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Deutscher Journalisten Verband e. V.


Porträt

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), 1949 gegründet, vertritt die berufs- und medienpolitischen Ziele und Forderungen der hauptberuflichen Journalistinnen und Journalisten aller Medien. Er ist politisch wie finanziell unabhängig und handelt ohne sachfremde Rücksichtnahmen. Der DJV achtet und fördert die publizistische Unabhängigkeit seiner Mitglieder.

In seiner Kombination aus Gewerkschaft und Berufsverband befindet er sich auf deutlichem Erfolgskurs. Die Entwicklung der Mitgliedszahlen belegt dies: Allein in den letzten zehn Jahren wuchs die Zahl der Mitglieder von 16.592 (12/88) auf 36.150 (5/00). Dies ist nicht zuletzt auf das umfangreiche Leistungspaket des DJV zurückzuführen:

Tarife:
Der DJV schließt als Tarifpartei seit 1950 in allen Medien Tarifverträge und überwacht deren Einhaltung.

Rechtsschutz:
Der DJV und seine Landesverbände beraten in beruflichen Konfliktfällen und bieten freien wie angestellten Journalistinnen und Journalisten Rechtsschutz, vor allem bei arbeits-, steuer- oder urheberrechtlichen Angelegenheiten.

Beratung:
Der DJV berät und informiert seine Mitglieder beim Abschluss von (Arbeits-)Verträgen, in Ausbildungs- und in Steuerfragen.

Bildungsarbeit:
Der DJV setzt sich für die Aus- und Weiterbildung von Journalistinnen und Journalisten ein und bietet - über sein Bildungswerk - Seminare zur gewerkschaftlichen und beruflichen Qualifizierung sowie Schulungen für Betriebs- und Personalräte.

Presseausweis:
Die DJV-Landesverbände stellen den behördlich anerkannten Presseausweis für die Bundesrepublik Deutschland aus und vermitteln den Internationalen.

journalist:
DJV-Mitglieder erhalten monatlich kostenfrei das Medienmagazin journalist, das Berichte, Meinungen und Hintergründe aus Presse, Rundfunk, Medien- und Gewerkschaftspolitik liefert. Zusätzlicher Service: Die journalist-Medienpraxis "Sage & Schreibe-Werkstatt" vermittelt handwerkliche Tipps für den journalistischen Alltag.

Informationen:
Der DJV bietet regelmäßig Informationsmaterial zu Verbandspolitik und Tariffragen, zu Problemen der Betriebsratsarbeit und zu Entwicklungen in den Medien sowie eine Schriftenreihe, eine CD-ROM und ein Handbuch zur beruflichen Weiterbildung.

Gremien:
In Fachausschüssen und Kommissionen werden aktuelle berufliche wie medienpolitische Probleme fachkundig aufbereitet und in gewerkschaftliche Forderungen auf Landes-, Bundes- und (über die Internationale Journalisten-Föderation) internationaler Ebene umgesetzt.

Internationalität:
Der DJV unterhält internationale Kontakte zu Journalistenverbänden in Ost und West. Der DJV ist Mitglied der Internationalen Journalisten-Föderation (IJF) mit Sitz in Brüssel. Im Ausland arbeitende DJV-Mitglieder nutzen die internationalen Verbindungen ihrer Gewerkschaft.

Service:
Über die DJV-Verlags- und Service GmbH (V+S) erhalten DJV-Mitglieder Zugang zu vielfältigen Dienstleistungen und Vorteilen im beruflichen wie im privaten Bereich.

Beim DJV fließen die Interessen der Journalistinnen und Journalisten unmittelbar in die Gewerkschaftsarbeit ein. Fachkundige Mitarbeiter/innen vertreten haupt- und ehrenamtlich die medienpolitischen Belange der Journalistinnen und Journalisten. Der DJV setzt sich für deren soziale und publizistische Unabhängigkeit ein. Er organisiert Journalistinnen und Journalisten aller Weltanschauungen innerhalb des demokratischen Spektrums und verzichtet mit Blick auf ihre publizistische Unabhängigkeit auf die Wahrnehmung eines allgemeinpolitischen Mandats.

Die basisnahe föderalistische Gliederung des DJV stellt sicher, dass regional und fachlich unterschiedliche Ansprüche in der Gewerkschaftsarbeit berücksichtigt werden. DJV-Mitglieder können sich aktiv an der Arbeit beteiligen und ihre Interessen einbringen: regional über die 16 selbständigen Landesverbände und deren lokale Gliederungen, fachspezifisch über spezielle Kommissionen und über Fachausschüsse einzelner Berufszweige.

Bei aller Rücksichtnahme auf die unterschiedlichen Berufsgruppen betont der DJV die gemeinsamen Anliegen aller Journalistinnen und Journalisten nach dem Prinzip der gewerkschaftlichen Solidarität. Er hilft damit seinen Mitgliedern, sich gegen Einflussnahme, Behinderung oder Ausbeutung zu behaupten. Der DJV unterstützt nachdrücklich die Beteiligung von Journalisten an der Betriebs- und Personalratsarbeit.


Einige wichtige Forderungen der Journalistengewerkschaft:

Tarifpolitik:
Der DJV fordert die Beendigung des noch in Teilbereichen tariflosen Zustands im privaten Rundfunk und bei Anzeigenblättern sowie die angemessene Honorierung der Arbeit freier Journalistinnen und Journalisten.

Ausbildung:
Der DJV setzt sich für eine systematische Journalistenausbildung in allen Medien ein; der erste Ausbildungstarifvertrag für Volontäre an Tageszeitungen sowie für Volontäre an Zeitschriften trägt seine Handschrift.

Pressefreiheit:
Der DJV fordert die Sicherung der Inneren Pressefreiheit durch ein Presserechtsrahmengesetz und den Ausbau der Mitbestimmung in Redaktionen und Verlagen.

Tendenzschutz:
Der DJV verlangt die Abschaffung des Tendenzschutzparagraphen 118 Betriebsverfassungsgesetz, der die Rechte der Betriebsräte einschränkt.

Medienpolitik:
Der DJV befürwortet die Bestands- und Entwicklungsgarantie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk; beim privaten Rundfunk fordert der DJV die Einhaltung der Programmauflagen auf der Basis des Medienstaatsvertrages.

Kooperation:
Bei der Durchsetzung dieser Forderungen arbeitet der DJV eng mit den anderen im Medienbereich tätigen Gewerkschaften zusammen. Bei Einzelfragen sind Kooperationen mit allen demokratischen Parteien und Gruppierungen möglich, sofern deren medien- oder gewerkschaftspolitischen Ziele mit denen der Journalistengewerkschaft übereinstimmen.


 

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Weitere Informationen: http://www.djv.de