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Max-Planck-Institut für Radioastronomie


Arbeitsgebiete

Beobachtungsbetrieb mit dem 100-m-Radioteleskop bis zu einer kürzesten Wellenlänge von 3,5 mm. Das Radioteleskop steht auswärtigen Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland für Beobachtungsprogramme zur Verfügung.

Das Institut ist eingebunden in ein globales Netzwerk für Radiointerferometrie (VLBI). Für die Auswertung der VLBI-Messungen steht ein spezieller Auswerterechner für das gesamte europäische Netzwerk zur Verfügung.

Ein weiteres spezielles Rechenzentrum dient der Speckle-Bildverarbeitung und optischen Interferometrie.

Entwickelt werden Empfangssysteme und Auswerteprogramme für radioastronomische Beobachtungen vom submm- bis cm-Wellenlängenbereich sowie zum Einsatz im Astroflugzeug.

Für die optische Interferometrie werden Aufnahmegeräte entwickelt.

Es gibt eine Beteiligung an speziellen Entwicklungen im Rahmen der Weltraumprojekte ISO (ISOPHOT-Filter) und FIRST (SIS-Dioden) sowie an der Vorbereitung von SOFIA (Astroflugzeug).

Zu den umfangreichen astronomischen Arbeitsgebieten zählen vor allem: Untersuchung der frühen Entwicklungsphasen des Weltalls; Untersuchung der Kerne von Radiogalaxien und Quasaren mit Hilfe der Methode hochauflösender Interferometrie mit großen Basislängen (VLBI); optische Speckle-Masking-Messungen von stellaren Objekten und von Seyfert-Galaxien; Beobachtung der Kontinuum- und Linienstrahlung extragalaktischer Systeme und Magnetfelder in ausgedehnten Galaxien; Radiostrahlung von Pulsaren; Beobachtung der Kontinuum- und Linienstrahlung unserer Milchstraße zur Erforschung der Struktur, des physikalischen Zustands sowie der chemischen Entwicklung der interstellaren Materie; Beobachtungen und theoretische Untersuchungen zur Frage der Sternentstehung und -entwicklung sowie der Physik des galaktischen Zentrums.

Entstehungsgeschichte

Gegründet 1966, Aufbau des 100-m-Radioteleskops in Bad Münstereifel-Effelsberg, Inbetriebnahme des Teleskops 1972, Institutsneubau 1973 vollendet. Erweiterungsbau des Instituts in Bonn 1983 fertiggestellt. Gemeinsam mit dem Steward Observatorium der Universität von Arizona Aufbau des 10-m-Radioteleskops für den submm-Wellenlängenbereich (Heinrich-Hertz-Teleskop).

Internationale Kooperationen (Auswahl)

  • Institut für Radioastronomie im Millimeterbereich (IRAM)
  • Heinrich-Hertz-Teleskop, in Zusammenarbeit mit der Universität von Arizona (SMTO)
  • Europäisches VLBI Netzwerk (EVN)
  • Very Long Baseline Array (VLBA)
  • Koordiniertes Millimeter VLBI Array (CMVA)
  • Raumfahrt VLBI Mission (VSOP)

Adressen


 

Max-Planck-Institut für Radioastronomie

Pressemeldungen

Leistungsspektrum

Weitere Informationen: http://www.mpifr-bonn.mpg.de/