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Agrarwissenschaft und Forstwirtschaft

Die Landwirtschaft und der Pflanzenschutz sind Teilgebiete der Agrarwissenschaft. Die Forstwirtschaft ist ein eigenständiger Bereich.

Die Landwirtschaft als Teilgebiet der Agrarwissenschaft

Die Agrarwissenschaft befasst sich mit sämtlichen Fragestellungen, die mit der Produktion von Nahrung für Mensch und Tier zu tun haben. Der Part, in der sich die Landwirtschaft dort einordnet, sind die nachwachsenden Rohstoffe. Zu diesem Zweck werden die Felder im Sinne der Landwirtschaft bestellt und bewirtschaftet. Dazu zählen neben dem zweckmäßigen Anbau, auch die Pflege und der Pflanzenschutz. Bei der Landwirtschaft gibt es viele unterschiedliche Faktoren zu beachten. Auf einem Feld herrscht eine gewisse Fruchtfolge. Dies bedeutet, dass nicht zwei Jahre in Folge dieselben Pflanzen angebaut werden. Dadurch werden unterschiedliche Mineralien aus dem Boden verwendet und dieser hat Zeit sich wieder zu regenerieren. Der Pflanzenschutz in der Landwirtschaft ist nötig, damit die wachsenden Früchte nicht verdorren oder von Ungeziefer befallen werden. Kurz nach der Ernte wird der Boden in der Landwirtschaft wieder für die nächste Saison aufbereitet. Die Landwirtschaft, inklusive Pflanzenschutz, wird oftmals im selben Atemzug wie die Forstwirtschaft genannt. Dies ist jedoch nicht richtig. Die Forstwirtschaft ist ein gesonderter Bereich.

Pflanzenschutz als wichtiger Bestandteil der Landwirtschaft

Bereits im Jahr 1890 wurde der Begriff \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"Pflanzenschutz\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\" als Teil der Landwirtschaft geprägt. Die Bemühungen sämtliche Schäden und Verminderungen der Leistung der Nutzpflanzen, die im Sinne der Landwirtschaft angebaut werden, zu verhindern, wird als Pflanzenschutz bezeichnet. Die deutschen Vorschriften zum Pflanzenschutz in der Landwirtschaft sind im Pflanzenschutzgesetz festgehalten. Pflanzenschutz darf nur von jemandem betrieben werden, der über eine gute fachliche Praxis verfügt und die Grundsätze des integrierten Pflanzenschutz, sowie den Schutz des Grundwassers beherzigt. Der Pflanzenschutz ist somit eines der Kernelemente der Landwirtschaft, da es eine hohe Qualität der Erzeugnisse und eine gesunde Ernährung der Menschen garantiert. Eine Sonderform vom Pflanzenschutz, ist die Bekämpfung von Schadvögeln. Bei diesen handelt es sich meist um Amseln oder Staren, die die Landwirtschaft bedrohen. Im Sinne des Pflanzenschutz werden diese mit optischen und akustischen Hilfsmitteln vertrieben. In der Landwirtschaft wird Hilfestellung für den Pflanzenschutz gewährt. Gesonderte Stellen informieren über den Pflanzenschutz oder geben sogar finanzielle Hilfe für den Pflanzenschutz in der Landwirtschaft. Ohne den Pflanzenschutz, würde die Landwirtschaft weniger produzieren.

Forstwirtschaft in Abgrenzung zur Landwirtschaft

Die Gemeinsamkeiten von Forstwirtschaft und Landwirtschaft, liegen in der Bewirtschaftung von nachwachsenden Rohstoffen. Die Forstwirtschaft hat jedoch nicht in erster Linie den finanziellen Aspekt im Auge. Der Erhalt und Schutz der Wälder ist die Primäraufgabe der Forstwirtschaft. Aussortiert werden Bäume, wenn diese zu nah an anderen Bäumen stehen, wenn sie absterben oder Platz für neue Pflanzen geschaffen werden muss. Forstwirtschaft ist sicherlich auch auf Umsatz bedacht, jedoch steht das Wohl des Waldes im Vordergrund. Die Forstwirtschaft und das Produkt Holz werden allgemeinhin unterschätzt. Dabei gibt es dank der Forstwirtschaft Holzmöbel, Bücher oder auch Feuerholz. Die Forstwirtschaft ist ein wichtiger Teil unseres Lebens, auch wenn wir selber nicht aktiv daran teilhaben. In der Forstwirtschaft wird methodisch gearbeitet, um den Wald am Leben zu erhalten. Die Forstwirtschaft in Deutschland unterscheidet in drei Arten von Eigentum. Staatswald, Körperschaftswald und Privatwald, diese müssen jedoch alle im Sinne der Forstwirtschaft bewirtschaftet werden. Dazu hat jedes Bundesland ein Landeswaldgesetz für die Forstwirtschaft erlassen. Oberförster kontrollieren die Umsetzung laut Forstwirtschaft. Der größte Teil der Forstwirtschaft wird in Bayern betrieben, da dort flächenmäßig der meiste Wald vorzufinden ist.

