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Verband der Anbieter für Telekommunikations- und Mehrwertdienste e.V.


Wen vertritt der VATM?

Der Verband der Anbieter für Telekommunikations- und Mehrwertdienste e.V. (VATM) entstand im Januar 1998 aus dem Zusammenschluss des Verbandes für Telekommunikation und Mehrwertdiensten (VTM), in dem die Netzanbieter organisiert waren und des Verbandes der Anbieter von Telekommunikationsdiensten (VAT), der die Service Provider repräsentierte.

Der VATM vertritt mehr als 50 der größeren im deutschen Markt operativ tätigen Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation und Multimedia, die als Wettbewerber der Deutschen Telekom AG angetreten sind.


Das Wettbewerbsumfeld

Der deutsche Telekommunikationsmarkt hat sich seit seiner Liberalisierung zu einem der weltweit interessantesten Märkte für neue Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten entwickelt. Dieser Sektor verzeichnet nicht nur ein erhebliches Investitionsvolumen, sondern den höchsten Zuwachs an Arbeitsplätzen per Saldo und wurde so zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte der deutschen Wirtschaft.

Der Marktanteil der Wettbewerber beträgt im Fernnetzbereich rund 30% und bald 3% im Ortsnetz. Auf dem Gesamtmarkt erreichen die Wettbewerber einen Anteil von etwa 15%.

Insgesamt repräsentieren die Wettbewerber heute zusammen einen Umsatz von etwa 17 Mrd. DM, davon 5 Mrd. DM im Festnetzbereich und 12 Mrd. DM im Mobilfunk.

Ihre Investitionen werden 1999 rund 6 Mrd. DM betragen (1998: 5 Mrd. DM) und im Jahr 2000 sogar das Investitionsvolumen der Deutschen Telekom AG übersteigen. 

Die Wettbewerber stellen bald 50.000 zukunftsträchtige Arbeitsplätze zur Verfügung.


Grundsätzliche Positionierung des Verbandes

Der Verband fördert einen breiten und differenzierten Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt. Sowohl bereits auf dem Markt etablierten Unternehmen als auch neuen Anbietern wird so eine Positionierung gegenüber dem weiterhin marktbeherrschenden Unternehmen gewährleistet.

Der Verband soll als Interessenvertretung ein Gegengewicht zum Ex-Monopolisten Deutsche Telekom AG gegenüber der Regulierung, der Europäischen Union und politischen Entscheidungsträgern bilden.

Unsere Ansprechpartner sind hier insbesondere

  • das Wirtschaftsministerium,

  • das Bundeskanzleramt,

  • die Regulierungsbehörde,

  • das Bundeskartellamt,

  • die EU- Kommission sowie

  • die Bundestagsfraktionen.

Für die in einem zunehmend heterogenen Markt stärker differenzierten Unternehmensinteressen bietet der Verband eine gemeinsame Diskussionsplattform. Die Vielfalt von im Markt vertretenen Unternehmen stellt dabei den besten Garant für funktionierenden Wettbewerb dar. Hier stehen sich die Marktbeteiligten nicht nur als Konkurrenten, sondern in zunehmendem Maße auch als Kunden gegenüber. Den Mitgliedern eröffnen sich damit nicht nur enge Kontakte mit wichtigen Branchenmitgliedern mit der Möglichkeit zu einem gegenseitigen Erfahrungsaustausch, sondern vor allem eine direkte Einflussnahme auf die Positionierung der Branche gegenüber den politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit.


Die Organisation des Verbandes

Im wichtigsten Entscheidungsorgan des Verbandes, der Mitgliederversammlung, ist jedes Unternehmen unabhängig von Größe oder Beitragszahlung mit gleichem Stimmrecht vertreten. Ein siebenköpfiges Präsidium vertritt den Verband in allen wichtigen Angelegenheiten als Vorstand gem. § 26 Abs.1 BGB. Die Geschäftsführung ist für Organisation, Information und die laufenden Geschäfte verantwortlich.

Der VATM organisiert und betreut 13 Arbeitskreise und Projektgruppen, in die über 150 Mitarbeiter der Mitgliedsunternehmen eingebunden sind. Alle für die tägliche Arbeit der Mitglieder wichtigen Themen werden dort abgedeckt.

Durch diese unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in Arbeitskreisen und Projektgruppen können Ressourcen höchst effizient genutzt werden, um Problemfelder, Lösungsansätze, gemeinsame Positionen und weiteren Handlungsbedarf herauszuarbeiten.

