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IPP 1960
Gebäude des IPP-Teilinstituts Greifswald

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik


Einführung

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching, Greifswald und Berlin erforscht die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk. Ähnlich wie die Sonne soll es Energie aus der Verschmelzung von leichten Atomkernen gewinnen.

Mit rund 1000 Mitarbeitern ist das IPP eines der größten Zentren für Fusionsforschung in Europa. 

Die Arbeiten des IPP sind eingebettet in das Europäische Fusionsprogramm, zu dem sich die Fusionslaboratorien der Europäischen Union sowie die Schweiz zusammengeschlossen haben.

Geschichte

Das IPP wurde 1960 gegründet. Es ist ein Institut der Max-Planck-Gesellschaft; zugleich ist es der Hermann-von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren angeschlossen. Seit 1961 ist das IPP dem von Euratom koordinierten Europäischen Fusionsprogramm assoziiert, zu dem sich die Fusionslaboratorien der Europäischen Union und der Schweiz zusammengeschlossen haben. 1992 wurde eine IPP-Außenstelle in Berlin gegründet, 1994 das IPP-Teilinstitut Greifswald eröffnet.

Das IPP ist beteiligt an dem Europäischen Gemeinschaftsexperiment JET (Joint European Torus) in Culham/Großbritannien. Seit 1983 ist das IPP Gastgeber der europäischen EFDA-Studiengruppe (früher NET-Studiengruppe) und beherbergt seit 1988 die internationale Planungsgruppe für den Experimentalreaktor ITER. Zahlreiche Kooperationen verbinden das IPP mit der weltweiten Fusionsforschung. Finanzierungsträger des IPP sind der Bund, die Europäische Union sowie die Bundesländer Bayern, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. 

    Überblick

 In Garching betreibt das IPP zwei Großexperimente, den Tokamak ASDEX Upgrade und den Stellarator WENDELSTEIN 7-AS. Der Nachfolger WENDELSTEIN 7-X entsteht im IPP-Teilinstitut Greifswald.

Insgesamt zwölf wissenschaftliche Bereiche untersuchen den Einschluss von Wasserstoff-Plasmen hoher Temperatur in Magnetfeldern, entwickeln Anlagen zur Plasmaheizung sowie Messverfahren zur Analyse der Plasmaeigenschaften, beschäftigen sich mit Magnetfeldtechnik, Datenerfassung und -verarbeitung, Plasmatheorie, Materialforschung und Plasma-Wand-Wechselwirkung sowie Systemstudien zur Fusion.
Das IPP ist in Garching zudem Gastgeber der europäischen EFDA-Studiengruppe ("European Fusion Development Agreement") und beherbergt die internationale Planungsgruppe für den Experimentalreaktor ITER. 


 

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
EURATOM Assoziation
Boltzmannstraße 2
85748 Garching
Tel: +49-89-3299-01
Fax: +49-89-3299-2622
E-Mail: mailto:info@ipp.mpg.de

Pressemeldungen

Leistungsspektrum

Weitere Informationen: http://www.ipp.mpg.de/