Fazit

Die Landwirtschaft und der Pflanzenschutz sorgen für eine gehobene Lebensqualität und günstige Preise der Produkte, durch einen möglichst hohen Ertrag pro Feld. Die Forstwirtschaft ist ebenso wie die Landwirtschaft und der Pflanzenschutz, auf Nachhaltigkeit bedacht. Doch in der Forstwirtschaft steht die Gesundheit des Waldes im Vordergrund.

Agrar- Forstwissenschaften

Dieses Fachgebiet behandelt vornämlich die Primärproduktion menschlicher und tierischer Nahrung sowie nachwachsender Rohstoffe. Aber auch der Aspekt eines Lebensraums für die Tier- und Pflanzenwelt, Erholung oder Landschaft- und Gemeindenutzung wird hier angesprochen.

Unter anderem finden Sie Berichte aus den Teilbereichen: Pflanzenschutz, Ökologischer Landbau, Gartenbau, Weinbau, Forstwirtschaft und Landwirtschaft.

News zu Agrar- und Forstwissenschaften:

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Naturschutzvorhaben zum Schutz der Bachmuschel erfolgreich beendet

Renaturierung von Bächen ist ein sinnvoller Beitrag zum Naturschutz Bonn, 20. November 2000: Die Hauptursache für den fast 100%-gen Rückgang der früher weit verbreiteten Bachmuscheln (Unio crassus) ist die Verschlechterung der Wasserqualität, dazu gehört die Einleitung von Abwässern, der Eintrag von Gülle, von Düngestoffen und Pflanzenschutzmitteln, sowie die Veränderung der Gewässer durch Ausbau und Begradigung. Dies führte zu einer Veränderung der natürlich 20.11.2000 | nachricht Nachricht

Studie über Methanol und Ethanol wird gefördert

Im Rahmen des Förderprogramms "Nachwachsende Rohstoffe" vergibt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML) die Förderung einer wissenschaftlich-technischen Studie. Das Schwerpunktthema ist die "Verwendung von Ethanol und Methanol aus nachwachsenden Rohstoffen im chemisch-technischen und im Kraftstoffsektor unter besonderer Berücksichtigung von Agraralkohol". Im Rahmen des Förderprogramms "Nachwachsende Rohstoffe" vergibt das Bundesm 17.11.2000 | nachricht Nachricht

Gensprung vom Futtermais zum Hähnchen nachgewiesen

Bruchstücke aus dem Erbgut von gentechnisch verändertem Mais haben Ernährungswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena in Organen und Muskelfleisch von Hähnchen nachgewiesen. Die Tiere waren ihr 32 Tage kurzes Leben ausschließlich mit Körnern des so genannten Bt-Maises gefüttert worden. Diese Pflanzensorte ist mit einem künstlich eingebauten Gen gegen den Maiszünsler, ein Schadinsekt, geschützt. Prof. Dr. Gerhard Jahreis und seine Mitarbeiterin D 03.11.2000 | nachricht Nachricht

Haushaltsbelastung für die EU-Agrarpolitik durch die Ost-Erweiterung

Durch die Ost-Erweiterung sind zukünftig Haushaltsbelastungen für die EU-Agrarpolitik in Höhe von jährlich 9 bis 11 Milliarden Euro (einschließlich Direktzahlungen) zu erwarten. Zu diesem Ergebnis kommen Studien, die am Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO), Halle und am Institut für Agrarökonomie der Universität Göttingen unter Leitung von Professor Klaus Frohberg (Halle) und Professor Stefan Tangermann (Göttingen) durchgeführt worden sind. Be 02.11.2000 | nachricht Nachricht

Krankheitserreger und Schadstoffe in Futtermitteln und Fäkalien

Nicht erst seit dem Auftreten von BSE fragen Wissenschaftler, wie sich Krankheitserreger über Futtermittel und tierische Fäkalien verbreiten. Virusseuchen wie Schweinepest oder die Maul- und Klauenseuche führen noch immer zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten, auch bakteriell verursachte Krankheiten wie Schweineruhr und Salmonellose oder die Rindertuberkulose sind keineswegs ausgerottet - im Gegenteil: Durch die moderne Massentierhaltung steigen die epidemiologischen Risik 02.11.2000 | nachricht Nachricht