Sicherlich wichtigster Arbeitskreis ist der "AK Recht und Regulierung". Hier werden von den Juristen der Unternehmen alle aktuellen wettbewerbsrelevanten Fragen erörtert, Erfahrungen im Umgang mit der RegTP und der DTAG ausgetauscht und Stellungnahmen vor allem ggü. dem Regulierer ausgearbeitet. Das Spektrum der übrigen Arbeitskreise reicht von sehr speziellen und aktuellen Themen, z. B. "Jahr 2000" DV-Probleme oder Datenbereitstellung nach § 90 TKÜV, über zukunftsorientierte Projekte wie Multimedia oder Ausbildung und Arbeitsplätze bis hin zu ganz konkreten Fragestellungen der Unternehmen zu Datenverarbeitung oder Datenschutz und -sicherheit.


Aufgaben / Ziele

  • Im Vordergrund der Tätigkeit des Verbands steht die Wahrung und Förderung der gemeinsamen wirtschaftlichen und ideellen Interessen seiner Mitglieder und damit die Bildung eines deutlichen Gegengewichtes zur aggressiven Presse- und Lobbyarbeit der Deutschen Telekom. Der VATM gehörte bereits nach kurzer Zeit zu den festen Ansprechpartnern der Fachpresse, der führenden Nachrichtenagenturen, der überregionalen Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazine. Durch verstärkte Präsenz in den genannten Medien gelang es, die Position der Wettbewerber nachhaltig zu vertreten und zu festigen.

  • Die Sicherung fairer Wettbewerbsbedingungen steht dabei an erster Stelle. Mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen nutzt der Verband seine Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern und öffentlichen Institutionen wie die Regulierungsbehörde, Wirtschaftsministerium, Bundeskanzleramt, deutschen Parlamentariern aber auch der EU. Auch der Herstellung und Pflege von Verbindungen zu anderen nationalen aber auch internationalen Branchenvertretungen wie BDI, DIHT, VAT (Österreich) oder AOST (Frankreich) kommt eine wachsende Bedeutung zu.

  • Gleichzeitig ist jedoch eine faire und sachliche Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom AG gefordert, die in verschiedenen Arbeitskreisen und zu wichtigen Themen wie z.B. dem Datenschutz, der Nummerierung oder auch der Vermittlung von Fachpersonal bereits praktiziert wird.

  • Durch Förderung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit innerhalb der Telekommunikationsbranche sowie regelmäßige Informationen über die aktuelle regulatorische Entwicklung auf dem TK-Markt unterstützt der Verband die wirtschaftliche Tätigkeit der Mitgliedsunternehmen. Die Verfolgung der Marktentwicklung ermöglicht eine fortlaufende Analyse des Telekommunikationsmarktes und verschafft den Wettbewerbern einen Informationsvorsprung. In diesem Rahmen stehen den Mitgliedern und weiteren Interessenten ein umfangreicher Informations- und Presseservice zur Verfügung, der neben Pressemitteilungen, eine Link-Übersicht mit über 600 Online-Adressen aus dem TK-Markt sowie die neuesten Entwicklungen im TK-Markt seit der Liberalisierung beinhaltet.

  • Zusätzlich stehen den Mitgliedsunternehmen per Intranet zur Verfügung:
    - tagesaktuelle Presseauswertung
    - tagesaktuelle Informationen über Termine und Veranstaltungen
    - Video-Mitschnitte von Fernsehinterviews von Mitgliedern zu aktuellen Themen
    - Arbeitsmaterialien zur Vorbereitung der Arbeitskreissitzungen
    - Sitzungsprotokolle
    - Pressemitteilungen
    - Stellungnahmen des Verbandes aber auch
    - wichtige Korrespondenz z.B. mit dem Wirtschaftsministerium, dem Bundeskanzleramt oder der RegTP

  • Die Implementierung und Koordination von Arbeitsgruppen zu allen wichtigen Fragen der Regulierung und des TK-Marktes schafft zudem einen deutlichen Benefit und damit eine Kostenentlastung für die Mitgliedsunternehmen.


