Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kommunikationswissenschaft, Kommunikationstheorie, Kommunikationstechnik

Die Kommunikationswissenschaft (Kommunikationstechnik) befasst sich mit den Prozessen der Kommunikation. Kommunikation wird dabei als der Austausch von Symbolen über eine Distanz in Raum und Zeit definiert. Zentraler Aspekt der Kommunikationswissenschaft (Kommunikationstechnik) ist die Entwicklung von Kommunikationsmodellen (wie Black Box, Stimulus-Response, interaktive Medien) zur Beschreibung verschiedener Prozesse verbaler und nonverbaler Kommunikationstechnik.

Medienwirkungsmodelle in der Kommunikationstechnik

Medienwirkungsmodelle wie das Sender-Empfänger-Modell, das Stimulus-Response-Modell, Modelle wie interaktive Medien oder die Black Box spielen eine zentrale Rolle in der Kommunikationstechnik. Derartige Medienwirkungsmodelle versuchen, die theoretischen Zusammenhänge der indirekten Kommunikation zwischen dem Sender, dem Medium und dem Rezipienten zu erklären. Gerade die Interaktion zwischen Massenmedien und Mensch ist hier aktuell. Medienwirkungsmodelle wie die Black Box, AIDA oder interaktive Medien sind zudem für Werbung und Online Marketing wichtig.

Lineare Kommunikationstechnik - die Black Box

Erklärungsmodelle wie die Black Box spiegeln die undirektionale Kommunikationstechnik des Vor-Internet-Zeitalters wieder. Das Black Box Modell basiert auf dem Stimulus-Response-Modell: Diesem Konzept liegt die Vorstellung zugrunde, das ein Stimulus (z.B. eine Werbeaussage) beim Mensch eine direkte Reaktion auswirkt. Das Black Box Metapher fügt dem Stimulus-Response-Modell das behavioristische Konzept des Menschen als Black Box hinzu: Der Stimulus durchläuft in der Black Box eine Reihe von Denkprozessen, bevor schließlich die Reaktion einsetzt. Der lineare geprägt sind.

Interaktive Medien - Kommunikationstechnik der Zukunft

Das Internet hat die dem Black Box Modell zugrundeliegende lineare, eindimensionale mediale Kommunikation radikal verändert. Erstmals ermöglichen interaktive Medien eine aktive Kommunikation zwischen Medium und Mensch. Interaktive Medien treten in allen Ausprägungsvarianten des sogenannten Web 2.0 auf. Die Spannbreite, die interaktive Medien abdecken, erstreckt sich von Kommentarmöglichkeiten unter Zeitungsartikeln über private Blogs und Webseiten bis hin zu sozialen Netzwerken. Das Kennzeichen, das interaktive Medien auszeichnet, ist die nichtlineare Nutzung der technischen Kommunikationsmittel: Die aktive Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeit des Rezipienten ermöglicht so eine bidirektionale Kommunikation. Das Internet präsentiert somit hochgradig interaktive Medien, die tatsächlich über vollwertige Rückkanäle verfügen und so - anders als beim Black Box Modell - Kontakt in beide Richtungen ermöglicht.

Kommunikationstechnik - interaktive Medien als Forschungsperspektive

Interaktive Medien verändern die Rezeption der Medien massiv. Der Mensch wandelt sich vom passiven Empfänger zum aktiven Mitgestalter medialer Prozesse. Ursache ist das Internet, das Medien und Mensch aus dem herkömmlichen Black Box Modell herauslöst und mit einer völlig neuen Art der Interaktion gestattet. Für die Kommunikationstechnik eröffnen interaktive Medien dadurch ein völlig neues Forschungsfeld. Aufgrund ihrer Aktualität zählen interaktive Medien deshalb zu den am stärksten diskutierten Forschungsbereichen der Kommunikationstheorie. Theorien wie die der Black Box werden hingegen zunehmend kritisch hinterfragt.

Forschungsmethoden der Kommunikationstechnik

In der Kommunikationstechnik spielen vor allem empirische Forschungsmethoden eine Rolle. Hierzu gehören Befragungen, Beobachtungen und Experimente. Black Box wie Stimulus-Response Theorie wurden auf Basis empirischer Forschungen erhoben und auch interaktive Medien wie Soziale Netzwerke können mittels empirischer Untersuchungen analysiert werden. Gerade die Kommunikationstechnik Internet liefert im Bereich interaktive Medien hier hervorragende Datengrundlagen. Hier bei innovations-report können Sie sich einen Überblick über alle neuen Forschungsaspekte aus den Bereichen Kommunikationstechnik, Medientechnik, Black Box, Stimulus Response und interaktive Medien verschaffen.

Kommunikation Medien

Technische und kommunikationswissenschaftliche Neuerungen, aber auch wirtschaftliche Entwicklungen auf dem Gebiet der medienübergreifenden Kommunikation.

