Projektteilnehmer bereits bei acht regionalen Foren feststellen, die das Ministerium gemeinsam mit Handwerkskammern und baugewerblichen Verbänden veranstaltet hat. Auf der abschließenden Veranstaltung in Essen wollen Wissenschaft und Wirtschaft nun eine Gesamtbilanz ziehen.

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Die zukunftsorientierte Gestaltung unseres Wohn- und Lebensraumes erhält eine immer größer werdende Bedeutung. Die weltweite Forschung in den Bereichen Architektur und Bauingenieurwesen leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.

Der innovations-report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Nachhaltiges Bauen, innovative Baumaterialien, Bautenschutz, Geotechnik, Gebäudetechnik, Städtebau, Denkmalschutz, Bausoftware und Künstliche Intelligenz im Bauwesen.

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