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Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie


Das 1954 gegründete Institut für Verhaltensphysiologie betreibt Grundlagenforschung in der organismischen Biologie über die Gesetzmäßigkeiten, die dem biologisch sinnvollen Verhalten von Einzelorganismen und in Sozietäten zugrunde liegen. Untersucht werden in diesem Zusammenhang die physiologischen und genetischen Grundlagen sowie die Populationsgenetik der relevanten Verhaltenselemente. Übergeordnetes Thema ist die evolutionäre Anpassung der Tiere an ihre Umwelt. Von speziellem Interesse sind soziales Verhalten und Kommunikation, sowie kognitive und proto-kulturelle Aspekte im tierischen Verhalten. Ein weiteres Forschungsthema sind die physiologischen und molekularen Mechanismen für chemische Kommunikation. Die Wissenschaftler verfolgen Fragen über die Gesetzmäßigkeiten, denen das Verhalten des erwachsenen Organismus zugrunde liegt, bis hin zu den Grundlagen für die Entwicklung des Verhaltens im Individuum und in der Phylogenese. Das Institut ist bekannt sowohl für seine Beiträge zum Ausbau grundlegender Theorien wie für seine innovative Feldforschung.
Der Senat beschloss in zweiter Lesung am 14. 11. 1997 in München die Schließung des Max-Planck-Institutes für Verhaltensphysiologie sowie die Bestellung von Prof. Dr. Wolfgang Wickler zum Kommissarischen Leiter des Instituts in Liquidation für die Zeit vom 1. 12. 1999 bis 30. 11. 2001. Zur Fortsetzung der ornithologischen Forschungen des Instituts beschloss der Senat zugleich die Gründung einer selbständigen Forschungsstelle für Ornithologie.

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Weitere Informationen: http://www.mpg.de