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Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal


Profil der Universität

Die Bergische Universität ist eine der fünf im August 1972 gegründeten Gesamthochschulen Nordrhein-Westfalens. Ein Ziel der damaligen Bildungsreform im Bereich der Hochschulen war es, Lehre und Forschung verschiedener Hochschultypen in besonderer Weise aufeinander zu beziehen und an der Praxis zu orientieren. Ein weiteres Ziel bestand darin, das Studium für bisher bildungsferne Bevölkerungskreise zu ermöglichen. Damit einhergehend wurde eine Regionalisierung der Hochschulausbildung angestrebt.

Diese Ziele schlugen sich in der Gründungsphase der Hochschule in einer ganzen Reihe besonderer Maßnahmen nieder. Zu nennen sind insbesondere:

  • Es wurden unterschiedliche, am Ort oder in der Region vorhandene Hochschulen - die Fachhochschule Wuppertal, die ein Jahr zuvor aus den Wuppertaler Ingenieurschulen für Bauwesen, Maschinenbau und Textiltechnik, der Werkkunstschule und der Remscheider Ingenieurschule für Maschinenbau gebildet worden war, sowie die Pädagogische Hochschule Rheinland, Abt. Wuppertal, personell und inhaltlich zusammengeführt.

  • Gleichzeitig wurde der Aufbau neuer Strukturen vorgenommen, den integrierten Studiengängen, und ein Ausbau der vorhandenen Studiengänge mit Magisterstudiengängen, universitären Diplomstudiengängen, Fachhochschulstudiengängen und Lehramtsstudiengängen.

  • Als Gesamthochschule öffnete sich die Bergische Universität auch Studienbewerbern mit Fachhochschulreife.

Der Neubau der Hochschule, im Stadtteil Elberfeld zentral und dennoch ruhig gelegen, umfasst heute ein Areal von mehr als 42 Hektar. Über weitere 18.000 Quadratmeter Hauptnutzfläche verfügen die direkt an der Wupper - Haspeler Straße/Pauluskirchstraße im Stadtteil Barmen und an der Hofaue im Stadtteil Elberfeld - angesiedelten Designer und Künstler, Architekten und Bauingenieure. Die Druckingenieure sind in der ehemaligen "Generaloberst-Höpner-Kaserne" - dem heutigen Campus Freudenberg - untergebracht.

Zurzeit beschäftigt die Bergische Universität über 1.200 hauptberufliche Mitarbeiter, davon etwa 320 Professoren, 350 wissenschaftliche Mitarbeiter und 600 nichtwissenschaftliche Mitarbeiter. Von 3.500 Studenten bei der Gründung im Jahre 1972 erhöhte sich die Zahl der Studierenden bis heute auf etwa 15.000, davon knapp 6.300 Studentinnen. Das Bestreben, durch die Regionalisierung die Nachfrage nach Bildungseinrichtungen im tertiären Bereich zu befriedigen, schlägt sich in folgenden Daten nieder: zu einem Viertel stammen die Studenten direkt aus Wuppertal, zu einem weiteren Viertel aus den angrenzenden Gemeinden; ein weiteres Viertel kommt aus dem übrigen Nordrhein-Westfalen; jeder 20. Student ist Ausländer. Von den Absolventen verbleibt etwa die Hälfte in der Region - unter dem Gesichtspunkt der regionalen Förderung ein sicherlich erfreuliches Ergebnis.

Das Studienangebot umfasst derzeit über 30 Fächer aus allen Bereichen der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, der Natur- und Ingenieurwissenschaften, mit Ausnahme der Medizin und der Rechtswissenschaft. Als Besonderheiten, die das Lehrangebot der Bergischen Universität prägen, sind folgende Studiengänge hervorzuheben:

  • Psychologie als integrierter Langzeit-Diplomstudiengang

  • Lebensmittelchemie als integrierter Staatsexamensstudiengang,

  • Sicherheitstechnik als integrierter Studiengang,

  • Materialwissenschaften als integrierter Studiengang,

  • Kommunikationsdesign als integrierter Langzeit-Diplomstudiengang,

  • Architektur als integrierter Studiengang nach dem Konsekutivmodell,

  • Industrial Design als integrierter Studiengang nach dem Konsekutivmodell und

  • Kommunikationstechnologie - Druck als integrierter Studiengang nach dem Konsekutivmodell.

Weiterhin bietet die Hochschule den Fachhochschulstudiengang Maschinenbau an.

Zusätzlich zu diesen grundständigen Abschlussmöglichkeiten ist im Fach Sicherheitstechnik ein Zusatzstudium möglich. Als besonderes Weiterbildungsangebot für bildungsinteressierte Bevölkerungskreise ohne formale Hochschulzugangsberechtigung wurde ein Seniorenstudium eingerichtet.

Eine inzwischen landesweit übernommene Besonderheit - unter dem Namen "Wuppertaler Modell" bekannt geworden - zeichnet von Anbeginn an die hiesigen Lehramtsstudiengänge aus: Der ausgeprägte Praxisbezug in der Lehrerausbildung in Form schulpraktischer Studien, die Schule und Studenten sehr früh im Studium zusammenführen und dadurch eine intensive Verbindung von theoretischer Lehre und praktischer Anwendung des Gelernten im Schulunterricht ermöglichen.

Entsprechend der Fächervielfalt sind auch die Forschungsaktivitäten an der Bergischen Universität breit gestreut. Eine umfassende Darstellung steht Interessierten mit dem regelmäßig von der Hochschule herausgegebenen Forschungsbericht zur Verfügung.

Lehre und Forschung werden unterstützt durch die Hochschulbibliothek, das Rechenzentrum, die Zentrale Studienberatung sowie das Audiovisuelle Medienzentrum. Als wissenschaftliche Einrichtungen in der Hochschule, zum Teil auf Fachbereichsebene, wurden insgesamt neun Institute eingerichtet: Das Institut für Angewandte Informatik, das Institut für Robotik, das Institut für europäische Wirtschaftsforschung, das Institut für Materialwissenschaften mit dem Forschungszentrum für Mikrostrukturtechnik, das Institut für Umweltgestaltung, das Institut für Schulforschung und Lehrerbildung, das Institut für Wirtschaftlich-Technischen Wandel und das Institut für Grundbau, Abfall- und Wasserwesen.

Als Institute an der Hochschule sind die Gesellschaft für Medizin und Technik e.V., das Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V., das Institut für soziale Gerontologie und Alternsmedizin e.V. sowie in Zusammenarbeit mit der FernUniversität Hagen das Institut für Telekommunikation e.V. anerkannt.

Neben einer großen Zahl von nationalen und internationalen Kooperationen der Hochschullehrer der Bergischen Universität mit in- und ausländischen Kollegen wurden mit folgenden Institutionen Kooperations- und Partnerschaftsverträge abgeschlossen: mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, der Technischen Akademie in Wuppertal sowie der Technischen Hochschule Otto-von-Guericke Magdeburg, der Katholischen Hochschule Leuven (Belgien), der Universität Saint-Etienne (Frankreich), der Technischen Hochschule Kosice (Slowakei), der Universität Beer Sheva (Israel), der Universität Besançon, der Radiotechnischen Hochschule Minsk (Weißrussland), der Lomonossow-Universität, Moskau (Russland), der Hochschule für Mittelstufenlehrerausbildung, Szombathely (Ungarn) und der Australian National University, Canberra (Australien).


 

Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal
Gaußstraße 20
42097 Wuppertal
Tel: +49 (0)202/439-0
Fax: +49 (0)202/439-2901

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