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Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Materialien für morgen

 
 
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
Glienicker Straße 100
14109 Berlin

Tel.: +49 (0)30 8062-0
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Tätig in den
Forschungsbereichen
Energie
Gesundheit
Struktur der Materie

Wie hängen die technischen Eigenschaften eines Materials und seine mikroskopische Struktur zusammen? Danach fragen die Forscher am Berliner Hahn-Meitner-Institut (HMI). Sie erkunden neue Materialien und komplexe Materialsysteme. Innovative Herstellungsverfahren sind dabei immer im Blick. Zweiter Arbeitsschwerpunkt des HMI ist die Solarenergieforschung.

Für Forschungsarbeiten zur Struktur der Materie betreibt das Helmholtz-Zentrum zwei wissenschaftliche Großgeräte: den Forschungsreaktor BER II für Experimente mit Neutronenstrahlung und das Ionen-Strahl-Labor ISL. Diese Anlagen fungieren als hoch spezialisierte Probenumgebungen, wo sich Experimente unter anspruchsvollsten Bedingungen durchführen lassen – eine auch von externen internationalen Wissenschaftlern gern und häufig genutzte Möglichkeit.

Strukturforschung in atomaren Dimensionen

Die Strukturforscher des HMI beschäftigen sich mit atomaren und magnetischen Strukturen fester Körper, Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Werkstoffen, innerer Dynamik und Phasenumwandlung in kondensierter Materie sowie Material-Analysen und Material-Modifikationen durch Ionenbestrahlung. Zudem erkunden sie Fragen der Biophysik, erforschen den Einsatz der Neutronenaktivierung zur Spurenelementanalyse und nutzen Protonenstrahlung des Ionen-Strahl-Labors zur Behandlung von Augentumoren.

Forschung für Solarzellen von morgen

Im Bereich Solarenergie erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Solarzellen der nächsten und übernächsten Generation – mit neuen Materialklassen und innovativem Zellenaufbau. Langfristziele der Forschungsarbeit sind effiziente und wettbewerbsfähige Dünnschicht-Solarzellen und Multispektralzellen. Das Forschungsgebiet der HMI-Solarenergieforschung reicht von den grundlegenden atomar-strukturellen und elektronischen Eigenschaften photovoltaischer Materialien bis zur Suche und Erprobung neuer technologischer Produktionsprozesse in enger Zusammenarbeit mit der Industrie.

Kooperation und Vernetzung werden beim HMI und seinen 860 Beschäftigten groß geschrieben: Rund 70 Doktoranden aus den Hochschulen im Umfeld forschen und qualifizieren sich am HMI. Über die Region Berlin-Brandenburg hinaus kooperiert das HMI mit rund 300 Partnern in deutschen und internationalen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.


 

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