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Der LKW ist auch zukünftig eine fixe Säule des Transports

Wer die Verkehrszeichen der Zeit zu deuten weiß, dem wird folgendes klar: Trotz anhaltender Umweltdebatte und hitziger Maut-Diskussionen bleibt der LKW auch in den kommenden Jahren eine fixe Säule des europäischen Güterverkehrs.

Es gilt als Tatsache, dass ein günstiges Transportwesen ein Erkennungsmerkmal einer hoch entwickelten und modernen Gesellschaft ist. Durch wen und auf welche Art und Weise Güter und Waren transportiert werden, ist hier eher nebensächlich. Wichtig ist vielmehr, dass Transporte zügig, günstig und sicher stattfinden können.

Innerhalb Europas entzünden sich in regelmäßigen Abständen hitzige Diskussionen rund um das Thema LKW-Maut. Beinahe könnte man als Beobachter der Debatten den Eindruck gewinnen, die entsprechenden Verkehrszeichen werden zur Untermauerung der jeweiligen Argumente und nicht zur Steuerung des LKW-Verkehrs aufgestellt. Auch wenn die tatsächliche Entwicklung auf dem Verkehrssektor auf den ersten Blick im Widerspruch zur allgegenwärtigen Umweltdebatte zu stehen scheint, so wird dem LKW auch für die Zukunft ein hoher und wesentlichen Anteil am europäischen Warentransport prognostiziert.

Die LKW-Maut als Hemmschuh?

Auch wenn die vielen zusätzlichen Verkehrszeichen an den Maut-Stationen Gegenteiliges vermuten lassen, so verhindern Maut-Gebühren nicht zwingend den Einsatz zusätzlicher LKW. Der Trend in Europa geht vielmehr in eine andere Richtung. Egal ob zusätzliche Maut-Gebühren oder nicht, die LKW-Hersteller orientieren sich vielmehr in Richtung Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit.

Die Verkehrszeichen der Branche weisen zwar auf Maut-Stationen hin, die zusätzlichen Kosten durch die eingehobene und steigende LKW-Maut können Spediteure jedoch an anderer Stelle wieder einsparen. Verkehrszeichen geben folglich nicht immer ein reales Abbild der Wirklichkeit im Bezug auf Maut und LKW-Verkehr wieder. Die Senkung des Treibstoffverbrauchs bei LKWs gilt als Geheimformel, um Maut-Kosten wieder einzuspielen. Maut-Gebühren, Maut-Ordnungen und Maut-Stationen werden zukünftig jedoch ebenso hinterfragt werden, wie die LKW-Maut an und für sich.

Gleichzeitig gibt es auch innerhalb Europas Anzeichen dafür, dass sich ein neuer Trend hin zu immer größeren LKW abzeichnet. Es bleibt fraglich, ob entsprechende Verkehrszeichen, die den Schwerverkehr limitieren sollen, hier nicht an einer langfristigen Entwicklung des LKW vorbei weisen.

Zu viele Verkehrszeichen?

Parallel dazu entwickelt sich in vielen Ländern soeben eine hitzige Diskussion um die Sinnhaftigkeit vieler Verkehrszeichen. Verkehrszeichen, die jahrelang voller Eifer aufgestellt wurden, um etwa den LKW-Verkehr und die entsprechende LKW-Maut zu regulieren, werden nun Verkehrszeichen für Verkehrszeichen in Frage gestellt. Kritiker sprechen gar von einem "Dschungel der Verkehrszeichen" und weisen energisch auf ein nicht einheitlich geregeltes System für die LKW-Maut hin. Den durchschnittlichen EU-Bürger mögen diese Diskussionen rund um Verkehrszeichen und LKW-Maut verwundern. Tatsächlich verbergen sich hinter diesen Verkehrszeichen und der LKW-Maut jedoch auch beträchtliche wirtschaftliche Interessen.

Beide, Verkehrszeichen und LKW-Maut, sollen den Verkehr auf Europas Straßen regulieren. Dabei ist jedoch nicht jedes Verkehrszeichen sinnvoll und nicht jede eingehobene LKW-Maut lässt sich objektiv nachvollziehen. Ein Übermaß an Verkehrszeichen ist tatsächlich gerade im innerstädtischen Bereich, wo sich oft Verkehrszeichen an Verkehrszeichen reiht, festzustellen. Hier scheinen viele Verkehrszeichen entbehrlich zu sein.

Nicht selten bekommt der Verkehrsteilnehmer den Eindruck, als würden die aufgestellten Verkehrszeichen stärker zur Verwirrung als zur Regulierung des Verkehrs beitragen. Ein Ausweg scheint hier so rasch nicht in Sicht.

