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Kunststoffinnovationszentrum Aachen


Das Kompetenznetz im Profil

In der Region Aachen hat sich eine weltweit einmalige Konzentration von Kunststoff-Know-how etabliert. Mit einem Jahresumsatz von ca. 2,1 Mrd. DM und ca. 8.000 Beschäftigten im Jahre 1997 ist die Kunststoffbranche eine der wichtigsten in der Aachener Region, ein Potential, das forciert weiter ausgebaut wird.

Kunststoffinnovationszentrum Aachen:

  • Hochqualifizierte Institute, die neben der Grundlagenforschung vor allem praxisorientierte Projekte von wissenschaftlichem Interesse durchführen. Aufgrund des wissenschaftlichen Ansatzes stehen die Institute nicht in direkter Konkurrenz zu den beteiligten Unternehmen am freien Markt, sondern ergänzen diese.

  • Ein Ausbildungskonzept, das nicht nur fachlich versierten Nachwuchs hervorbringt, sondern auch Ingenieure (TH und FH) und Fachpersonal im Bereich des Handwerks, mit der Fähigkeit und Bereitschaft, eigene Unternehmen zu gründen, hervorbringt.

  • Ein gut ausgebauter und organisierter beidseitiger Informationsaustausch zwischen den Instituten und Unternehmen.

  • Z.Z. etwa 20 hochqualifizierte Unternehmen, die interessante Marktsegmente erfolgreich bedienen und sich in der INTRA e.V. organisiert haben, um als Netzwerk Aachener Unternehmen direkt ansprechbar zu sein. Ergänzt wird diese Organisation durch den Werkzeug- und Maschinenbauer dfm aus Düren.

Das Aachener Kompetenznetz besteht aus z.Z.

  • 3 Hochschulinstituten bzw. angegliederten Instituten

  • 1 Fachhochschulinstitut sowie

  • 20 Aachener Unternehmen.

Das Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen (IKV), die Keimzelle des Kunststoffinnovationszentrums Aachen, wurde vor nahezu 50 Jahren gegründet und zählt seit vielen Jahren zu einer der führenden internationalen Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Kunststofftechnologie. Aus dem Institut sind in der Zwischenzeit ca. 60 Spin-Off-Unternehmen entstanden, von denen sich ca. 30 in der Aachener Region niedergelassen haben.

Die zentralen Arbeitsgebiete des IKV und auch des Kunststoffinnovationszentrums Aachen orientieren sich stark an dem aktuellen Bedarf der Industrie. Die Forschung des IKV konzentriert sich auf die Verarbeitungstechnologie von Kunststoffen im Bereich der faserverstärkten Kunststoffe und auf den Thermoplast-, Duroplast- und Elastomersektor. Schwerpunkte sind die Verbesserung von Maschinen und Anlagen, die Auslegung von Werkzeugen und Formteilen, die Optimierung von Verarbeitungsprozessen, Qualitätssicherung; Umweltschutz und Recycling stellen weitere aktuelle Forschungsschwerpunkte dar. Aspekte der Werkstofftechnik, prüf- und anwendungstechnische sowie betriebswirtschaftliche Fragestellungen ziehen sich durch alle Forschungsabteilungen des Instituts hindurch. Dank dieser breit angelegten fachlichen Kompetenz sieht das Institut sich in der Lage, seinen Partnern Komplettlösungen zu bieten, ausgehend von den Produktanforderungen bis hin zum fertigen Produkt. Auf wissenschaftlicher Seite wird das Know-how des IKV durch höchstmögliche Kompetenz auf dem Gebiet der Fertigungstechnologie durch das Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie (IPT), im Bereich der Faserverbundtechnologie durch das Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen sowie auf der chemischen Seite durch die Fachhochschule Aachen (Fachbereich Chemieingenieurwesen, Schwerpunkt Kunststofftechnologie) ergänzt.

Die INTRA-Unternehmen sowie dfm stellen neuestes Know-how und innovative Produktideen den Kunden in aller Welt zur Verfügung. Der Exportanteil der Firmen macht dabei ca. 50 %, in Einzelfällen sogar 70 % aus. Die Unternehmen stehen für Komplettlösungen in den Bereichen Entwicklung und Konstruktion, Simulation von Produktion und Anwendung, Messtechnik, Prozessüberwachung und Optimierung, Qualitätswesen, Softwareerstellung, Prototypbau und Versuch, Werkstofftechnik und Produktion. Die INTRA-Unternehmen sowie dfm stehen für die durchgängige Projektierung durch alle Werkstoffe sowie sämtliche Verarbeitungsverfahren inklusive eines qualifizierten Werkzeug- und Maschinenbaus der Kunststoffverarbeitung. Es handelt sich durchweg um hochqualifizierte Unternehmen. Der permanente Austausch mit den wissenschaftlichen Einrichtungen des Netzwerkes gewährleistet, dass die Unternehmen auch zukünftig Spitzenpositionen einnehmen.

Das einmalige Zusammenspiel von Fachhochschule, Technischer Hochschule und den Betrieben der Kunststoffregion Aachen führen zu weiteren zahlreichen und erfolgreichen Existenzgründungen mit Bezug zur Kunststofftechnik. Es findet eine aktive Existenzgründerberatung aus eigener Kraft heraus statt, indem die Aachener Unternehmen Neugründern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das Kunststoffinnovationszentrum Aachen bietet gemeinsame Projektbearbeitung von Industrie und Handwerk mit Hochschulinstituten an, wobei sowohl die Simulation als auch die praktische Umsetzung erfolgen kann. So entstehen durch das Netzwerk ständig neue Verfahren, Maschinen und Materialien, die weitere zahlreiche High-Tech-Arbeitsplätze schaffen werden.


 

Kunststoffinnovationszentrum Aachen

Pressemeldungen

Leistungsspektrum

Weitere Informationen: http://www.rwth-aachen.de/ikv/