Magnetischer Schwebeaufzug ab 2008 in Betrieb

TWIN-Aufzug von ThyssenKrupp

Toshiba Elevator and Building Systems Corp. plant eigenen Angaben zufolge die Entwicklung von magnetischen Schwebeaufzügen, die 2008 in Japan ihre Weltpremiere feiern sollen. Die auf Maglev-Technologie (Magnetic Levitation) basierenden Transportmittel sollen leiser und komfortabler als herkömmliche Lifte sein. Für die erste Generation kündigte Toshiba 300 Meter pro Minute als maximale Geschwindigkeit an. Damit bleiben die innovativen Beförderungsmittel weit hinter Toshibas Hochgeschwindigkeitsliften zurück, die es bis auf 1.010 Meter pro Minute bringen.

Magnetische Schwebetechnologien wurden bisher vor allem in der Entwicklung von Hochgeschwindigkeitszügen eingesetzt. Der derzeit einzige kommerzielle Betrieb mit Passagiertransport wurde Anfang 2004 in Shanghai aufgenommen. Dort verbindet eine Transrapid-Verbindung auf einem 30 Kilometer langen Doppelspurweg das Stadtzentrum von Shanghai mit dem Pudong International Airport. Bei einer Betriebsgeschwindigkeit von 430 km/h beträgt die Fahrzeit durchschnittlich acht Minuten.

„Maglev ist nur eine von mehreren alternativen Techniken, die bei der Entwicklung von Aufzügen interessante Perspektiven bieten“, meint Rembert Horstmann, Marketingleiter von ThyssenKrupp Elevator auf Anfrage von pressetext. Unabhängig von der jeweiligen Beförderungstechnik stünden bei der Weiterentwicklung im Aufzugswesen neben Geschwindigkeitsaspekten in erster Linie sicherheits- und effizienzsteigernde Maßnahmen im Vordergrund, so Horstmann. Als zukunftsweisendes Beispiel verwies er auf das unternehmenseigene Vorzeigeprojekt TWIN, welches den gleichzeitigen Betrieb von zwei Kabinen in nur einem Schacht ermöglicht.

Media Contact

Martin Stepanek pressetext.austria

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