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Forschungszentrum Karlsruhe

Forschen im "Nano-Valley"

 
 
Forschungszentrum Karlsruhe (FZK)
Hermann-von-
Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Lepoldshafen

Tel.: +49 (0)72 47 82-0
Fax: +49 (0)72 47 82-5070
info@fzk.de

www.fzk.de
Tätig in den
Forschungsbereichen
Energie
Erde und Umwelt
Gesundheit
Schlüsseltechnologien
Struktur der Materie

Von der Grundlagenforschung bis zum marktreifen Produkt – über dieses ganze Spektrum hinweg ist das Forschungszentrum Karlsruhe tätig. Mit seinen 3500 Beschäftigten zählt das Forschungszentrum zu den größten unabhängigen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Einrichtungen Deutschlands. Seine Forschungsschwerpunkte setzt es bei Umwelt, Energie, Gesundheit, Struktur der Materie sowie den Schlüsseltechnologien. Zu diesen Technologien mit besonders großem Zukunftspotenzial zählen die Mikrosystemtechnik, die Nanotechnologie und das GRID-Computing.

Besondere Aufmerksamkeit widmet das Zentrum der Forschung und Entwicklung für die Wirtschaft. Seit Jahrzehnten führt es einen regen Austausch vor allem mit kleineren und mittelständischen Unternehmen. Technologietransfer prägt das Profil des Forschungszentrums: Nano-Valley heißt der Forschungsverbund, den das Helmholtz-Forschungszentrum Karlsruhe gemeinsam mit den Universitäten Karlsruhe und Straßburg gegründet hat; er etabliert das Oberrheintal als führenden Nanotechnologie-Standort in Europa. Mit Partnern aus der deutschen Industrie, der Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaft sowie verschiedenen Universitäten hat das FZK die strategische Allianz "NanoMat" geschlossen. In der Mikrosystemtechnik haben die Karlsruher Helmholtz-Wissenschaftler eine Spitzenstellung inne. Eines ihrer wichtigsten Instrumente ist die neue Synchrotronstrahlungsquelle ANKA. Anwender aus Wissenschaft und Industrie nutzen diese Großanlage für Analytik und Mikrostrukturierung.

Von der Zellforschung bis zur kosmischen Strahlung: die Forschungsgebiete

Das Forschungszentrum Karlsruhe nutzt als eines der besonders großen Helmholtz-Zentren sein Potenzial für mehrere Forschungsgebiete:

  • Nachhaltigkeit und umweltschonende Technologien stehen im Vordergrund der Umweltforschung in Karlsruhe. Außerdem werden Fragen zu Atmosphäre und Klima beantwortet. Das Fernerkundungsgerät MIPAS zum Beispiel beruht auf einer Entwicklung des Forschungszentrums. Es ist eines der zehn großen Experimente an Bord des europäischen Umweltsatelliten ENVISAT. MIPAS misst gleichzeitig eine Vielzahl atmosphärischer Spurenstoffe, um beispielsweise die Ozon-Chemie aufzuklären.

  • Ziel des Forschungszentrums in der Energieforschung ist es, Kerntechnik-Kompetenz in Deutschland zu erhalten, zumal es in Deutschland kaum noch wissenschaftlich-technischen Nachwuchs auf diesem Gebiet gibt. Eingebunden in den Kompetenzverbund Kernenergie arbeiten die Karlsruher Helmholtz-Wissenschaftler an Fragen wie Sicherheit bestehender Kernkraftwerke, Endlagerung radioaktiver Materialien und Transmutation, also Umwandlung langlebiger radioaktiver Stoffe in stabile oder schneller zerfallende. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Technologien für künftige Fusions-Kraftwerke.

  • Die Astroteilchenphysik ist ein junges, interdisziplinäres Fachgebiet zwischen Elementarteilchenforschung, Astrophysik, Astronomie und Weltraumforschung. Das Forschungszentrum beteiligt sich am internationalen Pierre-Auger-Projekt in Argentinien. Es untersucht Herkunft und Ausbreitung galaktischer kosmischer Strahlung bei höchsten Energien. Mit dem ebenfalls internationalen Tritium Neutrino-Experiment KATRIN wird die Neutrinomasse vermessen. Mit GridKA wird das deutsche Rechenzentrum für die Versorgung der Hochenergie-Teilchenphysik mit höchster Rechenleistung aufgebaut.

  • Die Gesundheitsforschung in Karlsruhe schließlich widmet sich der Aufklärung von genetischen und nichtgenetischen Ursachen (wie Umwelt, Lebensbedingungen etc.) für die Entstehung komplexer Krankheiten. Wichtige Themen sind: Entstehung von Krebs, Entwicklung von Krebsmetastasen und Steuerung der Embryonalentwicklung.

 

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Weitere Informationen: http://www.fzk.helmholtz.de/