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Universität Kassel


Innovativ, interdisziplinär, international


Konzept

In der Hochschullandschaft der Bundesrepublik Deutschland nimmt die Universität Gesamthochschule Kassel (GhK) einen besonderen Platz ein. 1971 als Modell-Hochschule gegründet, aktualisiert ihr Konzept jene Gedanken, die Karl Jaspers bereits 1946 - nach dem Ende des zweiten Weltkriegs - als die "Idee der Universität" formuliert hatte:

"Die Universität verlangt dreierlei: Unterricht für besondere Berufe, Bildung (Erziehung), Forschung. Die Universität ist Fachschule, Bildungswelt, Forschungsanstalt. Zwischen diesen drei Möglichkeiten hat man ein Entweder-Oder aufgestellt ... In der Idee der Universität bilden aber diese Zwecke eine untrennbare Einheit. Ein Zweck lässt sich vom anderen nicht lösen, ohne die geistige Substanz der Universität zu vernichten und zugleich sich selbst verkümmern zu lassen. Alle drei Zwecke sind Momente eines lebendigen Ganzen".

Im Begriff der "Gesamthochschule" - so der eher technokratische Sprachgebrauch der deutschen Bildungsreformer der 60er und 70er Jahre - ging Jaspers Forderung nach der "untrennbaren Einheit" von beruflicher Ausbildung, erzieherischer Bildung und wissenschaftlicher Forschung in den Namen der Kasseler Reformuniversität ein - als Auftrag, die zersplitterten Momente des Hochschulbereichs wieder zu jener umfassenden Universität zu verbinden, die Jaspers als lebendige Einheit so zwingend erschien.


Forschung und Lehre

Aus diesem Auftrag ist mittlerweile lebendige Realität geworden. Die Kasseler Universität (siehe auch: Zahlen und Daten) mit ihren rund 18.000 Studierenden und 2.400 Beschäftigten umfasst heute Studienangebote mit unterschiedlichen Zugängen und Abschlussmöglichkeiten, wie sie sonst in Deutschland nur an verschiedenartigen Hochschultypen zu finden sind. Sie vereint in ihren 20 Fachbereichen, in ihren Instituten und Abteilungen, in ihren drei Wissenschaftlichen Zentren und mehreren Interdisziplinären Arbeitsgruppen eine weit gefächerte Palette von Qualifikationsmöglichkeiten, Bildungsangeboten und Forschungseinrichtungen. Zu der Besonderheit ihrer disziplinären Struktur gehört die Verbindung, der Dialog und die Balance zwischen den großen Fachkulturen, den Geistes- und Sozialwissenschaften, der Kunst, den Technik- und Naturwissenschaften.


Leitbild

Es sind vor allem drei leitende Prinzipien, die das Selbstverständnis, Profil und die Zukunftsentwicklung der Kasseler Universität herausgebildet haben und prägen:

  • Innovation,

  • Interdisziplinarität,

  • Internationalität.

Dabei steht Innovation für die Erneuerungsleistungen der GhK in der Hochschulentwicklung, insbesondere im Aufbau von modernen, gestuften Studienangeboten, die Wissenschaftlichkeit mit Berufsorientierung verbinden und den Einstieg in die Berufswelt nach einem kürzeren Studium ebenso ermöglichen wie die postgraduale Weiterqualifikation in der Forschung.

Interdisziplinarität steht für die gesellschafts- und praxisbezogene Bereitschaft dieser Universität, sich in Lehre und Forschung auch jenen wissenschaftlichen Herausforderungen in Gesellschaft, Wirtschaft, Technik und Umwelt zu stellen, die querliegen zu akademischen Disziplinen.

Internationalität verweist auf das weitverzweigte internationale Netzwerk, in das die Kasseler Universität eingebunden ist, auf die Kompatibilität der gestuften Kasseler Studienangebote mit dem internationalen, speziell dem angelsächsischen Hochschulsystem und auf die Möglichkeiten sein Studium, auch mit international üblichen akademischen Graden wie dem Bachelor oder Master abzuschließen. So hat sich die GhK zu einem internationalen Treffpunkt für Studierende aus über 100 Ländern entwickelt.


 

Universität Kassel
Mönchebergstr 19
34125 Kassel

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Weitere Informationen: http://www.uni-kassel.de