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Union der deutschen Akademien der Wissenschaften


Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist der Zusammenschluss der 8 deutschen Wissenschaftsakademien.

Akademien gibt es viele, Akademien der Wissenschaften nur wenige. In den Akademien der Wissenschaften sind die bedeutendsten Wissenschaftler/innen ihres jeweiligen Faches vertreten. Dort wird aber auch internationale Spitzenforschung betrieben.


Geschichte der Union

Seit über 100 Jahren gibt es eine organisierte Zusammenarbeit der deutschsprachigen Akademien der Wissenschaften. 1893 wurde in Leipzig das sog. Kartell gegründet, das über 30 gemeinsame Forschungsvorhaben betreute. Von ihm gingen auch wichtige Impulse für die internationale Zusammenarbeit der Akademien aus. 1940 wurde das Kartell von den Nationalsozialisten zum "Reichsverband der deutschen Akademien" umfunktioniert.

Nach ersten Präsidentenbesprechungen, die seit Herbst 1946 auf Initiative der Göttinger Akademie stattfanden, wurde, in Nachfolge des Kartells, 1949 die "Arbeitsgemeinschaft der westdeutschen Akademien" gegründet. 1967 gab sie sich den Namen "Konferenz der deutschen Akademien der Wissenschaften in der Bundesrepublik Deutschland". 1973 erhielt die Konferenz eine Satzung und wurde 1991 als eingetragener Verein neukonstituiert.

1991 erfolgte der Beitritt der Sächsischen Akademie, 1993 trat die Berlin-Brandenburgische Akademie der Konferenz bei. 1998 erfolgte die Umbenennung der "Konferenz" in "Union".

Aufgaben der Union

Bedingt durch die historische Entwicklung und den föderalistischen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland gibt es in Deutschland keine Zentralakademie, sondern sieben Akademien der Wissenschaften, die sich zur Umsetzung gemeinsamer Interessen in der Union zusammengeschlossen haben. Satzungsgemäße Aufgabe der Union ist die Durchführung gemeinsamer Forschungsvorhaben und die Koordination der wissenschaftlichen Unternehmungen und Planungen ihrer Mitgliedsakademien.

Die Union empfiehlt die Bildung von Schwerpunkten für verwandte Projekte, fördert die Kommunikation zwischen den Akademien und betreibt Presse- sowie Öffentlichkeitsarbeit durch Publikationen, Vortragsveranstaltungen und Symposien. Sie kommuniziert mit Wissenschaftsorganisationen im In- und Ausland und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen

Gemeinsame Ziele

In den acht Akademien der Union sind mehr als 1900 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der verschiedensten Fachrichtungen vereint, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplin gehören. Die interakademische Kooperation schafft hervorragende Bedingungen für die Realisierung des Grundgedankens aller wissenschaftlichen Akademien, Forschung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zu betreiben.

Die älteren Akademien hatten häufig den Auftrag, ihre Landesherren in Fragen der Wissenschaften und der Wohlfahrt des Landes zu beraten. Noch heute finden sich vergleichbare Bestimmungen in den Satzungen einiger Akademien. Die in der Union zusammengeschlossenen Akademien sind in der Lage, zur Vorbereitung politischer Entscheidungen fachkundige ad-hoc-Kommissionen zu berufen und so Bund und Ländern die Möglichkeit der Beratung durch unabhängige, vom wissenschaftlichen Ansehen einer Institution gestützte Stellungnahmen zu bieten.

Die Union ist eine zentrale Ansprechpartnerin für nationale und internationale Fragen im Bereich Wissenschaft und Forschungsförderung. Sie wird vertreten durch ihren Vorstand, der aus dem Vorsitzenden der Union und seinem Stellvertreter besteht. Zu ihrer Unterstützung wurde 1993 eine Geschäftsstelle in Mainz sowie 2003 in Berlin ein Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eingerichtet.


 

Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin
Tel: 030 / 325 98 73 70
Fax: 030 / 325 98 73 73
E-Mail: info@akademienunion.de

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