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HomeFachgebieteNachrichten & BerichteÖkologie, Umwelt- und Naturschutz

Ökologie, Umweltschutz und Naturschutz - für eine grüne Zukunft

Die Ökologie ist eine Teildisziplin der Biologie, die Zusammenhänge zwischen Organismen untereinander untersucht und mit der Umwelt in Verbindung setzt.

Ökologie als Oberbegriff für die Gesamtheit der Beziehungen von Lebensformen zur Umwelt

Umweltschutz und Naturschutz sind Bestandteile der Ökologie. Durch einen stetigen Wachstum an Umweltbewusstsein ab der Mitte des 20. Jahrhunderts, wird der Begriff Ökologie oftmals mit Umweltschutz bzw. Naturschutz gleichgesetzt. Dabei sollte jedoch abgegrenzt werden. Die Ökologie beschreibt die Beziehung von Lebewesen zu der Umwelt, während der Umweltschutz und Naturschutz sich mit Maßnahmen zum Erhalt der Umwelt beschäftigen. Die Forschung im Bereich der Ökologie ist ein weites Feld, dennoch sind es hauptsächlich drei Sparten, die untersucht werden:

  • Populationsökologie
  • Ökologie der Lebensgemeinschaften
  • Anschauung von Ökosystemen

In der Gesamtanschauung wird die Ökologie auf die Verbreitung und Häufigkeiten von Organismen betrachtet. Wo kommen sie her? Von wem stammen sie ab? Wie viele gibt es von ihnen? Und wo kommen sie vor? Diese Fragen sind Untersuchungsgegenstände der Ökologie. Hinzu kommen biotische und abiotische Umweltfaktoren, die die Umwelt beeinflussen können und daher in die Untersuchung der Ökologie mit aufgenommen werden. Was die Forschungen im Bereich der Ökologie erschwert, ist die Komplexität der biologischen Systeme. Einzelne Betrachtungen stehen in der Ökologie weniger im Vordergrund, als generelle Aussagen, die durch Mathematik, Statistik oder Experimente gewonnen werden können. Komplexe Gefüge auf einfache naturwissenschaftliche Aussagen zu reduzieren ist ein wichtiger Bestandteil der Ökologie.

Umweltschutz und seine Teilbereiche

Während sich die Ökologie mit der Gesamtheit einer Situation beschäftigt, ist der Hauptbestandteil des Umweltschutzes Maßnahmen zu ergreifen, um die natürliche Lebensgrundlage sämtlicher Lebewesen zu erhalten. Ein gesunder Naturhaushalt ist dafür Grundvoraussetzung, daher spielt der Naturschutz sowohl in der Ökologie als auch im Umweltschutz eine tragende Rolle. Ein Grundbestandteil des Umweltschutzes ist es, durch den Menschen entstandene Schäden zu korrigieren. Dabei wird die Betrachtung durchaus auf einzelne Teilbereiche, aber auch auf einem Gesamtzusammenhang zwischen diesen Teilgebieten, gelegt. Umweltschutz ist ein Begriff, welcher erst in den 1970er Jahren geprägt wurde. Die Erhaltung des Lebensraumes für die Menschen ist innerhalb des Umweltschutzes ein Primärziel. Auch wenn beim Umweltschutz die Erhaltung der menschlichen Lebensräume im Vordergrund steht, so werden dennoch oftmals technische Hilfsmittel dafür verwendet. Innerhalb des Umweltschutzes wird in mehrere Teilbereiche unterteilt:

  • Klimaschutz als Teilsektor des Umweltschutzes
  • Waldschutz als Teilsektor des Umweltschutzes
  • Schutz der Gewässer als Teilsektor des Umweltschutzes

Die Probleme mit dem Umweltschutz beziehen sich global betrachtet, immer auf eins dieser Teilbereiche.