Verkehr Logistik

Von allen Aktivitäten zur physischen Raum- und Zeitüberbrückung von Gütern und Personen, einschließlich deren Umgruppierung - beginnend beim Lieferanten, durch die betrieblichen Wertschöpfungsstufen, bis zur Auslieferung der Produkte beim Kunden, inklusive der Abfallentsorgung und des Recyclings.

Der innovations report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Verkehrstelematik, Maut, Verkehrsmanagementsysteme, Routenplanung, Transrapid, Verkehrsinfrastruktur, Flugsicherheit, Transporttechnik, Transportlogistik, Produktionslogistik und Mobilität.

News zu Verkehr Logistik:

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Flugtaxi: TUM entwickelt Regelungssystem für Senkrechtstarter

Elektrische senkrechtstartende Flugzeuge könnten in naher Zukunft als Flugtaxis ihre Passagiere ohne Stau zum Ziel bringen. Doch die Flugsystemregelung dieser Flieger ist eine große Herausforderung. Forscher und Forscherinnen der Technischen Universität München (TUM) haben eine große Expertise auf diesem Gebiet. Von ihnen entwickelte Regelungstechnik wird nun im Prototyp V600 der Firma AutoFlightX eingesetzt.

Hubschrauber und Multicopter können senkrecht starten und landen, sind aber im Reiseflug nicht sehr effizient. Klassische Reiseflugzeuge dagegen fliegen...

11.04.2019 | nachricht Nachricht

“Cleared for Take Off!”

TU Berlin setzt neues Forschungsflugzeug in Forschung und Lehre ein

472,5 Kilogramm, zwei Sitzplätze und eine Reichweite von 1100 Kilometern: Das Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin besitzt mit seinem „LASER“ (Light...

01.04.2019 | nachricht Nachricht

Objekt­erkennung für innovative Logistiksysteme

Fraunhofer IAO veröffentlicht Studie zu Track and Trace Technologien

Digitale Technologien bieten für die Logistikwirtschaft die Chance, Prozesse in Echtzeit zu kontrollieren, anzupassen und zu verbessern. Die Erkennung und...

18.03.2019 | nachricht Nachricht

Indoor-Einsatz von Drohnen zum Materialtransport

Große Teile der Produktion und der Logistik finden am Boden statt. Viele Kubikmeter einer Fabrikhalle bleiben dadurch ungenutzt: Der Luftraum birgt ein Potenzial, das durch den Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen ausgeschöpft werden kann. Mit Drohnen wird die Logistik revolutioniert – doch für den Inneneinsatz gibt es bislang nur unzureichende Regelungen oder Orientierungshilfen. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH trägt deshalb die vielfältigen Informationen zusammen und entwickelt einen Softwaredemonstrator, der Unternehmen die individuellen Entwicklungspotenziale durch den Einsatz von Drohnen für den Materialtransport aufzeigt.

Große Logistikunternehmen erproben bereits den Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen, um beispielsweise kleine Pakete schneller zuzustellen. In der Produktion...

25.02.2019 | nachricht Nachricht

Inbetriebnahme eines 3D-Bewegungssimulators am "kunststoffcampus bayern“ in Weißenburg

Am 18. Januar 2019 fand im Beisein von Wissenschaftsminister Bernd Sibler im „kunststoffcampus bayern“ in Weißenburg die Einweihung und Inbetriebnahme eines 3D-Bewegungssimulators (Oktopode) statt. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) verfügt mit dem neuen achtbeinigen Prüfstand für Bewegungssimulationen über ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der bayerischen Hochschullandschaft.

Seit der Einweihung des „kunststoffcampus bayern“ im März 2015 hat sich der neue Campus in Weißenburg, der von der Technischen Hochschule Deggendorf und der...

21.01.2019 | nachricht Nachricht

Logistik-Optimierung am Frankfurter Flughafen – „Smart Air Cargo Trailer“ gestartet

Das Projekt „SAT – Smart Air Cargo Trailer“ hat zum Ziel, ineffiziente Kurzstreckentransporte zwischen Luftfrachtabfertigern und Speditionen mit Hilfe einer cloud-basierten Plattform automatisiert zu steuern und durch teil-autonome Transporte zu ersetzen. Das Forschungsprojekt wird vom Land Hessen mit rund 500.000 Euro gefördert.

„Luftfracht zählt zu den hochwertigsten – und bisweilen schnellsten – Formen des Langstreckentransports. Flughäfen sind dabei die relevanten Knotenpunkte der...

17.01.2019 | nachricht Nachricht

Mit dem Lufttaxi ans Ziel

TUHH entwickelt Konzept für urbane Lufttransportmobilität in Hamburg

Wie sieht der Hamburger Verkehr der Zukunft aus? Wird es neue Transportmittel geben? Mit welchen Herausforderungen ist die künftige Mobilität konfrontiert?

