Wie Energiekosten drastisch sinken

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Noch vor ein paar Jahren waren bei der Planung eines Eigenheimes vordergründig die Optik des Hauses und die Funktionalität des Grundrisses wichtig. Heute ist das anders, wie aktuelle Diskussionen bestätigen.

An erster Stelle steht meist der Wunsch nach einem innovativen und optimal auf die Bedürfnisse der Hausbewohner abgestimmten Energiesystem, das niedrigste Kosten und damit Unabhängigkeit garantiert.

So suchen Hersteller, wie das Allgäuer Holzhausunternehmen Baufritz in Zusammenarbeit mit Partnern nach neuartigen Systemen, um die Grenzen herkömmlicher Heiztechnik zu überwinden. Ein Beispiel dafür ist die Solarwärmepumpe, die das Unternehmen seinen Kunden seit kurzem empfiehlt. Sie verbindet die Vorteile der modernen Solartechnik und der Wärmepumpe auf ideale Weise und beseitigt deren „Schwachpunkte“.

So konnten zum Beispiel Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bisher nur genutzt werden, wenn durch ausreichende Sonneneinstrahlung Wassertemperaturen größer 35° erzeugt wurden.

Bei der Solarwärmepumpe von Baufritz wird das System, bestehend aus Solaranlage, Wärmepumpe und Pufferspeicher, um einen “Niedertemperatur-Speicher“, dem so genannte „Energie-Eck“ ergänzt (siehe Grafik). Insgesamt benötigt die Anlage in Form eines Kompaktmoduls mit insgesamt ca. 1.300 Liter Speichervolumen nur 1,5 qm Stellfläche und ist damit äußerst platzsparend!

Bei diesem System kann die Solaranlage auch in Zeiten geringer Solarstrahlung effektiv arbeiten, da mit dem Energie-Eck ein Speicher für niedrige Temperaturen von 10 – 35° zur Verfügung steht. Der Solarertrag erhöht sich somit um bis zu 70 % und steigert deutlich die Wirtschaftlichkeit der Anlage.

Das solarbeladene Energie-Eck wiederum dient der Wärmepumpe als optimale Wärmequelle. Die Leistungszahl der Wärmepumpe steigt an, da das Temperaturniveau deutlich über den sonst vorhandenen Wärmequellen Erdreich oder Luft liegt. Die Wärmepumpe benötigt für ihre Arbeit wesentlich weniger Antriebsenergie, sprich Strom. Das heißt, das System führt zu einer deutlichen Ertragssteigerung der Solaranlage und gleichzeitig zu einer Erhöhung des Wärmepumpenwirkungsgrades.

Zudem wird durch die erweiterte Solarnutzung mit dem Energie-Eck die „normale“ Wärmequelle Erdreich deutlich entlastet und es stehen auch gegen Ende des Winters noch höhere Temperaturen zur Verfügung, als bei konventionellen Anlagen. Dieser Effekt macht sich ebenfalls im Stromverbrauch der Wärmepumpe positiv bemerkbar. Der für den Eigenheimbesitzer aber sicherlich bedeutendste Vorteil liegt in der erheblichen Reduzierung der Heizkosten, durch die Summe der vielen Detailoptimierungen.

Getestet hat das Unternehmen die Solarwärmepumpe im eigenen Musterhaus „Edition Rot“ in Erkheim/Allgäu. Zusätzlich werden über die kommenden Wintermonate ca. zwanzig Pilotanlagen – auch in Baufritz-Kundenhäuser – im Feldtest erprobt. Geplanter Serienstart ist im Frühjahr 2008.

Weitere Informationen über Baufritz unter www.baufritz-ir.de oder Tel.: 08336/900-0

Ansprechpartner für Medien

Julia Albrecht BAUFRITZ, seit 1896

Weitere Informationen:

http://www.baufritz.com/?dom=w_ir-de

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