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Wissenschaftliche Forschung mit empirischen Studien und Analysen

Für Fortschritt und Innovation sind Studien und Analysen unverzichtbar. Nur durch sie können Theorien empirisch verifiziert werden.

Wissenschaft und empirisch durchgeführte Studien und Analysen

Nicht jede Wissenschaft ist darauf angewiesen, eine These empirisch mit Hilfe von Studien und Analysen zu überprüfen. Mathematik, Theologie, Philosophie und Jura beispielsweise bewegen sich in ihren eigenen Denkwelten, in denen neue Erkenntnisse durch logische Operationen aus Axiomen, Postulaten oder Glaubensgrundsätzen (in der Theologie) abgeleitet werden, ohne dass mit Studien und Analysen deren Wahrheitsgehalt empirisch belegt werden müsste. Diese Fächer, insbesondere die Mathematik, sind zwar für die Grundlagenforschung unentbehrlich, bringen aber alleine keinen technischen Fortschritt hervor.

Diametral entgegengesetzt ist die Vorgehensweise der Wissenschaften, die empirisch genannt werden: Neue Theorien werden aufgrund von Überlegungen, Beobachtungen und Spekulationen aufgestellt. Damit diese aber als gesicherte Erkenntnis auch tatsächlich eine wissenschaftliche Relevanz erlangen können, müssen sie notwendigerweise empirisch überprüft werden. In Studien und Analysen werden Thesen mit den Beobachtungen in der Realität verglichen. Erst wenn sich empirisch aus den Studien und Analysen eine Übereinstimmung von Theorie und Wirklichkeit ergibt, kann eine neue wissenschaftliche Erkenntnis als gesichert gelten. Dabei ist es unverzichtbar, dass die Studien und Analysen bei gleichen Versuchsanordnungen auch immer das gleiche Ergebnis reproduzieren. Nur dann ist empirisch erwiesen, dass es sich tatsächlich so verhält, wie in der Theorie beschrieben.

Nicht nur Naturwissenschaften und Technik benötigen empirisch nachvollziehbar Studien und Analysen

Keinesfalls beschränkt sich der oben beschriebene Verifizierungsprozess neuer Erkenntnisse durch Studien und Analysen auf die Natur- und Technikwissenschaften, wie zum Beispiel Physik, Biologie, Chemie, Medizin, Maschinenbau oder Luft- und Raumfahrttechnik. Auch für Sozial- und Gesellschaftswissenschaften sind Analysen und Studien unverzichtbar, um empirisch nachzuweisen, dass Annahmen und Schlussfolgerungen richtig sind. So untersucht zum Beispiel die Soziologie empirisch anhand von Statistiken, Studien und Analysen der Melderegister, ob getroffene Aussagen zu Migrationsverhalten bestimmter Bevölkerungsschichten zutreffend sind. Ebenso führt die Psychologie Analysen und Studien durch, um zu prüfen, ob die Annahmen über bestimmte Verhaltensmuster empirisch zutreffend sind.

Fortschritt und Innovation durch empirisch durchgeführte Studien und Analysen

Vor dem grundlegenden Umdenken in der Aufklärung, wurde an den Universitäten eher postuliert und spekuliert als wissenschaftlich geforscht. So waren Innovationen auch eher zufällige Ereignisse, die selten vorkamen. Durch die neu gewonnene Überzeugung, dass naturwissenschaftliche Erkenntnisse nur mit Hilfe von empirisch durchgeführten Studien und Analysen möglich sind, wurde die Voraussetzung für den dann folgenden, rasanten Fortschritt in allen Wissensbereichen geschaffen. Dabei reicht die Bandbreite von empirisch vorgenommenen Studien und Analysen von einfachsten Versuchsdurchführungen vor allem durch Messen, Wiegen und Zählen bis hin zu kompliziertesten experimentellen Verfahren, die einen enormen Aufwand an Zeit und Geld verursachen. Empirisch gewonnene Sicherheit über den Wahrheitsgehalt wissenschaftlicher Theorien ist die Voraussetzung für deren Umsetzung in die technische Praxis. Durch Studien und Analysen nachvollziehbar bestätigt, kann davon ausgegangen werden, dass sich ein bestimmter Sachverhalt auch in Zukunft unter den gleichen Voraussetzungen in dieser Form wieder genauso einstellen wird. Erst dann macht es Sinn, neue Techniken zu entwickeln, die auf diesen Erkenntnissen basieren. Denn die Voraussetzungen, dass sie immer wieder zuverlässig auf dieselbe Art funktionieren, wurden so hinreichend bestätigt.

Zwei historische Beispiele für Fortschritt durch empirisch durchgeführte Studien und Analysen

So waren zum Beispiel die Studien und Analysen zur Genetik durch Gregor Mendel empirisch der Beweis für die Richtigkeit seiner Thesen zur Vererbung. Sie ermöglichten die moderne Pflanzenzüchtung und damit die Herstellung von Ernährungssicherheit für Millionen Menschen. Auch Penicillin, dessen Wirksamkeit von Alexander Fleming in medizinischen Studien und Analysen empirisch nachgewiesen werden konnte, stellt eine Innovation von unschätzbarem Wert für die Menschheit dar.

