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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg


Die Albert-Ludwigs-Universität liegt nicht nur im Herzen der Stadt Freiburg - die Studenten, Professoren und Mitarbeiter sind auch in den Alltag der Bürger der Schwarzwaldhauptstadt integriert. Darin liegt auch einer der Reize, die das Studium in Freiburg so beliebt gemacht haben. Neben dem Freizeitwert von Stadt und Umgebung sowie der Nähe zum Elsass und der Schweiz ist es vor allem die wissenschaftliche Vielfalt, die so viele Studenten an die Freiburger Alma mater zieht. 65 Studienfächer mit einer Vielzahl von Abschlussmöglichkeiten stehen in 15 Fakultäten zur Auswahl. Die 15. Fakultät für Angewandte Wissenschaften mit den Studienzweigen "Informatik" und "Mikrosystemtechnik" hat soeben auf dem Flugplatzgelände ihren Startschuss erlebt. Bereits zur Gründung im Jahre 1457 konnte die Universität das Studium in der Theologischen, Juristischen, Medizinischen und Philosophischen Fakultät anbieten. "Die Wissenschaft hat sich ein Haus erbaut." Dieses Leitmotiv wählte sich Matthäus Hummel, der erste Rektor der Universität, für seine Eröffnungsrede. Erzherzog Albrecht Vl. von Vorderösterreich dagegen hatte mit der Universitätsgründung eher die Ausbildung des juristischen Nachwuchses für die Verwaltung und des theologischen für die katholische Kirche im Sinn. Mit dem Einzug des Jesuiten im Jahr 1620 in das Lehrerkollegium entwickelte sich die Freiburger Universität zu einem Bollwerk des katholischen Glaubens. Die damit verbundene Einengung der wissenschaftlichen Lehren konnte erst mit den Studienreformen der Kaiserin Maria Theresia aufgegeben und der Weg zur Öffnung gegenüber neuen Wissenschaftszweigen freigemacht werden.

Großherzog Ludwig sicherte Anfang des 19.Jahrhunderts den Fortbestand der Freiburger Hochschule in schweren Zeiten. Die Universität führte fortan als Dank ihren Gönner im Namen: Albert-Ludwigs-Universität. Mit der Reichsgründung ging es mit den Studentenzahlen bergauf: Der Zustrom norddeutscher Studenten ließ die Universität bald aus ihren mittelalterlichen Mauern herauswachsen. Von etwa 200 Immatrikulierten im Jahre 1870 stieg die Zahl auf 1000 Studenten im Jahr 1885. 1904 waren es bereits 2000, die jeweils von der Stadt gefeiert und beschenkt wurden. Heute hat die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mehr als 17.400 Studenten.

Mit den Geisteswissenschaften und der Universitätsbibliothek im Zentrum, dem Institutsviertel (Naturwissenschaften) im Norden und dem großen Klinikum im Westen der Altstadt ist die Universität fest mit der Stadt verwachsen. Mit einem 40 ha großen Areal auf dem Flugplatz hat sie für die Zukunft ein Erweiterungsgelände hinzugewonnen.

Die 15 Fakultäten gliedern sich in die Bereiche Theologie, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Philosophische Fakultäten, Mathematik, Physik, Biologie, Chemie und Pharmazie, Geowissenschaften, Forstwissenschaften sowie Angewandte Wissenschaften. In der Mathematischen Fakultät wird das ganze Spektrum der mathematischen Wissenschaften abgedeckt. Im Mittelpunkt der Forschung auf dem Gebiet der Physik stehen die Kernphysik sowie die Hochenergie- und Elementarteilchenphysik. Freiburg ist eines der wichtigsten Zentren der interdisziplinären Polymerforschung. Die Pionierleistungen des Freiburger Nobelpreisträgers Hermann Staudinger auf dem Gebiet der organischen und makromolekularen Chemie waren Grundlage für die Entwicklung der Kunststoffe. Auch in dem Bereich der Biologie ist ein breites Forschungsspektrum vorhanden. Die auf weltweit bekannte Biologen wie Weismann, Spemann und Oehlkers zurückgehende Tradition der entwicklungsbiologischen Forschung führte zur modernen Genforschung. Der Schwerpunkt der geowissenschaftlichen Forschung liegt bei aktuellen Problemen wie der Erfassung und Bewertung von Naturressourcen, ihre Nutzung durch den Menschen und die Rohstoff- und Umweltsicherung. Die Untersuchung und Messung vor Ort ist hier genauso wichtig wie in der Forstwissenschaftlichen Fakultät, in der Projekte zur Erforschung der Ursachen und Auswirkungen der Walderkrankungen den wichtigen und umfangreichen Forschungsschwerpunkt bilden. Die Medizinische Fakultät genießt mit ihrem großen Theoretikum der experimentellen wie auch der klinischen Forschung hohes internationales Ansehen. Fast 7000 Pflegekräfte, Ärzte, Angestellte und Arbeiter arbeiten im Universitätsklinikum, das mit 1900 Betten und 13 Fachkliniken zu einem Krankenhaus der Maximalversorgung ausgebaut wurde. Traditionell nehmen die Geisteswissenschaften an der Universität Freiburg eine wichtige Rolle ein. Herausragende Leistungen in der Philosophie, der Philologie verschiedener europäischer Sprachen und der historischen Forschung sind mit Namen und Veröffentlichungen Freiburger Gelehrter verbunden. An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät wird das gesamte Spektrum des Rechts mit seinen Hauptgebieten Zivilrecht, Strafrecht und öffentliches Recht gepflegt. An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, die mit dem Namen von Walter Eucken, dem Begründer der ordoliberalen "Freiburger Schule", und dem Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek verbunden ist, wird schwerpunktmäßig Volkswirtschaftslehre gelehrt. Eine breite Informationsmöglichkeit bietet die 1978 erbaute Universitätsbibliothek. Mehr als zwei Millionen Bücher - aneinandergereiht sind das 56 laufende Kilometer - warten hier auf die Entleiher. Im vergangenen Jahr waren es über 30.000, die von diesem Angebot Gebrauch machten. Für Bürger und Studenten ist auch das Studium Generale gedacht, das Vortragsreihen mit Wissenschaftlern und Künstlern veranstaltet. Mehr als 2000 Studierende kommen aus dem Ausland, wobei die Südeuropäer in den letzten Jahren die amerikanischen Studenten zahlenmäßig überflügelt haben. In den Sommermonaten ist das Sprachgewirr innerhalb der Freiburger Universität noch größer. Seit 1911 finden im Juli und August die Internationalen Sommerkurse statt.


 

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Werthmannplatz
79085 Freiburg im Breisgau
Tel: +49 (0)761/203-0
Fax: +49 (0)761/203-4369

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