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Was ist ein Passivhaus und wie ist die Architektur ausgelegt?

Es gibt viele Gründe, warum man sich ein Passivhaus bauen sollte. Die wichtigsten beziehen sich dabei auf die preislichen Vorteile, die sich für sie ergeben, wenn sie sich ein Passivhaus bauen lassen. Die Architektur eines Passivhauses ist konzeptionell so angelegt, dass die grundlegenden Bedürfnisse des Hausbesitzers in Bezug auf die Energieversorgung selbstständig geregelt werden. Wie es der Begriff \"passiv\" erklärt, müssen Sie in einem Passivhaus in keinster Weise aktiv agieren um den Energiehaushalt zu regulieren. Diese Möglichkeit ergibt sich aus der Architektur des Hauses. Mittlerweile haben sich in ganz Deutschland 8000 Menschen ein Passivhaus bauen lassen und auf die Vorteile dieser Architektur zurückgegriffen. Doch wie funktioniert ein Passivhaus und wie ist die jeweilige Architektur grundlegend aufgebaut? Die Architektur ist in der Regel so ausgelegt, dass die Gebäudehülle mit einer Dämmung versehen ist, so dass bei einem Passivhaus die Wärme nicht nach außen ausweichen kann.

Das Passivhaus arbeitet selbstständig

Lässt man sich ein Passivhaus bauen, sorgt eine Lüftungseinrichtung für die zusätzliche Wärmerückgewinnung, wobei durch dieses System 80% der Wärme zurück gewonnen wird. Wenn man sich ein Passivhaus bauen lässt ist die Architektur des Daches meist so ausgelegt, dass die Sonne zusätzlich heizt und die Wärme so lange speichert, bis diese aufgrund sinkender Raumtemperaturen abgegeben werden muss. Studien haben diesbezüglich gezeigt, dass ein Passivhaus bei einer Außentemperatur von -14°C stetig über 20°C im Innenraum aufwies. Lässt man sich ein Passivhaus bauen, kann man auf eine individuelle Architektur zurückgreifen. Man kann selbst entscheiden ob dieses Passivhaus in einer Massiv-, Misch- oder Holzbauweise angefertigt werden soll. Die Architektur richtet sich immer nach dem jeweiligen Architekten und der individuellen Planung. Grundlegend gibt es jedoch einige Faktoren, die notwendig sind, wenn man sich ein Passivhaus bauen lassen möchte.

Die Eigenschaften eines Passivhauses dank der Architektur

Diese Eigenschaften beziehen sich auf die Architektur. Zum einen müssen alle Bauteile nach außen hin extrem gut gedämmt sein und Ecken, Kanten, Anschlüsse oder andere \"Durchtrennungen\" sorgfältig ausgearbeitet werden. Andererseits würde das Passivhaus zu viel Wärme abgeben und die Architektur würde nicht die gewünschten Anforderungen erfüllen. Wenn man sich in Bezug auf diesen Faktor das Passivhaus bauen lässt und richtig vorgeht, kann man mit geringen Verlusten von lediglich 0,15 Watt pro Quadratmeter der Außenfläche rechnen. Wenn Sie sich ein Haus bauen, sollte die Architektur so ausgelegt sein, dass der Energiegewinn durch die Solarzellen optimiert wird. Die Solarzellen des Daches müssen aus diesem Grund südlich gerichtet sein, wenn Sie das Haus bauen lassen.

Zum Passivhaus bauen sollte die Architektur so ausgerichtet sein, dass die jeweiligen Solarkollektoren und Wärmepumpen die Energien für die Warmwasserversorgung liefern. Wenn man sich ein Passivhaus bauen lässt und die entsprechende Architektur verwendet, können Sie mit extremsten Sparmöglichkeiten im finanziellen Bereich (Betriebskosten) rechnen.

Sparen sie Betriebskosten

Die Architektur ermöglicht es schließlich, dass Sie dieses Haus bauen und die komplette Energieversorgung eigenständig abläuft. Immer mehr Menschen haben den Traum sich ein Haus bauen zu lassen, wobei dies immer mit einem Kostenaufwand verbunden ist. Mit der passenden Architektur können Sie sich ein Passivhaus bauen und davon ausgehen, dass sie monatlich viele Betriebskosten sparen können. Über diese Variante lässt sich schließlich ein Haus bauen, dass durch die entsprechende hochwertige Architektur absolut eigenständig arbeitet. Die Architektur ist so ausgeklügelt, dass Sie dieses Haus bauen und davon ausgehen können, dass es den Wärmehaushalt eigenständig reguliert. So kann man davon ausgehen, dass sich das \"Haus bauen\" auch lohnt.

