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Verband der Diagnostica-Industrie e.V.

Der VDGH wurde als Wirtschaftsverband zur Vertretung und Förderung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder von 13 Firmen 1977 gegründet. Heute gehören ihm 76 Unternehmen (Stand: Juli 2000) an, die über 90 % des Inlandsumsatzes tätigen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zum VDGH und seinen Mitgliedern, zu seinen Aktivitäten sowie vielseitige Informationen rund um das Thema Labordiagnostik. Dazu gehören für unsere Mitglieder wichtige Informationen beispielsweise aus Wirtschaft, Forschung und Recht und auch Beiträge für den interessierten Laien.

Im Juni 1977 gründeten Vertreter von dreizehn Diagnostica-Firmen in den Räumen des Verbands der Chemischen Industrie in Frankfurt am Main den VDGH, damals Verband der Diagnostica- und Diagnostica-Geräte Hersteller. Vorausgegangen waren seit zwei Jahren regelmäßige Treffen dieser Firmen im Rahmen eines „Frankfurter Kreis" genannten losen Zusammenschlusses, in dem gemeinsame Probleme diskutiert wurden.   

Gründungsvorstand (von links nach rechts):

Reinhard Lange, Dr. Bruno Lange GmbH Dr. Martin Filceck, Sekretär des Vorstandes des VDGH Dr. Roland Seidel, Abbott Diagnostic Products GmbH Jürgen Aumüller, Miles GmbH Dr. Rudolf Gallien, Hoffmann-La Roche AG Dr. Kurt Dohmann, E. Merck Prof. Dr. Hans-Ulrich Bergmeyer, Boehringer Mannheim GmbH

Ein entscheidender Auslöser für die Verbandsgründung war die Tatsache, daß Diagnostica im Rahmen des zweiten Arzneimittelgesetzes als Arzneimittel behandelt wurden, woraus für die Diagnostica-Industrie eine Reihe von Problemen resultierten und noch resultieren. Schwerpunkte der Verbandsarbeit waren zunächst die Darstellung der Diagnostica-Industrie als eigener Industriezweig, die Aufarbeitung der Gesetzeslage, des wirtschaftlichen und politischen Umfeldes und die Beratung der Mitgliedsfirmen in allen relevanten Fragen. Die Zielsetzung des VDGH wurde wie folgt definiert:

  1. Der VDGH vertritt als deutscher Wirtschaftsverband die gemeinsamen Interessen der Diagnostica und Diagnostica-Gerätehersteller.

  2. Der VDGH unterstützt die Arbeit seiner Mitglieder und fördert ihre Zusammenarbeit in allen Fragen, die die Diagnostica und Diagnostica-Geräteindustrie als Ganzes angehen. Insbesondere strebt der VDGH dabei an: - die weitere Förderung der Qualität der Produkte und Produktaussagen, - die laufende Anpassung an den Stand von Wissenschaft und Technik der vom VDGH freiwillig erstellten (GMP-) Regeln für die Herstellung diagnostischer Produkte, an die sich seine Mitglieder gebunden fühlen, - die Mitwirkung bei der Entwicklung sinnvoller Regeln, wie sie im öffentlichem Interesse z.B. zur Qualitätssicherung labordiagnostischer Untersuchungen, für die Produktbezeichnung, die Produktzulassung, für den Im- und Export oder für die Verfahrensnormung und Standardisierung durch staatliche Stellen, wissenschaftliche Einrichtungen, Anwender und Hersteller diagnostischer Produkte von Fall zu Fall angestrebt werden.

  3. Der VDGH pflegt Kontakte zu nahestehenden Verbänden, zu staatlichen Stellen, Berufsorganisationen und anderen am Gesundheitswesen interessierten Einrichtungen - z. B. der DDG - sowohl im nationalen wie auch im internationalen Rahmen.

  4. Der VDGH will seine Mitglieder über alle für sie relevanten Vorgänge im nationalen und internationalen Bereich informieren und auf dem laufenden halten.

  5. Der VDGH wird im Rahmen seiner Möglichkeiten auch Dritten helfen, wenn sie Informationen über die deutsche Diagnostica und Diagnostica-Geräteindustrie erhalten möchten, oder an einer Zusammenarbeit bzw. gemeinsamen Meinungsbildung mit dem VDGH interessiert sind.

  6. Der VDGH will über den medizinischen und volkswirtschaftlichen Nutzen zielgerecht eingesetzter Labordiagnostik und über die Rolle der Diagnostica-Industrie innerhalb des Gesundheitswesens informieren, allgemeines Interesse wecken und das Verständnis der Öffentlichkeit gewinnen.

  7. Der VDGH unterstützt die Weiterbildung auf dem Gebiet der Labordiagnostik gemeinsam mit anderen einschlägigen Institutionen.

  8. Der VDGH setzt sich für die Sicherung privater Schutzrechte (Patente, Warenzeichen usw.) und für einen uneingeschränkten, den Grundsätzen der Fairness folgenden lauteren Wettbewerb auf dem Diagnostica-Markt ein.

  9. Der VDGH fühlt sich der freien und sozialen Marktwirtschaft verpflichtet. Er ist Willens, dieses Prinzip weiter zu verfolgen, zu verteidigen und sein Handeln an ihr auszurichten.

  10. Der VDGH erkennt die ethischen Normen an, denen alle für das Gesundheitswesen Tätigen unterworfen sind und fühlt sich auch bei seinem eigenen Handeln daran gebunden.

Nach mehr als 20 Jahren sind eine Reihe dieser Ziele erreicht worden. Viele sind jedoch Dauerthemen. Aus 13 Gründungsfirmen sind mittlerweile 65 Mitgliedsfirmen geworden, die ca. 95 Prozent des Inlandsumsatzes mit Diagnostica repräsentieren. Der Umsatz der Diagnostica-Industrie hat sich von 300 bis 400 Millionen DM im Jahre 1977 auf ca. 2,65 Milliarden DM im Jahr 1997 nahezu verachtfacht. Der VDGH Verband der Diagnostica-Industrie hat sich als ernst zu nehmender Gesprächspartner für Gesetzgeber, Behörden, Selbstverwaltungskörperschaften der Ärzteschaft und der Kassen, wissenschaftliche Fachgesellschaften, Berufsverbände und Industrieverbände im Gesundheitswesen etabliert. Er fühlt sich dabei seinen obigen Grundsätzen verpflichtet, als fairer, ehrlicher und kompetenter Informations- und Gesprächspartner für alle Interessenten offen zu sein.


 

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Weitere Informationen: http://www.vdgh.de