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Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung


Das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung zählt zu den führenden Forschungsinstituten auf dem Gebiet der molekularen Pflanzenbiologie. Das Institut wurde ursprünglich als Kaiser-Wilhelm-Institut für Züchtungsforschung im Jahr 1927 in Müncheberg bei Berlin gegründet. 1948 wurde die Forschungsstätte von der Max-Planck-Gesellschaft fortgeführt und 1956 nach Köln verlegt. Die Forschung des Instituts befasst sich mit molekularbiologischen, genetischen, biochemischen, physiologischen und zellbiologischen Aspekten der Züchtung von Pflanzen. Ziele sind wirkungsvollere Züchtungstechniken und umweltfreundlichere Pflanzenschutzstrategien, die auf einem besseren Verständnis pflanzlicher Entwicklungsvorgänge beruhen.

Das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung besteht aus vier wissenschaftlichen Abteilungen mit folgenden Arbeitsschwerpunkten:
Strukturelle und funktionelle Charakterisierung von Pflanzengenen
Genetische Kontrolle des Pflanzenwachstums und der Differenzierung
Genomanalyse verschiedener Modell- und Nutzpflanzen
Widerstand von Pflanzen gegenüber Stressfaktoren (z.B. Trockenheit)
Pflanzliche Reaktionen bei Pathogen-Befall (Krankheitsresistenz).

Die Genomprojekte des Instituts umfassen die Nutzpflanzen Kartoffel, Zuckerrübe, Gerste, Weizen und Mais sowie die Modellpflanze Arabidopsis thaliana im Projekt ZIGIA.

Zahlreiche Projekte des Instituts haben bereits zur Anmeldung und Bewilligung von Patenten geführt. Neben dem wohl bekanntesten, der gentechnischen Veränderung durch Agrobacterium tumefaciens (Abt. Schell) hier einige Beispiele:
Verwendung von Primern für universelle Fingerprint-Analysen (ISTR)
Neue Reporterplasmide für "One- and Two-Hybrid-Systems"
"Nucleic acid molecules encoding proteins involved in brassinosteroid synthesis in plants”
Samenlose Früchte durch Parthenokarpie

Adressen


 

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Weitere Informationen: http://www.mpiz-koeln.mpg.de/