Architektur Bauwesen

Neuerungen und Entwicklungen aus den Disziplinen des Entwurfs und der technischen Umsetzung der gebauten menschlichen Umwelt stehen hier für Sie bereit.

Unter anderem finden Sie Berichte aus den Teilbereichen: Gebäudeoptimierung, moderne Bauwerkstoffe, energieeffizientes Bauen, Naturdämmstoffe und Passivhäuser.

News zu Architektur und Bauwesen:

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Automatisierung als Trend bei Bad-Innovationen

Der Sommer ist die Zeit fürs Renovieren und Sanieren. Einer der größten Posten bei den Investitionen in den eigenen vier Wänden ist das Badezimmer. Mieter wie Eigentümer von Wohnraum wollen ihre Bäder individuell gestalten – dafür profitieren sie von Neuerungen der Forschung, die sich das Potenzial der Automatisierung zunutze machen. Innovationen aus dem Kreis der Zuse-Gemeinschaft sind in mehr Komfort, Ressourcenschutz und Sicherheit gemündet.

Die Sanitärwirtschaft mit ihrer Expertise rund ums Bad gehört mit jährlichen Umsätzen von mehr als 20 Mrd. Euro zu den wichtigsten Branchen am Bau. An vorderen...

21.06.2019 | nachricht Nachricht

Für die Straßen der Zukunft: Pavement-Scanner in Betrieb genommen

14,5 Meter lang, 3,96 Meter hoch und 22 Tonnen schwer – der sogenannte Pavement-Scanner ist ein mit verschiedenen Messsystemen ausgestatteter Lkw zur Beurteilung der Straßensubstanz. Damit haben Wissenschaftler der Bergischen Universität ein einzigartiges Erfassungssystem entwickelt, das die Durchführung von Tragfähigkeitsmessungen auf Straßen und das Aufspüren von äußerlich nicht sichtbaren Straßenschäden ermöglicht.

Nach zweijähriger Planungs- und Herstellungsphase wurde der Pavement-Scanner nun vom Lehr- und Forschungsgebiet Straßenentwurf und Straßenbau (SE-SB) in...

12.06.2019 | nachricht Nachricht

Studentische Modelle: 5G-Sendemasten aus Holz für ein ästhetisches und nachhaltiges Stadtbild

Der neue Funkstandard 5G soll unsere Kommunikation und die Datenübertragung wesentlich schneller und effizienter machen. Damit dies möglich ist, müssen genug Sendemasten vorhanden sein. Wie diese gestaltet sein können, war Thema eines Seminars im Fachbereich Architektur an der Technischen Universität Kaiserslautern. In ihren Modellen haben die Studierenden auf den umweltfreundlichen Werkstoff Holz gesetzt. Die besten Entwürfe werden derzeit nachgebaut. In den nächsten Wochen sollen sie in Kaiserslautern in einem Pilotprojekt aufgebaut werden.

5G-Sendemasten müssen flächendeckend verteilt sein, um eine sichere Datenübertragung zu gewährleisten. Damit dadurch das Stadtbild nicht negativ beeinflusst...

20.05.2019 | nachricht Nachricht

Natürlich belüftete Doppelfassaden besser planen

Jahrhundertsommer und Starkregen – der Klimawandel stellt Architekten und Fassadenplaner vor große Herausforderungen.

Doppelfassaden, also Gebäudefassaden mit zwei Ebenen, schützen vor unterschiedlichen Umwelteinflüssen.

20.05.2019 | nachricht Nachricht

5G transmission masts made of wood for an attractive and sustainable cityscape

The new 5G radio standard is intended to make our communication and data transmission considerably faster and more efficient. For this to be possible, a sufficient number of transmission masts are needed. In a seminar held in the Department of Architecture at Technische Universität Kaiserslautern, participants discussed the possible design of these masts. For their models, the students have opted for the environmentally friendly material wood. The best designs are currently being constructed. Over the next few weeks, it is planned to install them as part of a pilot project in Kaiserslautern.