News zu Studien Analysen:

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Erschöpft? Leicht reizbar? Schmerzen? Teilnehmer für wissenschaftliche Studie gesucht

Leiden Sie unter Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Erschöpfung? Liegen Ihre Nerven häufig blank, sind Sie leicht reizbar oder überempfindlich? Leiden Sie an regelmäßig auftretenden Schmerzen? Das Trierer Forschungszentrum für Psychobiologie und Psychosomatik untersucht in einer Studie, inwieweit chronischer Stress in Zusammenhang mit diesen Symptomen und anderen Gesundheitsstörungen steht. Dazu werden Versuchsteilnehmer gesucht, die entweder zwischen 25 und 40 oder über 60 Jahre 06.11.2000 | nachricht Nachricht

23 % weniger Kinderunfälle - Krefeld profitiert von RUB-Studie

Krefeld atmet auf: Erstmals seit vielen Jahren sind die Unfälle mit Kinderbeteiligung in der Stadt deutlich rückläufig, um insgesamt 23 Prozent sanken sie im Vergleich zum Oktober 1999. Zu verdanken ist dies einer Studie, die Wissenschaftler der Ruhr-Universität (Lehrstuhl für Verkehrswesen, Fakultät für Bauingenieurwesen) zusammen mit der Zeus GmbH durchgeführt und im Mai 1999 der Stadt Krefeld vorgestellt haben. Die anschließenden Maßnahmen, z. B. Öffentlichkeitsarbeit, Überwachung und Umbau 02.11.2000 | nachricht Nachricht

Alter schützt vor Straftat nicht - Berliner CRIME Studie untersucht die Lebensverläufe Straffälliger

Der Einstieg in die Kriminalität ist keine reine Jugenderscheinung. Die CRIME Studie ergab, dass Erststraftaten auch im fortgeschrittenen Alter nicht ungewöhnlich sind. Nun wollen die Wissenschaftler prüfen, welchen besonderen Einfluss biographische Faktoren auf die kriminellen Lebensverläufe haben. Ziel des Projektes ist es, Methoden zu entwickeln, um Rückfalldelinquenz und Effektivität von sozialtherapeutischen Maßnahmen über lange Zeitverläufe vorhersagen zu können. Während si 27.10.2000 | nachricht Nachricht

Entschädigungen verfassungsrechtlich bedenklich

Von Straßenlärm geplagte Anlieger, durch Kanalarbeiten geschädigte Hauseigentümer oder Geschäftsleute, die durch Baustellen ihre Kundschaft verlieren, verlangen oftmals erfolgreich Entschädigung für die Beeinträchtigung ihres Eigentums. Die Rechtsprechung sieht sich unter dem Schlagwort "enteignender Eingriff" als befugt an, Entschädigungen auch dann zuzusprechen, wenn eine gesetzliche Regelung dafür nicht besteht. Diese Rechtsprechung ist verfassungsrechtlich in weitem Umfange bedenklich und ver 20.10.2000 | nachricht Nachricht

Umfrage zeigt: Junge Disko-Besucher schätzen die sichere und preiswerte Fahrt durch die Nacht

In einem groß angelegten Projekt verfolgen Wissenschaftler der Universität Essen die Wege, auf denen sich Jugendliche und junge Erwachsene in den Wochenend-Nächten bewegen. Ziel ist es, diese Wege sicherer zu machen. Denn der Anteil der 15- bis 24-jährigen an der Gesamtbevölkerung beträgt gerade 11 v. H., in der Gruppe der bei Unfällen im Straßenverkehr Getöteten aber stellt die selbe Altersgruppe 26 v. H., und die meisten jungen Leute verunglücken in den Nächten von freitags auf samstags und von 09.10.2000 | nachricht Nachricht

Potenzialstudie NRW

Erste deutsche Studie über Erdwärmepotenzial wird in NRW erstellt: Eine CD-ROM für die Ewigkeit Präsentation bei 6. Geothermischer Fachtagung am 18./19.10. in Herne Erste deutsche Studie über Erdwärmepotenzial wird in NRW erstellt: Eine CD-ROM für die Ewigkeit Präsentation bei 6. Geothermischer Fachtagung am 18./19.10. in Herne ____________________________________________________ "Die Darstellung des Erdwärmepotenzials in Nordrhein-Westfalen ist ein Zukunft 27.09.2000 | nachricht Nachricht

»Unscharfe Logik« aus der Hochschule hilft der Industrie

Neuer Forschungsverbund COIN - Computational Intelligence for Industry - wurde von Forschern aus acht Fachhochschulen in NRW aus der Taufe gehoben »Computational Intelligence for Industry« (COIN) lautet der Name des neuen Forschungsverbundes, der bei der jüngsten Arbeitssitzung des bereits seit drei Jahren erfolgreich arbeitenden Forschungsverbundes »Neuronale Fuzzy-Logik« ins Leben gerufen wurde. Der Forschungsverbund »Neuronale Fuzzy-Logik« bietet vor allem kleinen und 06.09.2000 | nachricht Nachricht
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Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

Forscher des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzpulsspektroskopie (MBI) und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik haben durch die Kombination von Experiment und Theorie die Frage gelöst, wie Laserpulse die Magnetisierung durch ultraschnellen Elektronentransfer zwischen verschiedenen Atomen manipulieren können.

Wenige nanometerdünne Filme aus magnetischen Materialien sind ideale Testobjekte, um grundlegende Fragestellungen des Magnetismus zu untersuchen. Darüber...

Im Focus: Freiburg researcher investigate the origins of surface texture

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Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

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Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

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