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Fachhochschule Düsseldorf 


Die Geschichte der FH D

Die Fachhochschulen der Bundesrepublik wurden am 1. August 1971 gegründet. Ihre Gründung erfolgte im Zuge der Reformbewegung, die seit Mitte der sechziger Jahre das gesamte Bildungswesen in der Bundesrepublik erfasste. In die Fachhochschule Düsseldorf integriert wurden die Staatliche Ingenieurschule Düsseldorf, die Peter-Behrens-Werkkunstschule Düsseldorf, die Werkgruppe Architektur und Innenarchitektur der Werkkunstschule Krefeld, die Höhere Fachschule für Sozialarbeit, die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik und die Außenstelle Düsseldorf der Höheren Wirtschaftsfachschule Mönchengladbach .

Unter dem Gründungsrektor Professor Hans Albert Klüfer nahm die FH D ihren Lehrbetrieb auf. Die sieben Fachbereiche waren an verschiedenen Orten untergebracht. 120 Professorinnen und Professoren unterrichteten 2.200 Studentinnen und Studenten.

Die Zahl der Studierenden wuchs schnell. Zehn Jahre nach der Gründung hatte sie sich mit 5.500 Studierenden schon mehr als verdoppelt. Weitere zehn Jahre später stieg die Zahl erstmals auf über 10.000. 

Die zunehmende Zahl der Studierenden führte zu räumlichen Engpässen. 1976 zogen die Fachbereiche Sozialarbeit und Sozialpädagogik in den Neubau auf dem Universitätsgelände. Ein Jahr später folgte der Fachbereich Wirtschaft. Erst 1983 konnte für die Fachbereiche Architektur und Design eine angemessene Unterbringung erfolgen. Mit 1.100 Studentinnen und Studenten wurde der Neubau in der Georg-Glock-Straße mit modern ausgestatteten Räumen bezogen. Eine neue Mensa mit 350 Plätzen und eine Bibliothek wurden im Erdgeschoss eingerichtet. Der im Wintersemester 1991/92 neu eingerichtete Studiengang Mikroelektronik und die Studienrichtung Mikrosystemtechnik wurden wegen der Raumknappheit auch im Berufsbildungszentrum im Neusser Hammfelddamm untergebracht.

Der technische Fortschritt und der stetige Ausbau der praxisnahen Studienelemente insbesondere in den Ingenieurdisziplinen erfordert auch heute noch Unterbringungsmöglichkeiten für die entsprechenden Laboreinrichtungen. Mit dem technischen Erweiterungsbau an der Josef-Gockeln-Straße, der in diesem Jahr begonnen wurde, können die bestehenden Provisorien aufgelöst und  den Studierenden Arbeits- und Aufenthaltsräume außerhalb der regulären Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden.


9.500 Studierende

Die Fachhochschule Düsseldorf hat im 29. Jahr ihres Bestehens rund 9.500 Studentinnen und Studenten, davon kommen fast 1.000 aus dem Ausland. Die Studierenden werden von 180 Professorinnen und Professoren, 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Lehre und Forschung und 250 Lehrbeauftragten betreut. 


Das Studienangebot

Das Studienangebot der Fachhochschule Düsseldorf wurde in den 29 Jahren des Bestehens der Hochschule kontinuierlich erweitert und aktuellen Entwicklungen in der Praxis systematisch angepasst.

Das Angebot umfasst Studien in derzeit sieben Fachbereichen. Eine besondere künstlerische Eignung ist Voraussetzung, um in den Fachbereichen Architektur einschließlich Innenarchitektur und Design einschließlich Kommunikationsdesign studieren zu können. 
 

   Schweißen im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik
 

Der Fachbereich Elektrotechnik bietet neben dem traditionellen Elektrotechnik- Studiengang den für die Bundesrepublik in seiner Art einmaligen Studiengang "Ton- und Bild" an, in dem Ingenieure ausgebildet werden, die über besondere künstlerische Fähigkeiten auf dem Gebiet der Musik verfügen müssen.


Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik

Relativ jung ist der Studiengang Mikroelektronik mit Studienrichtung Mikrosystemtechnik, der in Neuss untergebracht ist und mit dessen Einrichtung die Hochschule dem aktuellen Bedarf aus diesem Bereich der Lehre Rechnung getragen hat. So wurde im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik mit der Einrichtung einer Studienrichtung Energietechnik die aktuellen Entwicklung berücksichtigt.


Erneuerbare Energien und Umweltschutz

Erneuerbare Energien und Umweltschutz stehen dabei im Vordergrund von Lehre und Forschung. Seit dem Wintersemester 1998/99 bietet die Fachhochschule Düsseldorf fachübergreifend den Studiengang "Medientechnik" an. Er hat eine Regelstudienzeit von acht Semestern (mit integriertem Praxissemester) und schließt ab mit dem akademischen Grad Diplom-Ingenieur (FH) bzw. Diplom-Ingenieurin (FH). Die Inhalte des Studiengangs orientieren sich an den neuen Medien- und Kommunikationstechniken. 

   Computer-Arbeitsplatz im Fachbereich Sozialpädagogik

Auf dem Gebiet des Sozialwesens werden in den beiden zugehörigen Fachbereichen Sozialarbeiter und Sozialpädagogen ausgebildet. Gerade in letzter Zeit werden diese Studien, bedingt durch den zunehmenden Bedarf in der Gesellschaft, von den Hochschulanfängern verstärkt nachgefragt.


