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Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH

Neue Technik von der Küste

 
 
GKSS-Forschungszentrum Geesthacht
Max Planck-Straße 1
21502 Geesthacht

Tel.: +49 (0)4152 87-0
Fax: +49 (0)4152 87-1618
presse@gkss.de

www.gkss.de
Tätig in den Forschungsbereichen
Erde und Umwelt
Gesundheit
Schlüsseltechnologien
Struktur der Materie

Grundlagen schaffen für Technologien von morgen: Daran arbeiten die Helmholtz-Wissenschaftler im GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht. Zu diesem Zweck agieren sie international vernetzt und kooperieren eng mit Industrie und öffentlichen Anwendern. Denn die Forschungsergebnisse von der Küste sollen gut in praktische Anwendung umzusetzen sein.

Das GKSS engagiert sich in vier Forschungsbereichen der Helmholtz-Gemeinschaft: Gesundheit, Erde und Umwelt, Schlüsseltechnologien und Struktur der Materie. Es konzentriert sich dabei auf

  • Regenerative Medizin und Organ-Unterstützungssysteme,
  • Küstenforschung,
  • Funktionale Werkstoffsysteme und
  • Neutronen und Photonen in der Materialforschung.

Intelligente Materialien für Verkehrs-, Energie- und Medizintechnik

Regenerative Medizin ist ein Arbeitsschwerpunkt des GKSS mit besonders großem Zukunftspotenzial. Denn nach der Erwartung der Experten wird sie das therapeutische Verständnis grundlegend verändern. Das Geesthachter Know-how in der Materialforschung und im Tissue Engineering soll dazu beitragen, Behandlungsmethoden zu entwickeln, die an Organversagen und Organschädigung leidenden Menschen helfen. Biohybridsysteme sowie biokompatible und biofunktionale Werkstoffe, die im menschlichen Körper Funktionen übernehmen können, bilden den Grundstock für die Entwicklungsarbeit der Wissenschaftler. Daraus sollen Organunterstützungssysteme entstehen, wie beispielsweise eine künstliche Leber.

Die Küste liegt dem GKSS nah – geografisch und thematisch. Die Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich mit Problemen, die durch die intensive menschliche Nutzung der Küstenregion entstehen. Auf diese Weise arbeiten die Wissenschaftler des Instituts für Küstenforschung an Lösungen für das Problem, wie Küste wirtschaftlich genutzt werden kann, ohne dass sie als Lebensraum beschädigt wird.

Für die nachhaltige und wirksame Nutzung von Rohstoffen und Energie sowie für den Einsatz in der Medizintechnik entwickelt das GKSS ausgewählte Werkstoffe und Werkstoffsysteme. Dazu zählen metallische Werkstoffe für den Leichtbau in der Verkehrs- und Energietechnik. Hinzu kommen funktionale Polymersysteme für die chemische Prozess- und die Energietechnik sowie für die Medizintechnik.

Geesthacht verfügt zudem über einen leistungsstarken Forschungsreaktor. Mit dem FRG-1 der Neutronen-Forschungseinrichtung (GeNF) im GKSS bieten sich einzigartige Möglichkeiten für die Grundlagenforschung sowie für die Untersuchung von Werkstoffen. In der physikalischen Grundlagenforschung beispielsweise nutzen Wissenschaftler die Neutronen-Quelle, um die innere Struktur der Materie zu erkunden und damit prinzipiellen Fragen zum Aufbau unserer Welt nachzugehen.

Alle Einrichtungen des GKSS, an denen insgesamt 704 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt sind, werden von zahlreichen in- und ausländischen Arbeitsgruppen für Experimente in der Festkörperphysik, der Werkstoffentwicklung und der biologischen Strukturforschung in Anspruch genommen.


 

Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH

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Weitere Informationen: http://www.hzg.de