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Deutsches Krebsforschungszentrum

Krebserkrankung an der Wurzel packen

 
 
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Im Neuheidener Feld 280
69120 Heidelberg

Tel.: +49 (0)6221 420
Fax: +49 (0)6221 422995
pressestelle@dkfz.del

www.dkfz.de
Tätig im Forschungsbereich
Gesundheit

Wie entstehen bösartige Tumore? Wie lassen sie sich verhindern oder zumindest frühzeitig erkennen und besser behandeln? Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg arbeitet daran, die Ursachen und den Entwicklungsprozess von Krebserkrankungen aufzuklären. Ziele dieser Forschung sind bessere Prävention und neue Therapien.

Krebs ist nach wie vor die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Es gibt mehr als einhundert verschiedene Krebsarten. Ihre Ursachen zu erforschen und die therapeutischen Möglichkeiten zu verbessern, ist daher eine der größten wissenschaftlich-medizinischen Herausforderungen überhaupt. Darüber hinaus wirkt das DKFZ mit seinen insgesamt 1767 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern daran mit, das Verständnis von Risikofaktoren zu verbessern. Es will damit die Möglichkeiten erweitern, Krebserkrankungen vorzubeugen.

Konzentration auf sechs Themenfelder

Krebsforschung arbeitet mit vielen unterschiedlichen methodischen Ansätzen und Modellsystemen. Die Arbeit des DKFZ konzentriert sich derzeit auf folgende sechs multidisziplinäre Forschungsschwerpunkte:

  • Zell- und Tumorbiologie,
  • Funktionelle und strukturelle Genomforschung,
  • Krebsrisikofaktoren und Prävention,
  • Tumorimmunologie,
  • Innovative Krebsdiagnostik und -therapie,
  • Infektionen und Krebs.

Die Zellbiologie klärt grundlegende molekulare Mechanismen der Zelle auf und untersucht deren Veränderung bei Krebs. Die Helmholtz-Wissenschaftler analysieren, wie Zellen Kommunikationssignale senden, empfangen und umsetzen.

Die speziellen Genveränderungen bei verschiedenen Krebsarten und der Beitrag einzelner Mutationen an der Krebsentstehung sind Forschungsgegenstand im Bereich Genomforschung. Das DKFZ gehört zu den fünf Kompetenzzentren für Genomforschung, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung aus dem Erlös der UMTS-Mobilfunklizenzen finanziell fördert. Es ist zusammen mit der Max-Planck-Gesellschaft und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin am Deutschen Ressourcenzentrum für Genomforschung beteiligt.

Der Erfassung von Krebsrisikofaktoren widmet sich ein weiterer Arbeitsbereich des DKFZ. Einbezogen sind dabei Fragen der Krebsprävention.

Zentrales Ziel der Tumorimmunologie ist die Entwicklung immunologischer Konzepte für die Krebstherapie. Außerdem erkunden die Forscher die Immuntoleranz gegenüber Krebszellen, die Metastasierung und den programmierten Zelltod (Apoptose).

Im Forschungsschwerpunkt „Innovative Krebsdiagnostik- und -therapie“ arbeiten die Wissenschaftler eng zusammen mit klinischen Partnern aus der Hämatologie/Onkologie, der Pädiatrie, der Dermatologie, der Radiologie und der Nuklearmedizin.

Wie bestimmte Viren auf die Krebsentstehung wirken, ist Leitfrage der Forscher des Schwerpunkts „Infektionen und Krebs“. Sie haben sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Impfstoffe gegen Krebs erzeugende Viren zu entwickeln und Grundlagen für gentherapeutische Verfahren zu schaffen.  


 

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Weitere Informationen: http://www.dkfz-heidelberg.de/