Naturschutz als Abgrenzung zum Umweltschutz und zur Ökologie

Neben der Ökologie und dem Umweltschutz, gibt es noch den Bereich des Naturschutzes. Dabei können sich der Umweltschutz und der Naturschutz in der Regel ergänzen. In bestimmten Bereichen gibt es jedoch Ausnahmen. Erneuerbare Rohstoffe, wie Holz, sind Streitpunkte zwischen dem Naturschutz und dem Umweltschutz im Bereich der Ökologie. Während in Naturschutz gefordert wird, dass Bäume möglichst alt werden und als Totholz zum Lebensraum vieler Tierarten wird, sieht der Umweltschutz das Holz als Energiequelle und Rohstoff, der nachhaltig verfügbar ist. Radikale Kahlschläge werden auch im Umweltschutz vermieden. Im Naturschutz gibt es auch Initiativen gegen Windkraftanlagen und Kleinwasserkraftwerke. Die Natur soll im Sinne des Naturschutzes so wenig wie möglich berührt werden. Auch ist der Naturschutz eher lokal bezogen. Der Naturschutz kümmert sich oftmals um einzelne Standorte. Der Naturschutz im Sinne der Ökologie befasst sich mit Untersuchungen zum Erhalt und zur Wiederherstellung des Naturhaushaltes. Innerhalb des Naturschutzes wird eine nachhaltige Nutzbarkeit der natürlichen Umgebung, durch den Menschen angestrebt. Naturschutz ist ein Ziel der öffentlichen Verwaltung und ist sogar im Artikel 20a des Grundgesetzes verankert. Naturschutz bedeutet im weiteren Sinne auch das Schützen von Tieren oder der eigenen Heimat. Naturschutz ist ein Ziel vieler Menschen. Diese wissen, dass ohne einen aktiven Naturschutz die Folgen für die Menschheit, in der Zukunft, dramatisch sein können.

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Dieser Themenkomplex befasst sich primär mit den Wechselbeziehungen zwischen Organismen und den auf sie wirkenden Umweltfaktoren, aber auch im weiteren Sinn zwischen einzelnen unbelebten Umweltfaktoren.

Der innovations report bietet Ihnen interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Klimaschutz, Landschaftsschutzgebiete, Ökosysteme, Naturparks sowie zu Untersuchungen der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes.

News zu Ökologie, Umwelt- und Naturschutz

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Umweltverträgliche Entsorgung von Tiermehl und Tierfett

Jetzt im Internet: Leitfaden für Anlagenbetreiber, Beschäftigte und Behörden Für die Verbreitung von BSE (Bovine spongiforme Enzephalopathie) unter Rindern ist vermutlich Tiermehl von erkrankten Tieren verantwortlich. Durch das am 1. Dezember 2000 erlassene Verfütterungsverbotsgesetz fallen in Deutschland jährlich rund eine Million Tonnen Tiermehl und Tierfette an, die nun umweltverträglich entsorgt werden müssen. Fachleute sind sich darüber einig, dass nur thermische Behandlungsv 13.03.2001 | nachricht Nachricht

Mit Kleie gegen Schwermetall

Abwässer mit toxischen Schwermetallen sind eine Gefahr für die Natur. Sie entstehen bei zahlreichen industriellen Prozessen, etwa beim Reinigen und Beschichten von Metalloberflächen in Galvanikbetrieben und müssen fachgerecht entsorgt werden. Andererseits besitzen diese Abwässer einen ökonomischen Wert für den Betrieb. Deshalb werden die Metallsalze zurückgewonnen. Die ATEC Dr. Mann GmbH in Obrigheim entwickelte gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrens 09.03.2001 | nachricht Nachricht

Im klimagerechten Verhalten steckt großes Energiesparpotenzial

Gemeinsame Presseinformation des Fraunhofer ISI mit dem Öko-Institut Untersuchung in Haushalten, Gewerbe, Handel und Dienstleistung / Bis zu 30 Prozent der CO2-Emissionen vermeidbar / Gezielte Programme notwendig Die Beiträge, die jeder zu Hause, in der Schule oder am Arbeitsplatz zur Entlastung der Umwelt leisten kann, sind alles andere als "Peanuts". Das ergab eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, 06.03.2001 | nachricht Nachricht

Umweltpolitik braucht klare Vorgaben

Nach der heutigen Berufung des Nachhaltigkeitsrates: Umweltqualitätsziele als Basis für eine nachhaltige Entwicklung "Eine Politik, die das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in die Tat umsetzen will, braucht wirkungsvolle Strategien und muss klare mittelfristige Ziele setzen." Das sagte der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge, anlässlich der Veröffentlichung des Buches "Ziele für die Umweltpolitik - eine Bestandsaufnahme". Die Umweltqualität müsse dabei me 21.02.2001 | nachricht Nachricht

"Ein Kilogramm Kotelett lässt sich nicht für 4,90 Mark produzieren"

Rechtswissenschaftler diskutieren auf dem 5. Warnemünder Naturschutzrechtstag den Entwurf des neuen Bundesnaturschutzgesetzes Seit einigen Wochen liegt der Entwurf des neuen Bundesnaturschutzgesetzes vor. "Es gibt einige gute Ideen im Grundsätzlichen. Doch beim Instrumentarium greift das Gesetz nicht weit genug", mahnt Prof. Detlef Czybulka an. Der Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Rostock, Vorsitzender des Naturschutzbundes (NABU) in Mecklenburg-Vor 20.02.2001 | nachricht Nachricht