Arbeitskreise

Eine kurze Übersicht über die wichtigsten Aktivitäten der einzelnen Arbeitskreise soll Ihnen eine bessere Einschätzung der Relevanz auch für Ihr Unternehmen ermöglichen:

  • Der Arbeitskreis (AK) Recht und Regulierung bietet eine schnelle, effektive Möglichkeit für alle Mitgliedsunternehmen, sich über die aktuellen Entwicklungen in der Regulierung aber auch alle anderen unternehmensrelevanten rechtlichen Problembereiche zu informieren und auszutauschen. Vor allem werden zu allen wichtigen Regulierungsfragen Stellungnahmen erarbeitet, die die Position der Wettbewerber gegenüber der Regulierungsbehörde und den politischen Entscheidungsträgern darlegen.

  • Projektgruppen im AK Datenverarbeitung haben gemeinsame Daten-Schnittstellen zum vereinfachten Austausch von Kundendaten spezifiziert und deren Umsetzung in Auftrag gegeben. Die Daten stehen nun nicht nur den Mitgliedsunternehmen, sondern darüber hinaus auf unseren Internetseiten abrufbar allen TK-Unternehmen zur Verfügung. Auch konnte in einer gemeinsam durchgeführten Ausschreibung ein preisgünstiges System zur vorgeschriebenen Datenabfrage der RegTP nach § 90 TKÜV gefunden werden. Der AK betreut des weiteren auch alle technischen Fragen der Unternehmen.

  • Der AK Technik beschäftigt sich mit Problemen und Neuerungen an bestehenden IT-Schnittstellen zwischen Service Providern und Mobilfunk Netzbetreibern. Dieser Arbeitskreis ist bestrebt die Schnittstellen zu den Mobilfunknetzbetreibern auf Applikations- und Infrastrukturebene zu vereinheitlichen und arbeitet deshalb eng mit der Projektgruppe Schnittstellen zusammen. Es findet auf technischer Ebene ein Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern der Service Provider und Mobilfunknetzbetreiber statt, um gemeinsame Lösungsansätze für Probleme und Neuerungen zu finden und zu implementieren.

  • Im AK Sicherheit und Datenschutz sind die Sicherheits- sowie Datenschutzbeauftragten der Unternehmen vertreten. Hier werden zur Zeit Anforderungen an die Hersteller von Sicherheitstechnik kanalisiert und sollen auf einem gemeinschaftlichen Forum an die Hersteller herangetragen werden. Darüber hinaus werden Vertreter der RegTP und des BMWi zur Abstimmung der Anforderungen eingeladen.

  • Der AK Presse und Öffentlichkeitsarbeit plant das unternehmensübergreifende Auftreten, wie z.B. den Presseempfang zur CeBIT sowie regionale Präsentationen und Hintergrundgespräche mit Pressevertretern im Herbst 1999, um auch die regionale Presse stärker als bisher in den Informationsfluß einzubinden.

  • Im AK Ausbildung und Personal werden wichtige Fragen behandelt, wie die Frage des massiven Bedarfs an Fachpersonal. Dabei soll insbesondere im technischen Bereich zukünftig auch mit der Telekom verstärkt zusammengearbeitet werden.

  • Zielsetzung des AK Multimedia ist, neben einem Know-How-Austausch der Unternehmen, die inhaltliche Positionierung des Verbandes mit seinen Mitgliedern in dem durch Innovationswettbewerb gekennzeichneten Mehrwertdienste- und Multimediabereich vorzunehmen.

  • Im AK Service Provider können die spezifischen Probleme und Interessen der Service Provider aufgearbeitet werden. Neben reinen Mobilfunkthemen tritt zunehmend auch die Erweiterung von Kundenangeboten im Festnetzbereich in den Vordergrund.

  • Der neue AK CC (Costs and Commercial Aspects) soll alle wesentlichen Fragen mit ökonomischem Schwerpunkt klären. Kostenrechnungsmodelle der RegTP aber auch betriebswirtschaftliche Auswirkungen der wichtigsten Regulierungsentscheidungen werden hier behandelt. Zur Zeit widmet sich der AK CC dem für die RegTP ausgearbeiteten Kostenrechnungsmodell des WIK-Instituts zu Fragen der Kostenberechnung bei den Verbindungsnetzen.


 

Verband der Anbieter für Telekommunikations- und Mehrwertdienste e.V.
vatm
Oberländer Ufer 180 -182
50968 Köln
Tel: +49-(0)221/37677-25
Fax: +49-(0)221/ 37677-26
E-Mail: vatm@vatm.de

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