Naturnah und besonders bodenschonend im Elisenhain

Bildungsminister entlastet und bekräftigt die Uni-Forstverwaltung Das Bildungsministerium in Schwerin hat am 6. Oktober 2000 dem Fachschaftsrat Biowissenschaften bestätigt, dass der Holzeinschlag der Universitätsforstverwaltung im vergangenen Januar keine ordnungswidrigen Handlungen »auf der Grundlage der gegenwärtig gültigen Richtlinie« darstellte. Seit Januar hatte der Greifswalder Blätterwald empfindlich gebebt, denn zwei Naturschutzverbände hatten den Leiter der Uniforstver 02.11.2000 | nachricht Nachricht

Befallsatlas der Gefährdung durch Pflanzenschädlinge und Krankheiten

Wie stark sind meine Felder durch Krankheiten und Schädlinge gefährdet? Diese Frage kennt jeder Landwirt. Mit einem neuen Befallsatlas der Biologische Bundesanstalt (BBA) kann eine mögliche Gefährdung besser abgeschätzt werden. Der Atlas zeigt auf ganzseitigen DIN A4-großen Karten von Deutschland 25 Krankheiten und Schädlingen, die große Ertragsausfälle und Qualitätsminderungen verursachen. Der Befallsatlas ist der erste seit Jahrzehnten in Deutschland. Obw 01.11.2000 | nachricht Nachricht

Naturverträgliche Bewirtschaftung schützt Amphibien, Heuschrecken und Kleinsäuger

Workshop diskutierte Forschungsergebnisse Bonn, 25. Oktober 2000: Rotationsmähwerke verursachen im Gegensatz zu Balkenmähwerken große Verluste bei Tieren. In mehreren Bundesländern wurden die Auswirkungen der Mähgeräte auf die repräsentativen Tiergruppen Amphibien, Heuschrecken und Kleinsäuger sowie auf deren Populationen untersucht. Die Ergebnisse zeigen Verluste bis zu 50 % unter den Amphibien bei der Mahd mit Rotationsmähwerken (Trommel- und Scheibenmäher). 25.10.2000 | nachricht Nachricht

Deutschland hat globale Verantwortung für Buchenwaldökosysteme

Hessen hat durch FFH-Meldung die Weichen für den Schutz gestellt Bonn, Frankenau 23. Oktober 2000: In den natürlicherweise von Buchenwäldern geprägten mitteleuropäischen Mittelgebirgslandschaften gibt es kein großes Schutzgebiet, das die Bewahrung und die ungelenkte Entwicklung von bodensauren Buchenwäldern (Luzulo-Fagetum) zum vorrangigen Ziel hat. Damit zeigt sich eine große Lücke hinsichtlich des Schutzes eines der bedeutendsten Ökosysteme in Europa. 23.10.2000 | nachricht Nachricht

Sonnenbrand bei Weinbeeren

Nicht nur Menschen, auch Pflanzen können einen Sonnenbrand erleiden. Bei Weinreben sind vor allem weiße Beeren anfällig: Untersuchungen in den Lagen um Würzburg haben ergeben, dass die Rebsorte Bacchus besonders empfindlich ist, während beim Silvaner die Sonnenbrandschäden nur sporadisch auftreten. Das Phänomen des Sonnenbrandes bei Weinreben wird im Rahmen des Bayerischen Forschungsverbundes "Erhöhte UV-Strahlung in Bayern" (BayForUV) untersucht. Hierbe 11.10.2000 | nachricht Nachricht
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Silberameisen gelten als schnellste Ameisen der Welt - obwohl ihre Beine verhältnismäßig kurz sind. Daher haben Forschende der Universität Ulm den besonderen Laufstil dieses "Wüstenflitzers" auf einer Ameisen-Rennstrecke ergründet. Veröffentlicht wurde diese Entdeckung jüngst im „Journal of Experimental Biology“.

Sie geht auf Nahrungssuche, wenn andere Siesta halten: Die saharische Silberameise macht vor allem in der Mittagshitze der Sahara und in den Wüsten der...

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Millimeterwellen sind in der Lage, nicht leitende, sogenannte dielektrische Materialien zu durchdringen. Damit eigen sie sich in besonderem Maße zum Einsatz in...

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Topologische Isolatoren sind neuartige Materialien, die elektrischen Strom an der Oberfläche leiten, sich im Innern aber wie Isolatoren verhalten. Wie sie auf Reibung reagieren, haben Physiker der Universität Basel und der Technischen Universität Istanbul nun erstmals untersucht. Ihr Experiment zeigt, dass die durch Reibung erzeugt Wärme deutlich geringer ausfällt als in herkömmlichen Materialien. Dafür verantwortlich ist ein neuartiger Quantenmechanismus, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift «Nature Materials».

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