Datenbanken zur Bearbeitung von Altlasten auf CD-ROM

Ergebnis erfolgreicher Zusammenarbeit von Bund und Ländern Ab sofort gibt es anwenderfreundliche Datenbanken zur Bearbeitung von Altlasten auf CD-ROM. Bundes- und Länderbehörden, Forschungsinstitute, Bildungseinrichtungen und Ingenieurbüros können nunmehr effektiver und schneller recherchieren. Die Datensammlungen unterstützen die Arbeit bei der Stoffbewertung, der Standortverwaltung sowie der Ableitung von branchenspezifischen Schadstoffspektren und der Analysepläne. Die Programm 19.02.2001 | nachricht Nachricht

Massive Klimafolgen unvermeidlich - Anpassung jetzt beginnen

Das zwischenstaatliche Expertengremium der Vereinten Nationen "Intergovernmental Panel on Climate Change" (kurzIPCC) präsentierte am heutigen Montag in Genf seinen Bericht über die Folgen des Klimawandels. An der mehrtägigen Abstimmung des Berichts waren über 100 Regierungsdelegationen beteiligt. Unter den Autoren waren auch mehrere Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Der Bericht zeigt, dass die ersten Folgen des Klimawandels bereits zu beobachten sind, obwohl di 19.02.2001 | nachricht Nachricht

Der Entsorgungsfachbetrieb - Gütesiegel oder Persilschein?

Empfehlungen für eine Verbesserung des Zertifikates "Entsorgungsfachbetrieb" Mit der seit Oktober 1996 eingeführten Entsorgungsfachbetriebeverordnung haben Unternehmen, die im Bereich der Einsammlung, Verwertung, Behandlung und Entsorgung von Abfällen tätig sind, die Möglichkeit, ihre Tätigkeiten mit Hilfe eines Gütesiegels zertifizieren zu lassen. Ziel dieser Maßnahme ist eine Erhöhung des Qualitätsniveaus der Betriebe. Gleichzeitig soll "Schwarzen Schafen" 16.02.2001 | nachricht Nachricht

Neue Zeitschrift für Ökologie: "Basic and Applied Ecology"

Das Thema Ökologie hat eine lange Tradition im deutschsprachigen Raum. Mit der englischsprachige Zeitschrift "Basic and Applied Ecology", deren erste Ausgabe im Herbst 2000 erschienen ist, bekommt es eine neue globale Plattform. Mitherausgeber und Chefredakteur ist der Direktor des Fachgebiets Agrarökologie der Universität Göttingen, Prof. Dr. Teja Tscharntke. Als offizielles Organ der "Gesellschaft für Ökologie" wird das vierteljährlich im Verlag Urban & Fischer erschein 13.02.2001 | nachricht Nachricht

Fondslösung statt Auflösung

Die Bundesregierung muss der EU die Rückstellungspraxis der Kernkraftwerksbetreiber erläutern. Gemeinsame Pressemitteilung Freiburg/Wuppertal, 13.02.2001 Öko-Institut und Wuppertal Institut fordern die Überführung in einen Stilllegungs- und Entsorgungsfonds. Man darf gespannt sein, wie die Bundesregierung bis zum 15. Februar EU-Kommissar Monti die derzeitige Praxis der steuerfreien Rückstellungsbildung der Kernkraftwerksbetreiber erklären wird. Sie muss 13.02.2001 | nachricht Nachricht
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Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

Forscher des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzpulsspektroskopie (MBI) und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik haben durch die Kombination von Experiment und Theorie die Frage gelöst, wie Laserpulse die Magnetisierung durch ultraschnellen Elektronentransfer zwischen verschiedenen Atomen manipulieren können.

Wenige nanometerdünne Filme aus magnetischen Materialien sind ideale Testobjekte, um grundlegende Fragestellungen des Magnetismus zu untersuchen. Darüber...

Im Focus: Freiburg researcher investigate the origins of surface texture

Most natural and artificial surfaces are rough: metals and even glasses that appear smooth to the naked eye can look like jagged mountain ranges under the microscope. There is currently no uniform theory about the origin of this roughness despite it being observed on all scales, from the atomic to the tectonic. Scientists suspect that the rough surface is formed by irreversible plastic deformation that occurs in many processes of mechanical machining of components such as milling.

Prof. Dr. Lars Pastewka from the Simulation group at the Department of Microsystems Engineering at the University of Freiburg and his team have simulated such...

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

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