Der innovations-report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Interaktive Medien, Medienwirtschaft, Digitales Fernsehen, E-Business, Online-Werbung, Informations- und Kommunikationstechnik.

News zu Kommunikation:

Seite anfang | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ende

Sichere Datenübertragung mit Ultraschall am Handy: neue Methode zur Nahfeldkommunikation

Ultraschallkommunikation ist eine völlig neue Methode für den Datenaustausch zwischen IoT-Geräten sowie Mobiltelefonen. Die Kommunikation ist unhörbar und benötigt nur ein Minimum an Hardware, nämlich Mikrofon und Lautsprecher. Forscher der Fachhochschule St. Pölten haben nun ein erstes offenes Kommunikationsprotokoll samt Open-Source-Entwicklungs-Kit für Ultraschallkommunikation mit dem Namen SoniTalk entwickelt. Die Technik ist frei verfügbar und setzt im Gegensatz zu ähnlichen Technologien ihren Schwerpunkt auf Sicherheit und Datenschutz. So ermöglicht SoniTalk den Nutzerinnen und Nutzern frei zu entscheiden, in welchen Fällen welche Apps und Geräte mit Ultraschall kommunizieren dürfen.

Die Vernetzung von Geräten im Alltag und in Unternehmen nimmt durch das Internet-of-Things (IoT) stetig zu. Ultraschallkommunikation ist eine bisher wenig...

21.11.2019 | nachricht Nachricht

Gesundheits-App als Fitness-Coach für Familien

Die Familie prägt die eigenen Ess- und Bewegungsgewohnheiten. Dieser Aspekt spielt eine wesentliche Rolle im Projekt SmartFamily zur digital unterstützten Gesundheitsförderung. Sportwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben gemeinsam mit Experten aus Psychologie, Ernährungswissenschaft und Informatik eine mobile App mit integriertem Gesundheitstrainer erarbeitet. Die Weiterentwicklung der App fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 350.000 Euro.

Mehr Obst und Gemüse essen, öfter mal das Fahrrad nehmen, statt sich ins Auto zu setzen – gemeinsam lassen sich solche Vorsätze leichter verwirklichen. Deshalb...

21.11.2019 | nachricht Nachricht

Bildoptimierung von Videosequenzen mit hohem Dynamikbereich

An der Hochschule RheinMain ist ein Forschungsprojekt zur Verbesserung der Bildqualität in Videosequenzen gestartet. Dieses baut auf dem ebenfalls an der HSRM entwickelten Verfahren zur Verbesserung des Kontrasts bei Live-Übertragungen auf. Auf Basis dieser Erkenntnisse soll eine Softwarelösung entwickelt werden, die auch in weiteren Anwendungsgebieten, wie dem Sicherheits- oder Automobilbereich eingesetzt werden kann. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Forschungsvorhaben mit rund 84.000 Euro.

In Videoaufzeichnungen, bei denen ein Teil des Bildes von der Sonne angestrahlt wird und ein weiterer Teil im Schatten liegt, ist es meist nicht möglich,...

19.11.2019 | nachricht Nachricht

Was Händler tun können, um mehr Produktbewertungen zu bekommen

Um online erfolgreich Produkte und Dienstleistungen verkaufen zu können, benötigt jeder Online-Händler eine gewisse Anzahl an Produktbewertungen. Denn nur so lassen sich Besucherzahlen und letztendlich auch Umsätze steigern.

Die meisten Online-Käufer lassen sich von Bewertungen im Internet „verführen“ und kaufen dort, wo auch andere Menschen ihr Einkaufserlebnis gut bewerten und...

19.11.2019 | nachricht Nachricht

Virtual-Reality für Theater- und Filmproduktionen

Mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen und einer neu entwickelten Software können Film- und Theaterschaffende die Szenen einer Theater- oder Filmproduktion vorab realitätsnah planen. Auch für Animationsstudios ist die Technologie interessant, die unter Leitung der Universität Bremen im Projekt „first.stage“ entwickelt wurde. Die EU hat das Vorhaben innerhalb des Rahmenprogramms Horizont 2020 mit insgesamt rund drei Millionen Euro gefördert.

Die Planung eines Theaterstücks, einer Filmproduktion oder eines Animationsfilms ist aufwändig und kostspielig: Zahlreiche Ideen werden entwickelt, getestet...

25.10.2019 | nachricht Nachricht

Warum Alexa, Siri & Co. uns nicht immer verstehen

Wissenschaftler der Uni Magdeburg forschen an einer besseren Kommunikation zwischen Mensch und Maschine

Sich mit sprachgesteuerten Assistenten wie Alexa oder Siri zu unterhalten, ist mittlerweile Alltag – sie nach dem Wetter zu fragen oder bitten, einen...