Internationale Betriebswirtschaft

Der Fachbereich Wirtschaft bildet Betriebswirte aus, die Kompetenz auf dem Gebiet der nationalen Wirtschaft besitzen. Der Studiengang "Internationale Betriebswirtschaft" beinhaltet ein hohes Maß an international ausgerichteten Lehrveranstaltungen wie zum Beispiel "International Studies" und "Regional Studies". Im Hinblick auf die zunehmende Globalisierung bietet der neue Studiengang eine praxisnahe Ausbildung.

Vieles von dem, was heute unter dem Begriff "Multi-Media" eine neue Bedeutung erlangt hat, befindet sich bereits seit langem in den verschiedenen Fachbereichen im täglichen praktischen Einsatz. Nicht nur der Studiengang Ton- und Bildtechnik, der insgesamt zu den Medienberufen zu zählen ist, bildet auf diesem Gebiet aus. Das "Kommunikationsdesign" im Fachbereich Design, die Medienpädagogik im Fachbereich Sozialpädagogik und der Schwerpunkt Kommunikation im Fachbereich Wirtschaft behandeln diese Thematik unter den jeweiligen disziplinspezifischen Aspekten.


Neues Institut für Medien, Kommunikation und Informationstechnolgie

Das über Jahre hinweg gewachsene Potential und die praktische Expertise auf dem Gebiet Multi-Media wird zur Zeit gebündelt und profiliert, dazu gehört die Neugründung des Institutes für „Medien, Kommunikation und Informationstechnologie“ als zentrale wissenschaftliche Einrichtung. Als Gründungsbeauftragter wurde der Rektoratsbeauftragte für Multimedia Prof. Dr. Günter Franke bestellt.

Das Institut stellt eine neuartige Plattform für die hochschulinterne Bündelung und Förderung der Medien und IT-Kompetenz dar und bildet eine zentrale Schnittstelle für externe Kooperationen.

Das in den verschiedenen Fachbereichen der Fachhochschule Düsseldorf vorhandene Potential auf dem Gebiet der Medien, Kommunikation und IT wird zu einer interdisziplinären Einheit zusammengeführt. Die Aufgabenfelder erstrecken sich über die Bereiche Lehre, Dienste und Forschung und Entwicklung.

Der Bereich der Lehre umfasst das Studienangebot auf diesem Gebiet, das auf Basis von Export-/Importmodellen im Leistungsaustausch mit den Fachbereichen erfolgt, Weiterbildungskurse (Intranet, Internet, Firewall, Videokonferenz, CBT/WBT, Medienserver etc.), E-Learning, Module (Erwerb, Produktion von CBT/WBT u.a.) sowie virtuelle Plattformen (IT-Systeme für virtuelle Lehrveranstaltungen) für den Bedarf innerhalb der Hochschule und im Rahmen von Kooperationen mit Hochschulen, Institutionen und Unternehmen (Bildungsnetzwerk).

Im Bereich der Dienste sind die Aufgaben zum Netzbetrieb und Ausbau (Mail, WWW, FTP) und der zentralen infrastrukturellen Einrichtungen (Multimedia-Hörsäle/Labor/Geräte) angesiedelt und Leistungen wie Medien-Eigenprodukte und Marketing gebündelt.

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf dem Gebiet der Medien, Kommunikation und Informationstechnologie runden das Aufgabenspektrum des Institutes ab und beinhalten insbesondere die Unterstützung von Existenzgründungen.

Das Institut bildet ein wesentliches Strukturelement der Fachhochschule Düsseldorf zum flexiblen und synergetischen Ausbau und der Anpassung des Angebotes der FH D auf dem Gebiet Medien, Kommunikation und Informationstechnologie sowie eine wohldefinierte Schnittstelle diese Aktivitäten in Kooperation mit der Region nachhaltig zu etablieren.

Meister studieren

Seit dem letzten Jahr studieren beispielsweise mehr als 20 Meisterinnen und Meister bzw. Absolventinnen und Absolventen von Fachschulen des Landes NRW, die als besonders qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber nunmehr nach dem Fachhochschulgesetz Hochschulzugang ohne Hochschulreife haben. Eine weitere Besonderheit ist im Fachbereich Wirtschaft zu verzeichnen, in dem eine Reihe von Berufstätigen aus dem Bankenbereich eingeschrieben ist, die von ihren Arbeitgebern an drei Tagen in der Woche freigestellt wird und ohne hochschulseitige Sonderregelungen das reguläre Studium absolviert.

Im Rahmen ihrer Ausbildung können die Studierenden zudem Zusatzqualifikationen erwerben, wie das Zertifikat zum "REFA-
Prozessorganisator" oder das neu angebotene Zertifikat zum "Qualitätsbeauftragten", die in Zusammenarbeit mit dem REFA-
Verband bzw. der Deutschen Gesellschaft für Qualität vergeben werden.


 

Fachhochschule Düsseldorf 
Universitätsstraße
40225 Düsseldorf
Tel: +49 (0)211 81-13350/51
Fax: +49 (0)211 81-14916
E-Mail: josef.fuchs@fh-duesseldorf.de

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