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Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (Karl-Friedrich-Bonhoeffer-Institut)


Das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie ist ein multidisziplinäres Institut, dessen Abteilungen hinsichtlich ihrer Methodik verschiedenartig ausgerichtet sind und sich wechselseitig ergänzen. Es ist hervorgegangen aus den Max-Planck-Instituten für physikalische Chemie und für Spektroskopie, in denen die Anwendung von physikalischen Methoden auch auf Fragestellungen der Biologie bereits früher besonders gepflegt wurden.

Durch die Ergänzung einer Reihe von Abteilungen mit biologischen Schwerpunkten, die sich von der Molekularbiologie über die Entwicklungsbiologie bis zur Neurobiologie erstrecken, geht das gesamte Arbeitsgebiet weit über das einer traditionellen Disziplin hinaus. Die Anwendung von physikalischen, physiko-chemischen und chemischen Methoden auch auf Grundmechanismen biologischer Prozesse veranlassten die Bezeichnung Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie.

Das Forschungsspektrum des Instituts erstreckt sich von der Spektroskopie und photochemischen Kinetik von Molekülen über die Aufklärung von Struktur-Funktions-Beziehungen auf molekularer Ebene, der Organisation der zellulären Architektur, der Mechanismen der Freisetzung von Neurotransmittern und Hormonen (Membranbiophysik) bis hin zu den molekularen Komponenten des Proteintransports (molekulare Genetik), der Analyse von Entwicklungs- und Differenzierungsprozessen beim Säuger (molekulare Zellbiologie) sowie der molekularen Entwicklungsbiologie der Fruchtfliege. Im Sommer 1997 ist die Abteilung Neurobiologie neu hinzugekommen, die die Mechanismen der synaptischen Transmission untersucht.

Im Mai 2000 hat die Abteilung Zelluläre Biochemie ihre Arbeit aufgenommen, deren Forschungsgebiet die Speißmechanismen im Zellkern sind. Eine weitere Abteilung NMR-basierte Strukturbiologie befindet sich im Aufbau; sie wird voraussichtlich im Herbst 2001 ihre Arbeit am Institut aufnehmen.

Zusätzlich gibt es am Institut eine Reihe von selbständigen Arbeits- und Nachwuchsgruppen. Die Emeritusgruppe des früheren Direktors Manfred Eigen (Biochemische Kinetik) beschäftigt sich mit theoretischen und experimentellen Untersuchungen zur Evolution selbstorganisierender Systeme.

Außerdem ist die biomedizinische NMR (Nuclear Magnetic Resonance) -Forschungs-GmbH unter Leitung von J. Frahm auf dem Institutsgelände angesiedelt. In dieser Arbeitsgruppe geht es überwiegend um die Entwicklung und Anwendung der magnetischen Kernresonanz für nichtinvasive Untersuchungen lebender Systeme.

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Weitere Informationen: http://www.mpibpc.gwdg.de/