09.05.2019 | nachricht Nachricht

Kommunikationstechnologien auf dem Prüfstand

Forschungsvorhaben der Universität Paderborn untersucht, wie sicher Instant Messaging Dienste sind

Texte, Bilder, Sprachnachrichten: Kommunikation findet heutzutage bevorzugt digital statt. Allein im Mai des vergangenen Jahres wurden täglich weltweit rund 65...

05.03.2019 | nachricht Nachricht

Virtual Reality soll wissenschaftliche Zusammenarbeit unterstützen

In innovativen Unternehmen sind Video- oder Telefonkonferenzsysteme heute ein wichtiger Bestandteil der interdisziplinären Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitarbeiter. Solche Kollaborationslabore sollen zukünftig durch den Einsatz von grafischen Systemen wie Virtual Reality und Augmented Reality auch an Hochschulen und Universitäten die wissenschaftliche Zusammenarbeit in Projekten unterstützen. Seit August dieses Jahres fördert das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Universitäten Stuttgart und Ulm sowie die Hochschulen Albstadt-Sigmaringen, Mannheim und Ravensburg-Weingarten bei der Entwicklung solcher Kollaborationslabore.

Albstadt/Sigmaringen. Im Projekt „Entwicklung einer mobilen Kollaborationsumgebung“ (EMOKO) der Hochschule Albstadt-Sigmaringen wird derzeit zusammen mit der...

05.12.2018 | nachricht Nachricht

CATS: LOEWE-Forschungsprojekt zu Chatbot-Systemen im Personalrecruiting startet

Das Projekt CATS (Chatbots in Applicant Tracking Systems) wird in den kommenden zwei Jahren mit rund 356.000 Euro vom Land Hessen gefördert. In Kooperation mit der milch & zucker Talent Acquisition & Talent Management Company AG in Gießen wird an der Hochschule RheinMain der Einsatz von Chatbots in unterschiedlichen Phasen eines Bewerbungsprozesses sowie die Integration dieser Chatbots in Bewerbermanagementsysteme von Personalabteilungen untersucht.

Chatbots sind computergestützte Dialogsysteme, mit denen Nutzerinnen und Nutzer – ähnlich wie mit Menschen – in natürlicher Sprache kommunizieren können.

29.11.2018 | nachricht Nachricht

Immer mehr Fernseh-Zuschauer nutzen einen Second Screen

Regensburger Medieninformatiker untersuchen Nutzungsverhalten

Immer mehr Zuschauer haben ein Smart TV-Gerät und nutzen während des Fernsehens einen Second Screen, also einen zweiten Bildschirm beispielsweise am...

17.10.2018 | nachricht Nachricht
Seite anfang | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ende

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ein ultraschnelles Mikroskop für die Quantenwelt

Was in winzigen elektronischen Bauteilen oder in Molekülen geschieht, lässt sich nun auf einige 100 Attosekunden und ein Atom genau filmen

Wie Bauteile für künftige Computer arbeiten, lässt sich jetzt gewissermaßen in HD-Qualität filmen. Manish Garg und Klaus Kern, die am Max-Planck-Institut für...

Im Focus: Integrierte Mikrochips für elektronische Haut

Forscher aus Dresden und Osaka präsentieren das erste vollintegrierte Bauelement aus Magnetsensoren und organischer Elektronik und schaffen eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung von elektronischer Haut.

Die menschliche Haut ist faszinierend und hat viele Funktionen. Eine davon ist der Tastsinn, bei dem vielfältige Informationen aus der Umgebung verarbeitet...

Im Focus: Dresdner Forscher entdecken Mechanismus bei aggressivem Krebs

Enzym blockiert Wächterfunktion gegen unkontrollierte Zellteilung

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) haben gemeinsam mit einem...

Im Focus: Integrate Micro Chips for electronic Skin

Researchers from Dresden and Osaka present the first fully integrated flexible electronics made of magnetic sensors and organic circuits which opens the path towards the development of electronic skin.

Human skin is a fascinating and multifunctional organ with unique properties originating from its flexible and compliant nature. It allows for interfacing with...

Im Focus: Dresden researchers discover resistance mechanism in aggressive cancer

Protease blocks guardian function against uncontrolled cell division

Researchers of the Carl Gustav Carus University Hospital Dresden at the National Center for Tumor Diseases Dresden (NCT/UCC), together with an international...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

HDT-Tagung: Sensortechnologien im Automobil

24.01.2020 | Veranstaltungen

Tagung befasst sich mit der Zukunft der Mobilität

22.01.2020 | Veranstaltungen

ENERGIE – Wende. Wandel. Wissen.

22.01.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Minutiöse Einblicke in das zelluläre Geschehen

24.01.2020 | Biowissenschaften Chemie

HDT-Tagung: Sensortechnologien im Automobil

24.01.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Ein ultraschnelles Mikroskop für die Quantenwelt

24.01.2020 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics