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Max-Planck-Institut für Biochemie


Über das Institut

Das 1973 gegründete Institut ist aus der Zusammenlegung von drei in München ansässigen Instituten hervorgegangen, dem ursprünglichen Max-Planck-Institut für Biochemie, 1912 als Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin-Dahlem gegründet, dem Max-Planck-Institut für Eiweiß- und Lederforschung und dem Max-Planck-Institut für Zellchemie, 1954 in Regensburg bzw. 1956 in München gegründet. Mit diesem Institut am südwestlichen Stadtrand von München, in unmittelbarer Nähe des Klinikums Großhadern, des Genzentrums der Ludwig-Maximilians-Universität und des Innovations- und Gründerzentrums Biotechnologie (IZB) gelegen, hat die Max-Planck-Gesellschaft ein Zentrum der Biowissenschaften geschaffen, dessen Forschungskonzept über das Gebiet der Biochemie im engeren Sinne hinausreicht: Als übergeordnete Thematik stellt sich das Verständnis der fundamentalen zellulären Elemente dar, die die verschiedenen Funktionen biologischer Makromoleküle bestimmen. Nukleinsäuren als Träger der genetischen Information, Proteine und Peptide als Strukturelemente der dreidimensionalen Organisation der Zelle. Ihre Faltung und Funktion sind ebenso Gegenstand der Forschung wie Zellorganellen und Membranen, Viren, Onkogene, Archaebakterien, höhere Zellen und ganze Organismen. Diese dienen als Modelle zur Untersuchung der molekularen Grundlagen biologischer und pathophysiologischer Phänomene: Zell-Zell-Interaktionen, Zellteilung, Zellwachstum und -differenzierung, Genregulation, Signalübertragung durch Nerven, Photosynthese, Evolution und Krebs. Bei diesen Forschungsvorhaben ist die vielfältige methodische Expertise auf den Gebieten der Proteinchemie, Molekularbiologie und Strukturanalytik eine besondere Stärke des Instituts. Das Institut verfügt über zentrale Serviceeinrichtungen für DNA- und Proteinsequenzanalytik, DNA- und Peptidsynthese, NMR- und Massenspektrometrie, über eine Zentralbibliothek, eine Informatik- und Bioinformatikeinheit, ein Rechenzentrum, ein Tierhaus und Zentralwerkstätten. Neue Methoden in der Molekularbiologie bzw. der Gentechnologie haben zur Entwicklung einer biomedizinisch orientierten Grundlagenforschung der Molekularen Medizin geführt. Auf diesem Arbeitsgebiet werden medizinische Fragestellungen mit molekularbiologischen Techniken verbunden, was vielversprechende Möglichkeiten in der Pathogeneseforschung und der Entwicklung neuer Diagnose- und Therapieansätze eröffnet. Das Institut arbeitet auf diesem Gebiet mit der pharmazeutischen Industrie im In- und Ausland zusammen. Mehrere Arbeitsgruppen des Instituts sind mit dieser medizinnahen Forschung, andere aber auch mit reiner Grundlagenforschung befasst. 

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Leistungsspektrum

Weitere Informationen: http://www.biochem.mpg.de/