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20.05.2019 | nachricht Nachricht

„Sandwich-Wand“ aus Ultrahochleistungs- und Schaumbeton: Beständig, wärmedämmend, recyclebar

Wissenschaftler der Universität Kassel haben in Kooperation mit Prof. Dr.-Ing. Armin Just von der Bochumer EBZ Business School und Industriepartnern ein neuartiges, multifunktionelles Fertigbauteil entwickelt, das den Bau und die Nutzung von Gebäuden wirtschaftlicher und ihren Rückbau umweltfreundlicher macht. Diese „Sandwich-Wand“ aus Ultrahochleistungs-Beton und mineralischem Schaumbeton ist im Vergleich zu konventionellen Fertig-Wandelementen dauerhafter, dämmt besser und ist vollständig recyclebar.

Die Entwicklung setzt rein auf mineralische Stoffe: Zwei Schichten Ultrahochleistungs-Beton (UHPC) umgeben einen wärmedämmenden und lastabtragenden Kern aus...

14.05.2019 | nachricht Nachricht

Vergangenheit trifft Zukunft

autartec®-Haus am Fuß der F60 fertiggestellt

Der Hafen des Bergheider Sees beherbergt seinen ersten Bewohner. Das schwimmende autartec®-Haus – entstanden im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung...

16.04.2019 | nachricht Nachricht

Forschungsprojekt „BlueGreenStreets“ entwickelt multifunktionale Infrastruktur für die Zukunft

Das neue Forschungsprojekt „BlueGreenStreets“ der HafenCity Universität Hamburg (HCU) strebt an, Planungsinstrumente für grüne städtische Infrastrukturen weiterzuentwickeln und ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft mitzugestalten. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2022 mit rund 2,5 Millionen Euro geförderte Projekt betreuen Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Dickhaut und sein Team im Fachgebiet Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung.

Stadtgrün und Wasserflächen haben nicht nur eine große Bedeutung für die Lebensqualität, sondern auch für das Mikroklima eines Stadtquartiers. In wachsenden...

11.04.2019 | nachricht Nachricht

Adaptive Hüllen und Strukturen für die gebaute Umwelt von morgen

An der HafenCity Universität Hamburg (HCU) befassen sich Prof. Dr. Mona Mahall (Architektur und Kunst) und Marie Ulber, Ph.D., mit den Möglichkeiten anpassungsfähiger Strukturen für die Architektur von Morgen. Der Sonderforschungsbereich „Adaptive Hüllen und Strukturen für die gebaute Umwelt von morgen“, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, ist an der Universität Stuttgart angesiedelt.

Seit Januar 2017 gehen die Kooperationspartner des SFB in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit der Frage nach, wie angesichts einer wachsenden...

08.04.2019 | nachricht Nachricht

Die Neuerfindung des englischen Landhauses

Tradition trifft auf Moderne: Öko-Landhaus „Atherton“

In einem Vorort im grünen Nordwesten von London, nicht weit von der Finanzmetropole entfernt, liegt das Öko-Landhaus "Atherton" in idyllischer Umgebung...

25.03.2019 | nachricht Nachricht
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Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

Forscher des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzpulsspektroskopie (MBI) und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik haben durch die Kombination von Experiment und Theorie die Frage gelöst, wie Laserpulse die Magnetisierung durch ultraschnellen Elektronentransfer zwischen verschiedenen Atomen manipulieren können.

Wenige nanometerdünne Filme aus magnetischen Materialien sind ideale Testobjekte, um grundlegende Fragestellungen des Magnetismus zu untersuchen. Darüber...

Im Focus: Freiburg researcher investigate the origins of surface texture

Most natural and artificial surfaces are rough: metals and even glasses that appear smooth to the naked eye can look like jagged mountain ranges under the microscope. There is currently no uniform theory about the origin of this roughness despite it being observed on all scales, from the atomic to the tectonic. Scientists suspect that the rough surface is formed by irreversible plastic deformation that occurs in many processes of mechanical machining of components such as milling.

Prof. Dr. Lars Pastewka from the Simulation group at the Department of Microsystems Engineering at the University of Freiburg and his team have simulated such...

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

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