20.12.2018 | nachricht Nachricht

Innovationsnetzwerk: TUM gestaltet Mobilität der Zukunft

Das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) hat den Sieger für die Wissens- und Innovationsgemeinschaft (KIC) im Bereich urbane Mobilität bekannt gegeben. Ausgewählt wurde das Konsortium „MOBiLus“, an dem die Technische Universität München (TUM) maßgeblich beteiligt ist. Die 48 internationalen Partner wollen Lösungen für einen nachhaltigen städtischen Verkehr entwickeln. In München an der TUM ist einer der fünf Innovation Hubs. Die EU trägt zum milliardenschweren Großprojekt mit Sitz in Barcelona rund 400 Millionen Euro bei.

Luftverschmutzung, verstopfte Straßen, Lücken im öffentlichen Verkehrsnetz – der Druck auf den städtischen Verkehr wächst. Gleichzeitig gewinnen die attraktive...

06.12.2018 | nachricht Nachricht

BBSR-Studie untersucht ÖPNV-Angebot in den Regionen

Deutschland verfügt über ein dicht geknüpftes Netz an Bus- und Bahnhaltestellen. Über 74 Millionen Menschen beziehungsweise 92 Prozent der Bevölkerung finden in einer Entfernung von 600 Metern Luftlinie zu ihrer Wohnung eine Haltestelle des Öffentlichen Verkehrs. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.

Allerdings fahren Busse oder Bahnen an vielen Haltestellen nur wenige Male am Tag ab. Nur 130.000 der 217.000 Haltestellen in Deutschland verzeichnen an einem...

24.10.2018 | nachricht Nachricht

Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

19.09.2018 | nachricht Nachricht
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Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hammer-on – wie man Atome schneller schwingen lässt

Schwingungen von Atomen in einem Kristall des Halbleiters Galliumarsenid (GaAs) lassen sich durch einen optisch erzeugten Strom impulsiv zu höherer Frequenz verschieben. Die mit dem Strom verknüpfte Ladungsverschiebung zwischen Gallium- und Arsen-Atomen wirkt über elektrische Wechselwirkungen zurück auf die Schwingungen.

Hammer-on ist eine von vielen Rockmusikern benutzte Technik, um mit der Gitarre schnelle Tonfolgen zu spielen und zu verbinden. Dabei wird eine schwingende...

Im Focus: Kryoelektronenmikroskopie: Hochauflösende Bilder mit günstiger Technik

Mit einem Standard-Kryoelektronenmikroskop erzielen Biochemiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erstaunlich gute Aufnahmen, die mit denen weit teurerer Geräte mithalten können. Es ist ihnen gelungen, die Struktur eines Eisenspeicherproteins fast bis auf Atomebene aufzuklären. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "PLOS One" veröffentlicht.

Kryoelektronenmikroskopie hat in den vergangenen Jahren entscheidend an Bedeutung gewonnen, besonders um die Struktur von Proteinen aufzuklären. Die Entwickler...

Im Focus: Electron cryo-microscopy: Using inexpensive technology to produce high-resolution images

Biochemists at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have used a standard electron cryo-microscope to achieve surprisingly good images that are on par with those taken by far more sophisticated equipment. They have succeeded in determining the structure of ferritin almost at the atomic level. Their results were published in the journal "PLOS ONE".

Electron cryo-microscopy has become increasingly important in recent years, especially in shedding light on protein structures. The developers of the new...

Im Focus: Neue Schlankheitstipps für Computerchips

Lange Zeit hat man in der Elektronik etwas Wichtiges vernachlässigt: Wenn man elektronische Bauteile immer kleiner machen will, braucht man dafür auch die passenden Isolator-Materialien.

Immer kleiner und immer kompakter – das ist die Richtung, in die sich Computerchips getrieben von der Industrie entwickeln. Daher gelten sogenannte...

Im Focus: Elektrische Spannung aus Elektronenspin – Batterie der Zukunft?

Forschern der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, sich den Eigendrehimpuls von Elektronen – den sogenannten Elektronenspin, kurz: Spin – zunutze zu machen, um elektrische Spannung zu erzeugen. Noch sind die gemessenen Spannungen winzig klein, doch hoffen die Wissenschaftler, auf der Basis ihrer Arbeiten hochleistungsfähige Batterien der Zukunft möglich zu machen. Die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Christian Cierpka und Prof. Jörg Schumacher vom Institut für Thermo- und Fluiddynamik wurden soeben im renommierten Journal Physical Review Applied veröffentlicht.

Laptop- und Handyspeicher der neuesten Generation nutzen Erkenntnisse eines der jüngsten Forschungsgebiete der Nanoelektronik: der Spintronik. Die heutige...

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