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Verband der Automobilindustrie e. V.


Dem VDA gehören zum einen Automobilhersteller und ihre Entwicklungspartner, die Zulieferer an, darüber hinaus die Hersteller von Anhängern, Aufbauten und Containern. Dass Automobilhersteller und Zulieferer unter einem gemeinsamen Verbandsdach organisiert sind, ist international keineswegs üblich; in vielen anderen Ländern existieren für diese Unternehmen jeweils eigene Verbände. Die Vorteile des deutschen Modells liegen auf der Hand: Die Partner sitzen in den selben Gremien und Arbeitskreisen. Das bedeutet direkten Dialog und schnelle Entscheidungen.

Der VDA fördert national und international die Interessen der gesamten deutschen Automobilindustrie auf allen Gebieten der Kraftverkehrswirtschaft, so z.B. in der Wirtschafts-, Verkehrs- und Umweltpolitik, der technischen Gesetzgebung, der Normung und Qualitätssicherung. Außerdem veranstaltet der VDA in eigener Regie die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA), die jährlich stattfindet. In ungeraden Jahren steht die IAA PKW auf dem Programm (nächster Termin: 13. bis 23. September 2001 in Frankfurt/M.); in geraden Jahren ist die IAA Nutzfahrzeuge angesagt (nächster Termin: 23. bis 30. September 2000 in Frankfurt/M.)

Mitglieder des Verbandes sind Unternehmen, die innerhalb der Bundesrepublik einen Betrieb für die industrielle Fertigung von Kraftfahrzeugen und deren Motoren, von Anhängern, Aufbauten und Containern sowie von Kraftfahrzeugteilen und -zubehör unterhalten.

Aus diesen Fertigungsbereichen haben sich dem Verband über 500 Firmen mit insgesamt 735.000 Beschäftigten angeschlossen. Die VDA-Zentrale ist in Frankfurt/M., der juristische Sitz wurde im November 1999 nach Berlin verlegt; dort unterhält der VDA eine Repräsentanz. Außerdem hat der VDA ein Büro in Brüssel.

Die VDA-Zentrale in der Frankfurter Westendstraße ist Arbeitsplatz für den hauptamtlichen Präsidenten, drei Geschäftsführer und ca. 70 Mitarbeiter/-innen, verteilt auf verschiedene Abteilungen: von "A" wie Außenwirtschaft bis zu "V" wie Verkehr.

Der VDA blickt mittlerweile auf ein fast 100jähriges Bestehen zurück. Die Wiege des Verbandes stand in Eisenach. Dort gründeten am 19.1.1901 Dir. Gustav Vischer (Daimler Motoren Cannstatt), Baron Eugène de Dietrich (Dietrich + Co. Niederbronn/Elsaß), Dir. Heinrich Kleyer (Adler-Fahrradwerke Frankfurt/M.), Dir. Gustav Ehrhardt (Fahrzeugfabrik Eisenach), Dir. Willy Tischbein (Conti Gummi), Moritz Hille (Hille-Werke Dresden), Wilhelm Opel (Opel Rüsselsheim), Karl Fichtel (Fichtel + Sachs Schweinfurt), sowie Dir. Ob. Ing. Gustav Freund (Automobiltechnische Gesellschaft, Automobilausstellung Berlin) den Verein Deutscher Motorfahrzeug-Industrieller (VDMI). Erster Vorsitzender des VDMI wurde Gustav Vischer, sein Stellvertreter Baron Eugène de Dietrich. Zu den Aufgaben, die sich der VDMI stellte, zählten die Förderung des Straßenverkehrs, Abwehr von "belastenden behördlichen Maßnahmen" (Besteuerung, Haftpflicht), Zollschutz und Kontrolle der Automobilausstellungen. 1923 wurde der VDMI in Reichsverband der Automobilindustrie (RDA) umbenannt. Den Namen Verband der Automobilindustrie trägt die Dachorganisation der deutschen Automobilindustrie seit dem 2. Mai 1946.


 

Verband der Automobilindustrie e. V.
VDA
Westendstraße 61
60325 Frankfurt am Main
Tel: +49(0) 69 9 75 07 - 0
Fax: +49 (0) 69 9 75 07 - 261

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